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Alleinerziehend.de Forum 12. Oktober 2008, 13:51:24 *
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Autor Thema: fahrrad  (Gelesen 607 mal)
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vero
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« am: 12. Juli 2007, 13:13:14 »

hallo,
wann ist es eigentlich zeit für das erste fahrrad?
ein supermarkt bei uns in der nähe verkauft fahrräder in allen größen und mein kind verpasst es nicht einen tag auf das kleinste aufzusteigen. sie würde zu gern damit wegfahren... im august wird sie drei. geschickt ist sie, stützräder sind auch dran. wenn sie auf ihr dreirad steigt verwendet sie allerdings nie die pedale. die sind allerdings auch recht weit weg. bei dem fahrrad (ausgeschildert für drei bis fünf jahre) erreicht sie die leichter.
ausprobieren wird schwierig, hier kenne ich niemanden, der ein fahrrad hat (bis vor zwei jahren sah man gar keine auf der strasse, jetzt kommt es langsam in mode, vor allem für kinder auf dem spielplatz. meist sind das aber größere).
wann ist es zeit für das erste fahrrad? sicherlich könnten wir nie einen radausflug etc. machen. sie kann nur runden auf dem spielplatz drehen oder an wenigen ausgesuchten orten. wir wohnen ja in einer bergstadt, noch dazu einer sehr verkehrsreichen.
die nächste frage ist natürlich: würde es sie frustrieren ein fahrrad zu haben, das sie nur rund drei mal in der woche nutzen kann?
danke für eure anregungen!
lg vero
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Alleinerziehend.de Forum
« am: 12. Juli 2007, 13:13:14 »

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fairy
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« Antworten #1 am: 12. Juli 2007, 13:42:27 »

Hallo Vero,
bei meiner Zweitjüngsten haben wir so ein Minifahrad geschenkt bekommen(3-5 Jahre).Ich habe allerdings die Stützräder gleich abmontiert,weil ich absolut kein Fan davon bin.Ich finde,sie geben den Kindern eine völlig falsche Sicherheit und leider klappen die Dinger auch mal leicht weg(eigene schmerzliche Erfahrung mit 6 Jahren  Zwinkernd ).Da unser Hof ganz leicht abschüssig ist,hat sie sich mit gerade drei auf ihr Rad gesetzt und einfach rollen lassen,erst ohne Füsse auf den Pedalen.Irgendwann hat sie dann die Füsse draufgestellt und ist so gerollt und mit ca.dreieinviertel hat sie angefangen alleine damit zu fahren.Der Frust war einfach zu gross,dass selten jemand Lust hatte,sie zu halten *lach*
Meine Jüngste hat auf die gleiche Art mit dreieinhalb alleine fahren gelernt.ich fand es klasse.Sie sahen zwar schon nach kurzer Zeit aus wie Affen auf dem Schleifstein,aber sie fühlten sich mit dem Rad sicher und waren stolz alleine fahren zu können.
LG, Fairy
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Wann, wenn nicht endlich jetzt !?   Albert Einstein

Maja
Krawallschnecke
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« Antworten #2 am: 12. Juli 2007, 20:14:47 »

Mein Großer hats ganz klassisch gelernt. Fahrrad mit Stützrädern und das glaub zwischen 3 und 4. Allerdings tendiert man ja heute eher zu diesen Laufrädern, gerade wegen Gleichgewichtssinn usw., was bei den Stützrädern verfälscht werden soll. Ich selbst hab da aber keine Erfahrung mit.

LG
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Knuddelmama
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« Antworten #3 am: 12. Juli 2007, 20:36:11 »

Hallo Vero,

ich kann natürlich auch nur sagen wie es bei meiner Tochter war. Sie ist im Kindergarten ( also mit knapp 3,5 Jahren ) mit einem Lauflernrad angefangen. So hat sie sehr schnell gelernt wie das mit dem Lenken funktioniert. Der Umstieg auf ein normales Fahrrad war dann später kein Problem. Sie hatte die ersten 2 bis 3 Stunden noch die Stützräder dran, aber danach war auch das kein Problem mehr. Klar, den einen oder anderen Sturz musste sie noch verkraften, da sie aber stets einen Helm trug ( und auch heute mit 16 noch immer trägt, da lege ich auch Wert drauf ), verliefen diese immer glimpflich.

Alles Gute,

Beate
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Wer A sagt muss nicht B sagen - er kann auch erkennen, dass A falsch war ......
Elshi
Gast
« Antworten #4 am: 12. Juli 2007, 20:52:20 »

Hallo Vero.

Meine Kinder haben am Anfang immer einen Roller bekommen.
Mein Vater war der Meinung, wer auf dem Roller das Gleichgewicht halten kann, der kann auch Fahrrad fahren.
Und es hat auch bei allen geklappt.
Mein Jüngster wird jetzt fünf und fährt seit eineinhalb Jahren Fahrrad. Von Anfangan ohne Stützen.
Wir hatten auch zuerst ein kleines Mini-Fahrrad, aber da wir alle viel und gerne fahren hat er sich bald einen Wolf getreten und hat dann eine Nr. größer bekommen.
Also, ich würde einen solieden Roller zum Anfang empfehlen.


l.G.  Anke
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Bea
Gast
« Antworten #5 am: 12. Juli 2007, 21:02:41 »

@ Vero,

also ich kann auch nur mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen der Kinder dienen. Meine Größte stieg mit 3,5 Jahren auf das Fahrrad und tat so als ob sie nie in ihrem Leben je was anderes getan hätte. Also einmal Schwung geben und sie fuhr....Und sie fuhr das WE darauf gleich 20 km (ebenerdig) mit uns. Sohnemann traute selbst den Stützrädern nicht und war fast 6 als er endlich alleine Fahrrad fahren konnte. Die Kleine hatte von Anfang an recht wenig mit dem Fahrrad am Hut. Sie wollte nichts gegen ihren heißgeliebten Roller eintauschen. Nun ergab es sich, dass wir vor kurzem ein Fahrrad geschenkt bekamen, dieses in einem Park ausprobierten und sie drauf stieg und einfach lostreppelte (ok, Popochen wackelte zwar schwer hin und her, aber nach 10 min. war die Angst der Mutter vorbei *ggg)

Nun ist es auch für sie TÄGLICH der größte Hit J Und Nein, ich wohne derzeit sicher nicht in einer Bergstadt, aber glaub mir täglich 10-15 km, wenn auch nur ebenerdig zurückzulegen (ich habe kein Fahrrad), ist auch nicht grad ohne ;-)

LG

Bea

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vero
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« Antworten #6 am: 12. Juli 2007, 21:47:18 »

hallo,
vielen dank für euren hilfreichen und vielfältigen anregungen!

einen roller fände ich ja auch toll, aber ich glaube da bekäme ich keine mehrheit bei mann und kind (vero hat einen nicht unerheblichen fuhrpark aus schaukelpferden, schaukelbären, rollpferdchen, dreirädern usw. angelegt).

diese laufräder sind mir unheimlich und sicher auch nicht das, was sie reizen würde. wir stammen ja aus einer fahrradfamilie und ich denke, da steigen wir wenn dann gleich richtig ein.

leider wird sie wirklich nie wo anders fahren können, als an einem ort, den wir extra dafür aufgesucht haben. nicht nur die berge, sondern auch der aberwitzige verkehr und die tatsache, dass anscheinend 60% unserer 20 mio einwohner immer gerade da laufen, wo wir sind und die bürgersteige ebenfalls für fahrräder tabuzone sind (bitte, verkneift euch die frage nach fahrradwegen, sonst muss ich vor lachen weinen.).

die stützräder hatten meine eltern so eingestellt, dass sie den boden nicht berühren, sondern nur dann zum tragen kamen, wenn das nötig ist. ich denke so werde ich das auch halten, wenn die dinger halbwegs stabil wirken. hoffentlich finde ich einen helm!

lg vero
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delphin1
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« Antworten #7 am: 13. Juli 2007, 16:01:50 »

diese laufräder sind mir unheimlich und sicher auch nicht das, was sie reizen würde. wir stammen ja aus einer fahrradfamilie und ich denke, da steigen wir wenn dann gleich richtig ein.

Hallo Vero,
ich möchte dich doch gerne von der "Laufrad-Phobie" erlösen Zwinkernd.

Meine Tochter hat mit knapp 3 [glaube ich - habe ein schlechtes Zeitempfinden] ein Laufrad bekommen und begeisterte sich sofort dafür. Sie sauste wie der Blitz - und ich musste genauso schnell sein.

Laufräder mit Bremsen nützen meiner Meinung nach nichts, da sie diese in dem Alter sowieso noch nicht benutzen.

Hier in der platten Großstadt mit lediglich begrünten Müll- und Schuttbergen ist das Fahrrad fahren natürlich auch einfacher als auf deinem Berg-"Dorf".  Grinsend

Fahrradwege gibt's zwar viele, aber auf denen fährt sie noch nicht.

Seit knapp vier hat sie nun ihr "richtiges" Fahrrad.

LG delphin1
« Letzte Änderung: 13. Juli 2007, 16:09:17 von delphin1 » Gespeichert

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