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Autor Thema: freiheit  (Gelesen 7587 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
fitna
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« am: 16. September 2009, 21:50:31 »

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Das Gegenteil von Mut, in unserer Gesellschaft, ist nicht Feigheit sondern Anpassung!
Nachtelf
Gast
« Antworten #1 am: 16. September 2009, 23:11:46 »

Solange es die Freiheit des Einzelnen ist die sich nicht durch Arbeit anderer erkauft ist das ok.
Selber alles anbauen und ernten, Kleidung nähen und im Karton wohnen...  Grinsend

Aber blöder Spruch wenn es Leute sind die von sozialer Unterstützung leben ohne ERNSTHAFT daran zu denken etwas was "frei" von der Gemeinschaft genommen wird wieder zurückzuzahlen... z.B. sich sozial engagieren für die Gemeinschaft von der man unterstützt wird. Sonst sind das Zecken und keine "Freie"... eher Freibeuter auf Kosten anderer  ae_abwinken

Gruß

Nachtelf
(der eher das kapitalistische Modell mit sozialer Note lebt und daher lebt er ja hier und nicht in einem anderen Staat *grins*)
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fitna
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« Antworten #2 am: 17. September 2009, 13:31:42 »

"auf kosten anderer..."
ich möchte doch zu gerne wissen, wo dein so hart erarbeitetes geld hinfließt???
kleidung die unter menschenunwürdigen bedingungen hergestellt wurde?
16 stunden arbeit für einen hungerlohn, damit sich der "zivilisierte mensch" günstig und stilvoll kleiden kann.
nahrungsmittel deren firmen die kriege und unterdrückung auf aller welt finaziell unterstützen?
milchprodukte, subventioniert vom staat, der eh schon zuviel davon hat und daher milchpulver zu dumpingpreisen in ärmsten ländern verkauft, weswegen die dortigen milchbauen und kühe verhungern?
medikamente die in "unkultivierten" ländern an den ärmsten der armen versucht werden und ständige totesursachen sind??
elektrogeräte die einen solch enormen energieaufwand in ihrer herstellung und weiterentwicklung verlangen, dass ganze landstriche für wasserkraftwerke überflutet werden...die menschen die dort leben können sich ja einen anderen ort zum leben und landbewirtschaften suchen?
machst du dir gedanken über deine freiheit?
die freiheit hier bei uns wird andernorts den menschen gestohlen!!!
von der natur und der umwelt ganz zu schweigen....
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Das Gegenteil von Mut, in unserer Gesellschaft, ist nicht Feigheit sondern Anpassung!
Nachtelf
Gast
« Antworten #3 am: 17. September 2009, 20:50:27 »

Und du bist noch nicht dort um vor Ort zu helfen? Das ist aber heuchlerisch   ae_abwinken

Du kaufst probiotisch gestrickte Alpakkawäsche und die Windeln deines Kindes waren wiederverwendbar und keine Fertigwindeln? Dein Kind schreibt auf einer Schiefertafel statt auf Papier und der Kindergarten wird von deinem selbstverdienten Geld bezahlt damit nicht andere durch Steuerlasten an ihren Kindern sparen müssen  keinkom

Ich lebe in diesem System und schau das ich es vor mir verantworten kann... klappt ganz gut *g*
Wer hier ein anderes System bevorzugt sollte daran arbeiten und was verändern oder in das Land seiner Wahl gehen und dort leben... ist aber wahrscheinlich dann nicht "abgesichert" genug *grübel*
Nö... dann lieber hier im warmen und trockenen sitzen

Lieblächelnd

Nachtelf
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fitna
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« Antworten #4 am: 17. September 2009, 22:05:46 »

das reicht doch völlig aus, dass du es vor dir selbst verantworten kannst!
kann ich übrigens auch, mein leben!!!
und ich stelle mich nicht hin und beschwere mich darüber dass es in diesem deutschen rechtssystem möglichkeiten gibt dass menschen sozialhilfe, finanzielle unterstützung für kinderbetreuung oder sogenannte "zecken" gibt.
das bist du!!!
warum lebst du denn in einem sozialstaat wenn dich die leute die es in anspruch nehmen doch nur nerven??
wo und wie ich mein leben führe kannst du nicht wissen.
gibt es eventuell die möglichkeit sich zu informieren wo man FAIR gehandelte waren kaufen kann? gibt es am ende noch die möglichkeit FAIR gehandelte waren zu kaufen??
ich muss nicht "vor ort" sein um zu helfen, ich kann den glücklichen umstand hier geboren zu sein nutzen, NICHT um mich auf den arsch zu setzten und zuzusehen (ach moment!!! WEGZUSEHEN!!!!) sondern um bildungsmöglichkeiten zu nutzen, um aufklärung zu betreiben, um hilfsgüter zu sammeln, um hilfsgüter zu versenden mit organisationen die NICHT davon profitieren, um mich selbst stetig weiter aufzuklären, um meinen kindern den geist zu öffnen, um politschen wandel zu bewirken, verantwortungsbewusst (verantwortung für mich, alle anderen auf dieser welt, und verantwortung für die natur!!) zu sein.
ich beschwere mich nicht darüber in einem sozialstaat zuleben, nein!
ich habe lediglich ein foto gepostet und du kannst schon wieder nicht drum herum dich über die steuern zu beklagen die du zahlst um mein studium zu finanzieren...tztztztztz
keine angst n811, selbstbestimmtes leben ist mein ziel. aber ich bin jung, habe jung begonnen, kann noch alles im leben erreichen und mir doch jetzt schon auf die schulter klopfen da ich nicht den kopf in den sand stecke und mich gleichzeitig über menschen beschwere die das eben nicht tun.
ich handle nach bestem wissen und gewissen, wobei hierbei natürlich der grad des wissens ausschlag gebend ist, und wer nicht wissen will, kann auch sein gewissen leicht beruhigen.
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Das Gegenteil von Mut, in unserer Gesellschaft, ist nicht Feigheit sondern Anpassung!
Hanna
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« Antworten #5 am: 18. September 2009, 23:46:01 »

Selbstgerechtigkeit ist in diesem Forum irgendwie so ne Marotte ...

(Nachtigall, dein Kontingent an  ae_abwinken und  Grinsend sowie  Zwinkernd
ist für diesen Monat bereits verbraucht.
FREI sind jetzt für dich noch im Übermaß  roseknuddelcoffeecalimeropolizei, und  icon3)
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Nicole
Gast
« Antworten #6 am: 19. September 2009, 11:12:56 »

Hanna, muss ich das jetzt verstehen?! Bei 3jährigen wird dafür plädiert, dass sie ihre Meinungsunterschiedlichkeiten untereinander austragen... aber zwei erwachsenen Menschen hier im Forum traust du das nicht zu?

Ich finde den Wortwechsel bisher ok -beide haben ihren Standpunkt und vertreten ihn. Solange das nicht tiefer unter die verbale Gürtellinie rutscht, sehe ich keinen Grund hier irgendwelche Maulkörbe zu verteilen!


lg
Nicole
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Knuddelmama
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« Antworten #7 am: 20. September 2009, 00:22:15 »

Ich kann der ganzen Diskussion irgendwie nicht so ganz folgen. Wie kommt fitna auf fair gehandelte Waren, wenn N811 davon spricht, dass man nicht auf Kosten anderer Leben sollte, wenn man es selber auf die Beine stellen könnte ? So hab ich N811 auf jeden Fall verstanden.

Wer Hilfe benötigt soll sie bekommen, gar keine Frage. Auch ich musste während meiner Krankheit auf Kosten anderer leben, sprich Krankengeld. Ok, ich habe auch 25 Jahre Beiträge zur Krankenversicherung eingezahlt und war bemüht so schnell wie möglich davon wieder wegzukommen. Was ich auch geschafft habe.

Wo ich allerdings auch ein Problem mit habe sind diejenigen, die alleine für sich sorgen könnten und es nicht tun. Wer arbeiten kann, sollte auch versuchen eine zu bekommen, auch wenn es vielleicht nicht der Traumjob ist oder nicht besonders gut bezahlt wird, auch ich muss im Moment Abstriche machen.

Also Fazit: Ich bin frei, kann für mich und meine Tochter alleine sorgen.

Was das Ganze mit fair gehandelt zu tun hat, bleibt mir immer noch verborgen, aber vielleicht klärt mich ja jemand auf.

Hanna: Es gibt noch gaaaaaaanz viele  ae_abwinken ( die anderen übrigens auch  Zwinkernd).

Hier stimme ich Nicole zu. Warum "Maulkörbe" verteilen, nur weil mal nicht zwei einer Meinung sind ?

Ich habe auch meine Tochter so erzogen ihren Standpunkt zu vertreten, sich die Meinung und Ansichten anderer anzuhören und auch zu akzeptieren. Und eine Diskussion wäre keine, wenn alle der selben Meinung sind. Dann wäre es lediglich eine nette Unterhaltung, sogenannter Small-Talk.

Eine etwas ratlose Knuma

Lg
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Wer A sagt muss nicht B sagen - er kann auch erkennen, dass A falsch war ......
Rosa
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« Antworten #8 am: 20. September 2009, 10:40:00 »

@ knuddelmama

Ich denke mit "Leben auf Kosten anderer" ist hier nicht nur die finanzielle Unterstützung vom Staat gemeint.
Ein Beispiel: Ich gehe arbeiten, verdiene meinen Lebensunterhalt selber und möchte mir nen Teppich kaufen, finde auch nen superschönen, der sogar noch günstig ist, aber mit großer Wahrscheinlichkeit mit Kinderarbeit hergestellt wurde. Würde ich den jetzt kaufen, so würde mein "Luxus" aufKosten anderer gehen, eben der Kinder, die diesen Teppich hergestellt haben. Ebenso mit allen anderen Dingen, die es zu kaufen gibt, sei es Kaffee, Kleidung etc. Es ist eben nicht auszuschließen, dass Dinge, die wir hier normal erwerben unter Ausbeutuing etc geerntet oder produziert werden. das ist bei fair gehandelten Waren eben anders.

Ich finde die Diskussion zwischen den beiden interressant und echt erfrischend und lese die Beiträge mit Genuss. Zwei Menschen, die sich im verbalen Schlagaustausch verstehen, da könnten sich unsere Politiker mal ne Runde Nachhilfeunterricht holen  Grinsend

Meine Meinung dazu:
Ich achte darauf, dass ich das was ich tue vor mir verantworten kann. Ich helfe auch wo es geht eben, und sei es auch "nur" damit, die abgelegte Kleidung meiner Beiden regelmäßig nach Russland zu geben (ist grad wieder ne Ladung unterwegs). Und ansonsten muss ich eben auch zusehen, dass das Geld was ich verdien für uns reicht. Da frage ich mich nicht jedes mal, ob ich den Kauf eben dieser Jacke nun mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Vielleicht hab ich mich auch nciht genug informiert, wie es anders ginge, aber das kostet wiederum zeit, und die ist eh immer schon knapp. Sicher hat das was von "wegsehen". Zeig mir jemanden, der exakt immer so lebt bzw. leben kann, und ich ziehe meinen Hut vor demjenigen. Ich kann es nicht, aus welchen Gründen auch immer. Aber ich sorge für mich und meine Kinder aus eigener Kraft und in eigener Verantwortung und eben so, wie ich es vor meinem Gewissen verantworten kann.

Und niemand spricht hier denjenigen, die Hilfe benötigen, diese ab. Aber es gibt aber eben auch zu viele von denen die könnten und nicht wollen.

LG
Rosa,
die sich jetzt nen Kaffee von Tschibo kocht und nicht weiß, ob der fair gehandelt ist oder nicht.
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Nachtelf
Gast
« Antworten #9 am: 20. September 2009, 21:53:09 »

Ich sitze hier und grinse wie ein Honigkuchenpferd...

Schleiche schon seit Tagen um den Tread und überlege mir einen Beitrag der nicht zu provozierend ist *grins*
Fällt mir oft schwer... geb ich ja zu... kann auch nicht sagen ob das von mir "fair gehandelt" ist *schmunzel*

Nachdem ich jetzt allerdings Rosas Beitrag gelesen habe muss ich sagen.... dem habe ich nichts hinzuzufügen...

Ich achte darauf, dass ich das was ich tue vor mir verantworten kann. Ich helfe auch wo es geht ...
Und ansonsten muss ich eben auch zusehen, dass das Geld was ich verdien für uns reicht. Da frage ich mich nicht jedes mal, ob ich den Kauf eben dieser Jacke nun mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

Und niemand spricht hier denjenigen, die Hilfe benötigen, diese ab. Aber es gibt aber eben auch zu viele von denen die könnten und nicht wollen.

Schön wenn andere mal meine Worte finden *lach*

Nachtelf
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