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Zerstückelte Kinderleiche auf der Mülldeponie
 
Geschrieben von Lola am Dienstag, 18. Januar 2005

Märchen und schöne Geschichten Ein grausames Verbrechen schockiert Düsseldorf. Eine Mutter läßt ihr dreijähriges Kind verhungern, zerstückelt es und lagert die menschlichen Überreste auf dem Balkon. Nach der Wohnungsräumung sind die Leichenteile jetzt auf einer Mülldeponie gelandet.
Es ist kaum vorstellbar, was sich in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf vor gut zwei Jahren ereignete und letzte Woche erst ans Licht der Öffentlichkeit gelangt ist. Die 26-jährige Mandy K. hat gestanden, ihre dreijährige Tochter Pervin im November 2002 verhungern lassen zu haben.

Das Kind habe sich mehrere Tage lang geweigert zu essen. Weil die junge Familie damals aber keine Krankenversicherung gehabt habe, sei sie nicht zum Arzt gegangen, aus Angst vor der hohen Arztrechnung.

Als das Kind schließlich an Unterernährung gestorben war, hatte die 26-Jährige das tote Kind zunächst unter dem Bett versteckt. Weil es in eine vorhandene Plastik-Box passen sollte, habe sie dem Mädchen später den Kopf abgetrennt, berichtete die Staatsanwaltschaft Düsseldorf "Spiegel online". Später soll die gelernte Krankenschwester die Leiche noch weiter zerteilt und in der Kiste auf dem Balkon der Zwei-Zimmer-Wohnung gelagert haben.


Unglaublich: Über zwei Jahre blieb die Leiche so unentdeckt. Erst als ein Räumungsbefehl für die Wohnung ins Haus stand, offenbarte sich Mandy K. ihrem Ex-Mann und versuchte mit seiner Hilfe das Zwangsurteil gerichtlich verhindern zu lassen. Der 35-Jährige wandte sich jedoch an die Polizei - zu spät. In der Zwischenzeit hatte eine Möbelspedition die Wohnung bereits komplett leergeräumt und auch die Kiste mit den Überresten der kleinen Pervin auf einer Müllverbrennungsanlage entsorgt.

Nun sucht die Polizei in einem riesigen Müllberg nach den Überresten des Kindes. Bislang erfolglos.

Gegen Mandy K. wird nun wegen Totschlags durch Unterlassung ermittelt, ihr drohen bis zu 15 Jahre Haft. Ihr Ex-Mann, hat wahrscheinlich nichts zu befürchten. "Wir ermitteln gegen den Mann nicht, da wir ihm keine Täterschaft nachweisen können", so die Staatsanwaltschaft. Er hatte angegeben, von dem Verbrechen nichts mitbekommen zu haben, weil er von morgens früh bis abends spät in einem Kiosk gearbeitet hatte. Um Streitereien mit seiner Frau zu vermeiden, hatte er zuletzt gar nicht mehr nach der Tochter gefragt.

(Quelle: Freenet.de)
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