Wie gut, dass es Großeltern gibt. Die meisten Enkelkinder fühlen sich bei Oma und Opa pudelwohl. Die Eltern sind froh über die Möglichkeit, die lieben Kleinen auch mal abgeben zu können. Doch das ist nicht immer so einfach.
Wie gut, dass es Großeltern gibt. Die meisten Enkelkinder fühlen sich bei Oma und Opa pudelwohl. Die Eltern sind froh über die Möglichkeit, die lieben Kleinen auch mal abgeben zu können. Doch das ist nicht immer so einfach.
Wie gut, dass es Großeltern gibt. Die meisten Enkelkinder fühlen sich bei Oma und Opa pudelwohl. Die Eltern sind froh über die Möglichkeit, die lieben Kleinen auch mal abgeben zu können. Doch das ist nicht immer so einfach.
Großeltern glauben, sie seien große Eltern, was ja auch stimmt, aber eben doch nicht ganz. Denn viele Großeltern haben ihre lieben alten Angewohnheiten, die Enkel schnell auf die Palme bringen können. Daher fünf wichtige - wenn auch nicht ganz bierernst gemeinte - Regeln für alle Omas und Opas.
Regel Nummer 1: Keiner muss müssen.
Aussagen, wie „Kind, Du musst dir aber mal unbedingt die Haare schneiden lassen“, mit Betonung auf „musst“. Es sind alte Zöpfe oder vielleicht feine Seitenhiebe auf die Erziehungsberechtigten. Unsinnige Scheinregeln dürfen durchaus hinterfragt werden. Denn „müssen“ ist so ein schreckliches Wort. Das kommt noch früh genug. Luisa Pinci von der Erziehungsberatungsstelle Frankfurt-Rödelheim rät Großeltern, festgefahrene Verhaltensregeln aus der eigenen Generation zu hinterfragen und aufzubrechen. Denn die Zeiten ändern sich.
Regel Nummer 2: Kein Konkurrenzverhalten schüren.
Also kein Konkurrenzkochen oder Wettschenken mit anderen Familienmitgliedern, etwa der anderen Oma. Das löst nur Konflikte aus. Der Enkel mag beide Omas gleich gerne und genauso ungerne Kritik über andere hören. Omas sollten dabei kein Verständnis von ihren Kleinen erwarten. Niemand muss ausgestochen werden. Enkelchen wird’s danken.
Regel Nummer 3: Alle Enkel sind anders.
Nicht jedes Kind kann alles gleich. Großeltern sollten daher keine Vergleiche mit anderen Enkeln ziehen, die schon alles besser können, auch wenn sie vielleicht noch jünger sind. Schließlich wollen die Kleinen gerade von den „Nichterziehungsberechtigten“ vor allem Spaß und keine Olympiade gewinnen. Eigene Maßstäbe überdenken und lieber fördern als fordern. Das können Oma und Opa getrost den Eltern überlassen.
„Kind, das verstehst Du noch nicht, dafür bist Du noch viel zu klein.“ Wer kennt ihn nicht, den vielgehassten Satz. Daher Regel Nummer 4: Enkel nie unterschätzen. Manche Großeltern sehen sie nur selten und vergessen, dass sie sich weiterentwickeln. Kinder fragen nun mal gerne. Und die Antworten dürfen schon mal kindgerecht verabreicht werden.
Ein Grund für erste kindliche Ekelanfälle ist das angeleckte Tempo zu benutzen, um den Mund des Enkels abzuwischen. Daher die Regel Nummer 5: Tempo mit Spucke angefeuchtet, ist tabu. Jahrhundertelang haben Generationen darunter gelitten. Jetzt ist Schluss. Lieber selber lecken lassen. Das ist zeitgemäßer.
Luisa Pinci weiß, dass sich Großeltern manchmal für die besseren Eltern halten, weil sie ja schon die Eltern der Kinder großgezogen haben und der Erfolg ihnen Recht gibt. Dennoch, sie müssten lernen, loszulassen und umzudenken. Manchmal sehen in ihren Enkeln ihre einzige Daseinsberechtigung und daher glaubten sie, ohne ihre eigenen Regeln würden sie das verlieren. Dabei seien Großeltern so oder so für jede Familie wichtig. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Lockerheit im Umgang mit den anderen Generationen tut allen gut!
Ansonsten machen die allermeisten Großeltern ihre Sache sehr gut. Auch wenn sie manches sicher anders machen als die Eltern. Das gehört dazu – dafür sind sie eben Großeltern.
Regel Nummer 1: Keiner muss müssen.
Aussagen, wie „Kind, Du musst dir aber mal unbedingt die Haare schneiden lassen“, mit Betonung auf „musst“. Es sind alte Zöpfe oder vielleicht feine Seitenhiebe auf die Erziehungsberechtigten. Unsinnige Scheinregeln dürfen durchaus hinterfragt werden. Denn „müssen“ ist so ein schreckliches Wort. Das kommt noch früh genug. Luisa Pinci von der Erziehungsberatungsstelle Frankfurt-Rödelheim rät Großeltern, festgefahrene Verhaltensregeln aus der eigenen Generation zu hinterfragen und aufzubrechen. Denn die Zeiten ändern sich.
Regel Nummer 2: Kein Konkurrenzverhalten schüren.
Also kein Konkurrenzkochen oder Wettschenken mit anderen Familienmitgliedern, etwa der anderen Oma. Das löst nur Konflikte aus. Der Enkel mag beide Omas gleich gerne und genauso ungerne Kritik über andere hören. Omas sollten dabei kein Verständnis von ihren Kleinen erwarten. Niemand muss ausgestochen werden. Enkelchen wird’s danken.
Regel Nummer 3: Alle Enkel sind anders.
Nicht jedes Kind kann alles gleich. Großeltern sollten daher keine Vergleiche mit anderen Enkeln ziehen, die schon alles besser können, auch wenn sie vielleicht noch jünger sind. Schließlich wollen die Kleinen gerade von den „Nichterziehungsberechtigten“ vor allem Spaß und keine Olympiade gewinnen. Eigene Maßstäbe überdenken und lieber fördern als fordern. Das können Oma und Opa getrost den Eltern überlassen.
„Kind, das verstehst Du noch nicht, dafür bist Du noch viel zu klein.“ Wer kennt ihn nicht, den vielgehassten Satz. Daher Regel Nummer 4: Enkel nie unterschätzen. Manche Großeltern sehen sie nur selten und vergessen, dass sie sich weiterentwickeln. Kinder fragen nun mal gerne. Und die Antworten dürfen schon mal kindgerecht verabreicht werden.
Ein Grund für erste kindliche Ekelanfälle ist das angeleckte Tempo zu benutzen, um den Mund des Enkels abzuwischen. Daher die Regel Nummer 5: Tempo mit Spucke angefeuchtet, ist tabu. Jahrhundertelang haben Generationen darunter gelitten. Jetzt ist Schluss. Lieber selber lecken lassen. Das ist zeitgemäßer.
Luisa Pinci weiß, dass sich Großeltern manchmal für die besseren Eltern halten, weil sie ja schon die Eltern der Kinder großgezogen haben und der Erfolg ihnen Recht gibt. Dennoch, sie müssten lernen, loszulassen und umzudenken. Manchmal sehen in ihren Enkeln ihre einzige Daseinsberechtigung und daher glaubten sie, ohne ihre eigenen Regeln würden sie das verlieren. Dabei seien Großeltern so oder so für jede Familie wichtig. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Lockerheit im Umgang mit den anderen Generationen tut allen gut!
Ansonsten machen die allermeisten Großeltern ihre Sache sehr gut. Auch wenn sie manches sicher anders machen als die Eltern. Das gehört dazu – dafür sind sie eben Großeltern.
