MOTIV: Mutter brauchte Geld für Drogen, Kind lebt jetzt bei der GroßmutterKöln - Wie kann eine Mutter so grausam sein? Um an Geld für neuen Stoff zu kommen, kam eine drogenabhängige Kölnerin (26) auf eine furchtbare Idee: Sie wollte ihre Tochter im Internet verkaufen.
Statt einer unbeschwerten, fröhlichen Kindheit durchlebt Laura (4, Namen geändert) die Hölle. Das Mädchen wächst im schlimmsten Milieu auf. Ihre arbeitslosen Eltern verwandelten die Wohnung in eine völlig verwahrloste Drogenhöhle. Ihre Tochter nehmen sie nur selten wahr. Kaum verwunderlich, dass sich das Kölner Jugendamt seit Lauras Geburt mit dem Fall beschäftigt. Konsequenz: Es entzog dem Vater das Sorgerecht. Doch Mutter Bettina K. behielt das Kind. "Ein Unding", fand Großmutter Edith H. (58) - und holte Laura vor acht Monaten zu sich.
In den folgenden Wochen zeigte ihre Enkelin ein abartiges Verhalten. "Sie zog sich nackt aus, rieb sich im Intimbereich und erzählte, das hätten Mama und Papa auch bei ihr gemacht. Sie verriet noch ganz andere Sachen, die ich nicht wiederholen möchte", so die geschockte Oma, die sofort Strafanzeige erstattete. Im Verfahren gegen die Eltern (Verdacht des sexuellen Missbrauchs) machte ein Freund des Paares nun die erschütternde Aussage: "Bettina kam auf die Idee, Laura im Internet zu versteigern. Nur mit Mühe konnte ich ihr die Sache noch ausreden..."
Jetzt ein neuer Schock für die Oma: Obwohl das Verfahren noch läuft, soll Laura auf Beschluss des Familiengerichts wieder Kontakt zur Mutter bekommen. Edith H. wütend: "Jahrelang hat sie sich nicht um die Kleine gekümmert, ihr sogar Pornos und Horror-Filme gezeigt. Was ist das nur für eine Justiz?"
Quelle: Berliner Kurier

