Russische Computer-Betrüger locken Leichtgläubige per E-Mail in die Geldwäsche-Falle.Das Innenministerium warnt vor Betrügerbanden, die zurzeit per E-Mail Angebote versenden. Darin versprechen sie hohe Provisionszahlungen für leichtgläubige Internetnutzer, die ihre Konten für Überweisungen ins Ausland zur Verfügung stellen. Doch dabei riskieren Betroffene, übers Ohr gehauen zu werden – und machen sich unter Umständen der Geldwäsche strafbar.
Diese Art der Computerkriminalität ist als verfeinerte kriminelle Form des „Phishing“ bekannt, so das Innenministerium. Allein das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt habe derzeit 22 Fälle von „Phishing“ registriert. Der wirtschaftliche Schaden sei beträchtlich.
Beim „Phishing", einem Kunstwort aus dem Englischen, geht es um das „Abfischen von Passwörtern“. Dazu gehört auch das Ausspionieren von Daten mit Hilfe von betrügerischen E-Mails und gefälschten Websites.
ddp
Quelle: Focus

