Hauptmenü

Buchtipps
Allein erziehen und stark sein. Schwierige Situationen wahrnehmen, verstehen, lösen.


Details...



der schmetterling und die blume
 
Geschrieben von mueckenjuwel am Sonntag, 04. Juli 2004

Schöne Geschichten zum Nachdenken es war einmal eine kleine raupe,die sich durch viele blätter frass,um sich eines tages in einen kokon zuspinnen und sich in einen wunderschönen schmetterling zu verwandeln.

die zeit,die die raupe im kokon verbringen musste war recht lang,so dass sie viel zeit hatte sich ihr leben als schmetterling vor zustellen.sie machte pläne,große pläne….von den anderen schmetterlingen,die sie als raupe gesehen hatten,hatte sie erfahren dass man sich vor den menschen sehr in acht nehmen muß.es gab welche unter ihnen die sammelten schmetterlinge wegen ihrer seltenheit und ihrer schillernden schönen farben.auch hatte sie gelernt ,dass sie später sehr auf ihre müsste ,denn dort befand sich der flugstaub.würden die flügel zu oft berührt werden,so ging dieser verloren und der schmetterling müsste dann dort bleiben,wo er sich gerade nieder gelassen hatte und langsam aber sicher sterben.
schmetterlinge müssen aber fliegen können!sie werden dazu geboren zu fliegen und sich frei zu bewegen.die raupe wollte später frei sein und in ihrer welt umher fliegen um soviel wie möglich von ihr und ihrer schönheit kennen zulernen.
die zeit für die kleine raupe kam,der kokon löste sich und zum vorschein kam ein wunderschöner schmetterling!ein schmetterling mit viel kraft ,neugier,mut und lebenshunger.erst breitete er zaghaft seine flügel aus um auszuprobieren ,was es für ein gefühl ist zu fliegen.es versetzte ihn gerade zu in einen zustand der euphorie,er flog und flog.zwischendurch machte er bei der einen oder anderen blüte halt,um sich an ihrem nektar zu erfreuen.
der schmetterling genoß seine freiheit sehr und lebte in den tag hinein.eines tages traf er zu später stunde einen nachtfalter,dieser erzählte ihm von seiner familie,von seiner frau und seinen kleinen raupen.der schmetterling wurde nachdenklich und fragte sich,ob er sich vielleicht auch eine frau suchen sollte,um mit ihr eine familie zu gründen.er wünschte sich jemanden dem er seine geheimsten wünsche anvertrauen konnte,jemanden der mit ihm abenteuer und erlbnisse teilte.kaum hatte er seinen wunsch zu ende gedacht,flatterte eine schmetterlingsfrau des weges.
der wunderschöne schmetterling warb um das weibchen und schon nach kurzer zeit waren sie ein paarund begannen eine familie zu gründen.von stund`an ward alles anders im leben des schmetterlings.er musste sich um das wohl seiner frau und der raupen sorgen.er hatte keine zeit mehr sich an den anderen schönheiten der natur zu erfreuen.die familie nahm das paar so sehr in anspruch,das keine zeit mehr für geheime wünsche,erlebnisse oder gar abenteuer vorhanden war.
der schmetterling wurde imwer trauriger und stiller.so hatte er sich das leben nicht vorgestellt!immer öfter stieß seine frau an seine flügel und er verlor mehr und mehr von seinem kostbaren flugstaub,mit ihm die kraft und die lust am fliegen.sein leben wurde still und eintönig,trist und ohne freude am sein.er lebte und lebte doch nicht.
eines abends,als die tage für ihn schon kürzer wurden,erschien ihm ein glühwürmchen.dieses erzählte dem schmetterling von einer prächtigen wiese mit vielen verschiedenen blumen,auf der bestimmt auch die richtige für ihn stehen würde.der schmetterling machte sich sehr geschwächt auf den weg zu der wiese.schon von weitem sah er eine blume deren duft ihn magisch anzuziehen schien.beim näher kommen war es nicht nur ihr duft,welcher ihn fazinierte,sondern auch ihre farben und die art,wie sie ihre blüte vom wind hin und her wiegen ließ gefielen ihm sehr.
er setzte sich eine blüte weit von ihr entfernt und fragte sich ob er wohl jemals in den genuß ihres zauberhaften nektars kommen würde.auch die blume hatte den wunderschönen schmetterling schon aus der frene gesehen.sie war von seinem anmut und den schönen farben seiner flügel ganz faziniert.doch sie war sehr vorsichtig,denn nur allzu oft hatte sie sich schon von den schönheiten anderer insekten blenden lassen.zuoft schon hatten sie von ihrem nektar gekostet und ihr gesagt,dass es der beste sei und waren schon mit ihren leeren versprechungen auf der nächsten blume gelandet.sie wollte nur noch für jemanden ganz besonderen ihren nektar preisgeben.
der schmetterling und die blume sahen sich an und es entwickelte sich zwischen den beiden ein kleines gespräch.der schmetterling widerstand der bitte um ein bisschen nektar von dieser seltenen blume an diesem tag.auch an den folgenden tagen flog er immer wieder heimlich zu der wiese,um sich mit der blume zu unterhalten,ohne jedoch von ihrem nektar zu kosten.alleine durch die gespräche mit ihr gewann er an neuer kraft.ein zatres band der freundschaft und ein gefühl der tiefen verbundenheit miteinander entwickelte sich zwischen den beiden.hier fand der schmetterling das,auf dessen suche er die ganze zeit watr.echte liebe!
der schmetterling fasste neuen lebensmut und begann jeden tag mit einem lächeln,das aber nicht wie seine frau dachte ihr galt,sondern der blume.von tag an wurde die frau misstrauischer.sie stieß absichtlich gegen seine flügel,in der hoffnung er würde seine flugkraft verlieren und bei ihr bleiben müssen.doch der schmetterling machte sich trotz großer probleme wegen des geringen flugstaubes auf den weg zur blume.die blume war jeden tag auf ein neues faziniert von seinen flugkünsten,seinem witz und charme .vor allen dingen mochte sie ihn ,weil er ihr so ähnelte,obwohl sie beide nicht unterschiedlicher hätten sein können.
sie begannen einander zu lieben ohne es selber richtig zu merken,bis zu dem tag an dem sie sich ihre liebe eingestanden,der schmetterling von dem köstlichen nektar der blume trank und diese es genoß jemandem besonderem etwas besonderes zu geben.für die beiden begann eine wunderschöne zeit..die blume versprach dem schmetterling ihren nektar nur für ihn auf zubewahren und dieser kam so oft er konnte zu ihr um ihr seine liebe zu schenken.
doch jedes mal,wenn der schmetterling von der blume zurückkehrte,plagte ihn sein gewissen.wie konnte es sein?was war geschehen?warum fühlte er sich in seinem heim nicht mehr geborgen?warum zog ihn diese blume nur so magisch an?
seine frau derweil umwarb ihn nach großer schmetterlingskunst,sie übernahm die hausarbeit und kümmerte sich um die raupen.sie wollte ihm zeigen was sie alles leisten konnte.denn hinter sein geheimniss mit der blume war sie schon längst gekommen.
der schmetterling aber saß nur noch im haus herum und zerbrach sich den kopf“was ist nur aus meinen träumen und wünschen die ich einst hatte geworden?was ist mit meiner freiheit?ist es das was ich will?wo bin ich und wo finde ich mich wieder?“tag aus und tag ein saß er da und grübelte vor sich hin.die blume vermied er soweit es ging.auch wenn er wusste,dass er bei ihr neue kraft und neuen mut fand,miede er sie.
die blume wurde sehr ,sehr traurig.sie wusste nicht wie ihr geschah,sie fing an ihre blätter hängen zu lassen und ihre blüte auch nicht mehr der sonne entgegen zustrecken.die blume vermisste den schmetterling so sehr,dass sie weder ein noch aus wusste.doch sie konnte ihn nicht zu sich holen,denn nur ihm war es zugedacht zu fliegen.
seine frau die sah,dass der schmetterling nicht mehr zur wiese flog um die blume zu besuchen,fühlte sich ihrer sache sicher.sie dachte,sie hätte den schmetterling für sich zurück gewonnen.doch in wirklichkeit hatte sie ihn,schon lange bevor er die blume kennen gelernt hatte ,verloren.denn mit schmetterlingen muß man ganz zart und behutsam umgehen.sie müssen frei sein und fliegen können,nur dann kehren sie immer wieder zurück.
noch heute steht die blume auf der wiese und wartet auf den schmetterling den sie liebt.sie hat ihn nicht an sich gebunden,sondern frei gelassen,denn:lieben heißt freilassen…und nur so wird er denn weg zu seiner blume irgendwann einmal finden können.

Login
Benutzername:

Passwort:



Einstellungen



Artikel Bewertung
Ergebnis: 0
Stimmen: 0

Bitte nimm Dir die Zeit und bewerte diesen Artikel:
Excellent
Sehr gut
Gut
Okay
Schlecht


Verwandte Links

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema Schöne Geschichten zum Nachdenken:


die letzten 5 Artikel

Artikel-Archiv

Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © 2003 - 2008 by Alleinerziehend.info