Eine verzerrte Körperwahrnehmung ist Risiko- und aufrechterhaltender Faktor von Essstörungen wie Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Diese Verzerrung spiegelt sich in den Hirnfunktionen wider und kann durch Körperbildtherapie nachweislich verändert werden. Darüber berichtet RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum, in seiner aktuellen Ausgabe."Ich bin zu dick" ist das Urteil von Patientinnen mit Essstörungen beim Blick in den Spiegel, auch wenn sie oft objektiv untergewichtig sind. "Die große Bedeutung des gestörten Körperbilds wurde in der Therapie von Essstörungen lange vernachlässigt", sagt Dr. Silja Vocks. Sie hat eine Gruppentherapie entwickelt, die hilft, das Verhältnis zum eigenen Körper wieder zu normalisieren, ihn immer weniger als Feind zu begreifen. Die Therapie funktioniert - worauf beruht aber das verfälschte Selbstbild bei Essgestörten? Was ist der neuropsychologische Hintergrund? Was verändert die Therapie? Diese Grundlagen haben Vocks und der Neuropsychologe Dr. Boris Suchan nun in einer weiteren Studie ergründet.
Den vollständigen Beitrag mit Bildern zum Herunterladen finden Sie im Internet unter: RUBIN
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