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Kindliche Not und kindliche Liebe


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Alleinerziehend.de Forum 03. Dezember 2008, 00:46:33 *
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Autor Thema: Kindergartengebühren für Vorschulkinder  (Gelesen 972 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Heidi
Gast
« am: 30. Mai 2007, 18:29:30 »

Hallo

Mal ne Frage an euch

Meine Nachbarin erzählte mir das die Vorschulkinder ab Sep keine Kindergartengebühr mehr zahlen bräuchten. Das wäre jetzt so.

Ich habe von dem Wunsch von Frau von der Leyen gehört das sie dies wollte... aber ich habe nichts darüber gehört das dieser Beschluß in Kraft getreten ist. Wisst ihr etwas darüber?


Grußl heidi
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Alleinerziehend.de Forum
« am: 30. Mai 2007, 18:29:30 »

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Bea
Gast
« Antworten #1 am: 30. Mai 2007, 20:44:52 »

Hallo Heidi,

jaja immer das Geschwätz der Leute *gg*

Ist wie bei uns hier auf dem Dorf. Am Ortseingang verstaucht sich einer den Knöchel, am Orstkern sagt man schon er liegt mittlerweile im Koma und am Ortsausgang hört man dann, dass der arme Mann seinem Knöchelprellung erlegen sei :-(

Nein, über diese Befreiung gibt es noch keinen Beschluß und ich bezweifle auch sehr stark, dass es den je geben wird. Wünschen tun sich unsere Politiker viel  Zwinkernd

LG

Bea
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fia
Gast
« Antworten #2 am: 31. Mai 2007, 17:33:40 »

Hallo
Mal ne Frage an euch
Meine Nachbarin erzählte mir das die Vorschulkinder ab Sep keine Kindergartengebühr mehr zahlen bräuchten. Das wäre jetzt so.
Ich habe von dem Wunsch von Frau von der Leyen gehört das sie dies wollte... aber ich habe nichts darüber gehört das dieser Beschluß in Kraft getreten ist. Wisst ihr etwas darüber?
Grußl heidi

Hallo Heidi

Ich hab jetzt nicht geschaut, wo du genau wohnst. Aber bei uns ist das Anfangs Jahr in Kraft getreten. Kiga-Kinder im letzten Jahr müssen keine Gebühren mehr bezahlen. Bei Kann-Kindern (wie bei meiner Tochter jetzt) müssen zwar die Gebühren bezahlen, aber ich bekomme sie im Sommer, wenn sie eingeschult wird zurück. So die schriftliche Information vom Kindergarten anfangs Jahr.

Hier der Link vom Bambini Programm in Hessen
http://www.sozialministerium.hessen.de/irj/HSM_Internet?uid=ece44510-2c9a-d01a-7c5a-bbf5aa60dfac

Gruss Monika
« Letzte Änderung: 31. Mai 2007, 17:37:36 von fia » Gespeichert
lulu0708
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« Antworten #3 am: 31. Mai 2007, 22:40:16 »

Hallo Heidi,

also grundsätzlich ist es so, dass die Gebühren, die du für den KiGa zahlst aufgrund einer Gebührensatzung deiner Wohnsitzgemeinde erhoben werden. (Dieses gilt für kommunale Kindergärten. Wie es bei kirchlichen und vereinsgetragenen Einrichtungen ist weiß ich nicht!)
Diese Gebührensatzung ist sog. Ortsrecht und gilt eben nur in der Stadt/Gemeinde, in der die politischen Gremien über diese Satzung beschlossen haben. Was Frau von der Leyen so von sich gibt, ist da mal grundsätzlich zweitrangig. Förderprogramme wie das des Landes Hessen sind auch oft nur politische Werbemittel, die zwar einen guten Zweck verfolgen, aber manchmal die Eltern auch gar nicht erreichen. Die Kommunen müssen diese Angebote nämlich dann auch tatsächlich nutzen! Soetwas in eine Gebührenbedarfskalkulation mit einzubeziehen ist nicht so ganz einfach und die Antrags-und Gewährungsprozedere für die Kommunen sind manchmal echt kompliziert. Ich glaube ich diesem Fall muss man Frau vdL einfach als Person sehen, die für ihre Partei steht, die schliesslich wiedergewählt werden will.

Das mit den Gebühren ist wirklich so, dass es durchaus sein kann, dass Gemeinden, die direkt nebeneinander liegen, völlig andere Gebührensätze erheben.

Aber bei uns ist das Anfangs Jahr in Kraft getreten. Kiga-Kinder im letzten Jahr müssen keine Gebühren mehr bezahlen.

@ fia
Herzlichen Glückwunsch!  Zwinkernd Dann wohnst Du in einem Ort, wo der Träger dieser Kita echt noch viel Geld hat. Es gibt aber ganz viele Gemeinden, wo das nicht kommen wird, weil die einfach pleite sind. Es gibt noch keine bundeseinheitlichen Regelungen dafür soweit ich weiß. Werden wir abwarten müssen.

LG Lulu
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fia
Gast
« Antworten #4 am: 01. Juni 2007, 09:07:10 »

@fia
Dann wohnst Du in einem Ort, wo der Träger dieser Kita echt noch viel Geld hat. Es gibt aber ganz viele Gemeinden, wo das nicht kommen wird, weil die einfach pleite sind. Es gibt noch keine bundeseinheitlichen Regelungen dafür soweit ich weiß. Werden wir abwarten müssen.

Hallo Lulu

Naja, das mit dem Geld ist immer so eine Sache. Geld ist hier auch keines vorhanden. Weil eben gerade keines vorhanden ist, existieren z.B. bei uns keine Verkehrsschilder und auch keine Strassenmarkierungen im Ort. Also von zuviel Geld kann da keine Rede sein.
Das Bambini-Programm ist von der Hessischen Landesregierung und bevorschusst in allen Gemeinden pauschal 100 Euro pro Monat an die Kiga-Betreuung im letzten Jahr. Auch sind wir nicht das erste Bundesland, welches das einführt, sondern schon das dritte (Rheinland-Pfalz/Saarland ). So rein aus der  Logig raus, würde ich mal darauf schliessen, dass weitere Bundesländer im Laufe der Zeit mitziehen werden. Wie lange sich das aber hinziehen kann, wird wohl niemand sagen können. Hessen hat sich auch lange dagegen gewehrt und es als nicht finanzierbar erklärt und hat es am Ende trotzdem eingeführt.

Gruss Monika
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« Antworten #5 am: 01. Juni 2007, 16:28:37 »

warum sollte das bambini programm die eltern nicht erreichen?
voraussetzung ist natürlich, dass die kinder in den kindergarten geschickt werden.
aber gerade kinder aus familien, die ihre kinder wegen dem beitrag nicht in den kindergarten schicken, profitieren doch von der kostenlosen möglichkeit.

wieso ist denn das schlecht?? werbung für wen auch immer hin oder her - was soll's?
hauptsache die kinder sind im gespräch. ein letztes kostenloses jahr im kindergarten ist jedenfalls sehr sinnvoll.

lg lea
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fia
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« Antworten #6 am: 01. Juni 2007, 17:56:35 »

wieso ist denn das schlecht?? werbung für wen auch immer hin oder her - was soll's?
hauptsache die kinder sind im gespräch. ein letztes kostenloses jahr im kindergarten ist jedenfalls sehr sinnvoll.

Vom neuen Bambini-Programm sind aber nicht alle Kommunen begeistert. So kritisiert der Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD), dass durch die Umwidmung des Finanzausgleichs nun das Geld fehle, das den Kommunen vorher für Sozialhilfeaufgaben zur Verfügung gestanden habe. Kassel fehlten so unterm Strich jährlich 4,3 Millionen Euro. Die neue Regelung, so Hilgen, gehe zu Lasten finanzschwacher Kommunen.

Quelle : http://www.az-badkreuznach.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=2441754
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thommy
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« Antworten #7 am: 01. Juni 2007, 20:11:51 »

Na wenn er als SPD Mann nicht mehr zu meckern hat, muß die Landesregierung ja gar nicht so schlecht sein *fg*
OK, ich halt mich ja daraus ;-)
Aber die Kommunen meckern besser als die Bahnhofswirte. Investition in Kinder ist sicher die Beste!
LG,
Der WahlÖsi
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« Antworten #8 am: 03. Juni 2007, 21:46:26 »

wieso ist denn das schlecht??

Hy aniella,
nee ich hab ja auch nicht gemeint, dass sowas schlecht ist. Mich frustet es nur ziemlich oft, dass unsere lieben Herren und Damen Politiker irgendwelche Versprechungen machen, die dann sowieso nicht umsetzbar / finanzierbar sind. Und oft genug ist es tatsächlich so, wie der zitierte Herr Hilgen beklagt. Der Finanzausgleich muss für alles immer herhalten. An diesem Topf wird in alle Richtungen gezerrt. Es ist letztendlich doch nur ein hin- und hergeschiebe der Pieselotten. Aber es ist definitiv zuwenig Geld da!

Ich hatte meine Kollegin nochmal gefragt, die bei uns die Kindergartensachbearbeitung macht. Also in SH gibt es auch eine finanzielle Unterstützung für Eltern, aber das betrifft nur die Eltern der Kinder, die eigentlich eingeschult werden müssten, aber aufgrund einer nicht ausreichenden Schulreife zurückgestellt werden. Für diese Kinder zahlt die Gemeinde und das land je 50% der KigaGebühr. Das hat aber so direkt mit Vorschule nichts zu tun. Sie meinte damit ist dieses Jahr dann sowieso schluß, weil mit dem neuen Schulgesetz in SH alle Kinder eingeschult werden, die in dem betreffenden Jahr 6 werden. Dann gibt es ja die neue Regelung mit der Eingangsphase in den Grundschulen in SH. Danach kann ein kind, wenn es noch nicht so gut mitkommt und das normalerweise geforderte Pensum (aus welchen Gründen auch immer) nicht schafft, für die 1. Klasse zwei Jahre Zeit bekommen. Die erforderliche Förderung soll dann angeblich in der Schule erfolgen. Ob und wie effizient das allerding umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.
Mein Kurzer kommt jetzt im August zur Schule.... bin ich mal echt gespannt...

Also, Heidi, am besten fragst du direkt mal in deiner Verwaltung nach - da wirst du bestimmt geholfen  Zwinkernd

LG Lulu
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