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Autor Thema: Wieder ein halbes Jahr weiter  (Gelesen 4364 mal)
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wowin
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« am: 22. Dezember 2008, 09:30:05 »

Hallo zusammen
wieder ist einige Zeit vergangen in der Ich hier in dieser Rubrik zugange war. Und natürlich ist wieder viel passiert.
Eine Beziehung die in die Brüche ging und bei der ich bis heute nicht wirklich so ganz genau weiß warum, da ich keine Antwort auf meine fragen erhalten hatte, aber ich dneke das kennen alle anderen hier zur genüge. Es fiel mir sehr schwer Und ich habe ordentlich daran gekaut, und Ich denke dass ich keine Lust habe dieses Gefühl In meinem Leben noch sehr oft durchleben zu müssen, aber das ist eben Alltag.
Mein Arbeitsalltag hat sich für mein Empfinden "normalisiert". Das heißt, ich habe in keiner Situation Mehr das Gefühl dass meine "Sonderrolle" irgend eine Rolle bei Entscheidungen spielt. UNd ich fühle mich sehr wohl damit. Ein Dreiviertel Jahr habe ich an einem Projekt gearbeitet (Famientreff Triberg) und wir konnten es vor Weihnachten tatsächlich eröffnen.
Mein Fernuni Studium macht mir Spaß, auch wenn ich Mich erst mal wieder in diese Art des arbeitens einfinden muss. Aber auch hier habe Ich das Gefühl wieder im Leben "angekommen" zu sein. Die letzten "Konzentrationslöcher" zu stopfen die mein Leben gerissen hat als es mich ganz weit weg von allem katapultierte.
Mit meinen Kindern habe ich das Gefühl einen Weg gefunden zu haben...aber ich glaube das vor einiger Zeit schon mal geglaubt zu haben...jaja es gibt eben viele wege, nein, ich habe das Gefühl wirklich einen Zugang gefunden zu haben, einen Draht, eine Ebene, wie man das auch immer nennen will, auf der ein Hauch von gegenseitigem Respekt und auch Interesse an mir deutlich wird. In dem die Kinder meine Gedanken nicht nur bedrohlich oder komisch erleben, sondern als ernst und manchmal sogar konstruktiv. Aber ich will hier Mal nicht übertreiben, sonst hört sich das so "unreal" an.
Aber es spiegelt mein Gefühl des Verhältnisses wider. Meine Tochter hat sich auf ihrem Weg hier wieder integriert und bringt sich manchmal auf wirklich tolle Art ein. Im Moment haben wir "gemeinsames Wochenendeinkaufundkochen" als gemeinsame Aktivität. Das scheint der momentane gemeinsame Nenner zu sein. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht welchen gemeinsamen Nenner ich mit meinen Eltern im Alter von 15 oder 18 noch hatte, um so mehr freut es mich etwas wirklich "anders" zu machen als meine eltern....das Ist mir zuweilen schon immer noch ein Bedürfnis  Teuflisch
Grabpflege ist das gleiche "leidige" Thema wie vor nun fast vier Jahren. Es war nie der Ort der Trauer...bzw. des damit lebens und ich denke er wird es für mich...und wohl auch für die Kinder...nicht werden.
Wir haben ein Bild von ihr im Esszimmer stehen, das schau ich mir von Zeit zu Zeit an und denke mir, "was sie wohl gerade meinen würde". Und das ist manchmal eine sehr erheiternde Sache...und wie sagte mal ein bekannter Berliner Bürgermeister...und das Ist auch gut so.
Weihnachten wird bei uns nicht soo der Bringer werden, Die kids haben sich jeglichem weihnachtsgedöns verweigert, ich habe dann ein bisschen Weihnachtsdeko aufgehangen, aber auch meine Motivation hielt sich in Grenzen. Direkt an Heiligabend sind wir bei Oma und danach fährt Mein Sohn über Silvester zu einem workshop Nach Bremen und meine Tochter hat auch eigene Pläne. Mittlerweile sind die Kids soweit dass sie Mir zugestehen "manchmal" dass Papa auch ein recht auf eine eigene "Freizeitgestaltung" hat und nicht in der dauernden Erwartung verharren dass Papa zu hause sitzt immer ansprechbar ist und Taxidienste macht. Sie gestehen mir mittlerweile "manchmal" durchaus "freie Zeit" aus "eigenen Stücken" zu. Vielleicht nerve ich manchmal auch einfach nur.....
Für das nächste Jahr hab ich mir nichts besonderes vorgenommen...mal vom bestehen meiner ersten Klausuren abgesehen..ich lass das mal auf mich zukommen....fühlt sich aber alles wieder ziemlich "normal" an. das finde ich schön.
So weit mal wieder
ich wünsche allen hier schöne Weihnachten Und die Möglichkeit sich ein bisschen zu erholen
ganz viele Grüße an alle
Wolfgang
     
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