Laut Brockhaus ist es eine Kulthandlung: das Ritual. Riten und Rituale sind so alt wie der Mensch selbst. Das immer wiederkehrende ordnende Prinzip, das den Tag gliedert - auch in Familien.
Durch immer neue Anreize und zu viele Veränderungen geraten sie immer mehr in den Hintergrund. Doch die Psychologen sind sich einig: Gerade deshalb sind Rituale heute wichtiger denn je. Und dabei müssen es gar nicht die großen Dinge sein.
Es genügt schon, wenn man an den Wochenenden gemeinsam kocht, oder jeden Tag gemeinsam isst und den Tag Revue passieren lässt, ein gemeinsames Spiel oder die Gute-Nacht-Geschichte vor dem Einschlafen. Es sind die immer wiederkehrenden Selbstverständlichkeiten, die so zu liebgewonnenen Gewohnheiten werden, eben zu Ritualen. Sie helfen, den Tag zu strukturieren.
Kinder wachsen, - die Welt um sie herum und ihre Anforderungen verändern sich ständig. Daher bieten Rituale gerade in der sich ständig verändernden Welt Halt und Stabilität. Sie schaffen in der Familie Gemeinsamkeiten, die im Alltag sonst untergehen und erzeugen spielerisch ein starkes Wir-Gefühl. Vor allem für Kinder bedeuten sie etwas, auf dass sie sich freuen können – auch wenn der Tag mal nicht so toll war. Ein Ritual fängt sie wieder auf.
Schon immer haben Rituale und Sitten die Menschen zusammengebracht, in allen Kulturen. Sie ordnen nicht nur das Leben, sondern prägen Kinder für ihre gesamte Zukunft. Gerade erwachsene Menschen erinnern sich gerne an schöne Zeiten zurück, in denen Wiederholungen als Glück empfunden wurden. Der sonntägliche Fahrradausflug mit der ganzen Familie oder die Weihnachtsbäckerei mit der Mutter.
Psychologen raten dazu, zwei bis höchstens drei einfache Rituale in den Tag zu integrieren. Dazu ein paar Wochen- und/oder Jahresrituale. Auf keinen Fall aber sollte man das ganze Leben in festgefahrene Schemata pressen. Dann wird es leblos und als Zwang empfunden und verkehrt sich ins Gegenteil. Denn Rituale sollten vor allem eins: Spaß machen.
Es genügt schon, wenn man an den Wochenenden gemeinsam kocht, oder jeden Tag gemeinsam isst und den Tag Revue passieren lässt, ein gemeinsames Spiel oder die Gute-Nacht-Geschichte vor dem Einschlafen. Es sind die immer wiederkehrenden Selbstverständlichkeiten, die so zu liebgewonnenen Gewohnheiten werden, eben zu Ritualen. Sie helfen, den Tag zu strukturieren.
Kinder wachsen, - die Welt um sie herum und ihre Anforderungen verändern sich ständig. Daher bieten Rituale gerade in der sich ständig verändernden Welt Halt und Stabilität. Sie schaffen in der Familie Gemeinsamkeiten, die im Alltag sonst untergehen und erzeugen spielerisch ein starkes Wir-Gefühl. Vor allem für Kinder bedeuten sie etwas, auf dass sie sich freuen können – auch wenn der Tag mal nicht so toll war. Ein Ritual fängt sie wieder auf.
Schon immer haben Rituale und Sitten die Menschen zusammengebracht, in allen Kulturen. Sie ordnen nicht nur das Leben, sondern prägen Kinder für ihre gesamte Zukunft. Gerade erwachsene Menschen erinnern sich gerne an schöne Zeiten zurück, in denen Wiederholungen als Glück empfunden wurden. Der sonntägliche Fahrradausflug mit der ganzen Familie oder die Weihnachtsbäckerei mit der Mutter.
Psychologen raten dazu, zwei bis höchstens drei einfache Rituale in den Tag zu integrieren. Dazu ein paar Wochen- und/oder Jahresrituale. Auf keinen Fall aber sollte man das ganze Leben in festgefahrene Schemata pressen. Dann wird es leblos und als Zwang empfunden und verkehrt sich ins Gegenteil. Denn Rituale sollten vor allem eins: Spaß machen.
Buchtipp:
Die schönsten Rituale für Kinder von Petra Kunze, Catharina Salamander
"
Autorin: Daye Schmidt di Simoni
Die schönsten Rituale für Kinder von Petra Kunze, Catharina Salamander
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Autorin: Daye Schmidt di Simoni
Quelle:www.hr-online.de

