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Alleinerziehend.de Forum 23. November 2008, 13:30:03 *
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Autor Thema: Spuren im Sand  (Gelesen 510 mal)
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cmag16
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« am: 06. März 2007, 16:37:34 »

Eines Nachts hatte ich einen Traum.
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus  meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, glickte ich zurück.
Ich erschrank, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten
meines Lebens. Besorgt frage ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versrpochen, auf allen Wegen
bei mir zu sein. Aber  jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebe3ns
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du  mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchtè?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Margaret Fishback Powers


Eine persönliche  Anmerkung: Ich kann verstehen, wenn dieser Text einigen zu religiös ist. Andererseits ist er für andere vielleicht gerade passend.
Und ich habe festgestellt, dass man auch ohne Kirche in den schwierigsten Situationen auf Personen trifft die einem helfen - sollten sie  denn aufgefordert werden.

cmag16
« Letzte Änderung: 06. März 2007, 22:27:39 von cmag16 » Gespeichert
Alleinerziehend.de Forum
« am: 06. März 2007, 16:37:34 »

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Hanna
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« Antworten #1 am: 06. März 2007, 17:01:35 »

Glucks - als ich das Betreff sah, dachte ich, hier wird ein Schlager-Thread eröffnet. Aber diesen Text kenne ich auch. Auch wenn ich nicht an Gott glaube, so bin ich doch Zeit meines Lebens im Geiste der christlichen Weltanschauung groß geworden, auch unser Grundgesetz fußt ja darauf. Und dieser Text ist tröstlich - und betrifft AE vielleicht wirklich etwas mehr als ZE, denn man braucht einfach mehr Hilfe von außen und muss lernen, diese auch einzuholen. Und siehe da: Die Leute helfen oft gern, wenn sie nur gefragt werden. Den Mut, zu fragen und zu bitten, müssen wir dagegen aufbringen.

Ob Gottvertrauen oder einfach Zuversicht, das ist eine gute Grundlage auf dem Lebensweg. Ich denke, meistens habe ich diese. Ich weiß um meine Stärken, ich habe bereits viel geschafft, warum sollte ich nicht auch in Zukunft viel schaffen, warum sollte es nicht gelingen? Warum sollte ich nicht einen Parkplatz direkt in der City finden? Wenn ich nicht losfahre, finde ich nicht heraus, ob einer frei ist. Trotz der Sorgen (wie kann ich bloß Altersarmut vermeiden) fühle ich mich nicht nur gedrückt, sondern auch getragen.
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Ines
Gast
« Antworten #2 am: 06. März 2007, 21:08:27 »


Hallo zusammen,

ich denke, es bleibt jedem selbst überlassen, an Gott zu glauben oder nicht !!!

Ich jedenfalls habe immer wieder in meinen oft aussichtslosen Situationen Hilfe erfahren und ich weiß, das mit dieser Hilfe Gott gewirkt hat !!!
Er kennt mich und meine Probleme. Zu ihn kann ich kommen, wenn ich ratlos, mutlos und einsam bin....

Er hat mir Menschen begegnen lassen, auf die ich mich hundertprozentig verlassen kann,
er hat mir Kraft, Gesundheit und auch viel Humor geschenkt. Er hat mir 3 wundervolle und gesunde Kinder geschenkt.
Ich kann mir nicht vorstellen, das dies alles nur Zufall ist.

Es grüßt Euch Ines
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Rosa
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« Antworten #3 am: 06. März 2007, 22:19:20 »

Hallo zusammen!

Mich persönlich hat dieser Text sehr berührt. Ich kannte ihn bisher nicht und er gefällt mir wirklich sehr. danke dafür cmag16.

Das Thema "Glauben" ist wirklich sehr persönlich und natürlich soll es jedem selbst überlassen sein, ob er an Gott glaubt oder nicht und auch wie er diesem Glauben Ausdruck verleiht.  Die Zeiten, in denen man den Glauben an der Zahl der Gottesdienstbesuche festgemacht hat, sind ja zum Glück vorbei.

Ich selber glaube an Gott, wenn es auch immer mal wieder Durststrecken gegeben hat. Und manchmal finde ich es auch tröstlich zur Kirche zu gehen, egal ob zum Gottesdienst oder einfach mal nur so. Es gibt mir innere Ruhe. Es sind Momente, die mich innehalten lassen, die mich zutiefst berühren.

LG
Rosa
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wowin
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« Antworten #4 am: 06. März 2007, 22:43:50 »

Hallo zusammen
Ich kenne den Text auch schon sehr lange und ich fand die Zeilen auch schon des öfteren sehr hilfreich, da er Hoffnung gibt nicht alleine zu sein.
DEN Glauben reduziere ich gerne erst mal auf ein "ich "glaube " morgen wird das wetter anders... um es von den ganzen Dingen abzuschütteln dei wir von Kindesbeinen an damit verbinden. Dann erst kann ich anfangen mir Gedanken darüber zu machen ob es irgend etwas gibt das unsere Welt erfüllt. Das Ergebnis liegt meist recht weit ab von dem was eine Kirche (welche auch  immer) daraus gemacht hat. Aber eigentlich ist das bei den meisten Menschen so..."glaube" ich..
Aber da wir hier bei alleinerziehend.de sind fined ich es auch eine wichtige Überlegung, was vermitteln wir unseren Kindern? Haben wir überhaupt ein Weltbild das wir unseen Kindern ins Leben (als Start) mitgeben können? Ich finde das manchmal sehr schwierig. Aber ich finde es auch wichtig, sei es dass sich die Kinder damit eine weile damit identifizieren , sich daran reiben oder dagegen opponieren. Ich halte es für verdammt schwer alleine ein weltbild zu vermitteln das diesem allem stand hält, etwas vermitteln kann ohne dabei extrem zu sein.....und auch wirklich noch ein eigenes ist hinter dem ich stehe..
nun bin ich etwas vom Thread abgeschweift, aber ich finde das sind damit zusammenhängend wichtige fragen die ich mir stelle.
damit wünsche ich euch einen wunderbaren restlichen Abend , ich werde jetzt schlafen gehen und träumen
Grüßle
Wolfgang
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onedaydie
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« Antworten #5 am: 07. März 2007, 08:01:54 »

@cmag,

bekannt, schön, wahr!

glg. onedaydie/nora
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KEIN MANN ist deine Tränen wert. Und der es wert wäre, würde dich nicht zum Weinen bringen .....
Ines
Gast
« Antworten #6 am: 07. März 2007, 21:06:34 »


Hallo

ich denke, was wir unseren Kindern im Hinblick auf den Glauben vermitteln können,
ist von vielen Faktoren abhängig.
Ich selbst bin ohne Glauben aufgewachsen. Lebe aber seit Jahren auf dem Land, wo es doch noch einfacher ist, zum Glauben zu kommen. Hier haben meine zwei Großen durch verschiedene Gruppen in der Gemeinde zum Glauben gefunden und ich auch. Der Kleine besucht auch diese Gruppen und ich denke, der geht den selben Weg.  ae_engelchen

Schwierig ist es nur für mich, das hier noch so was wie eine " heile Welt" herrscht.
Bis jetzt hat noch niemand mitbekommen, das mein Mann und ich getrennt sind.
Ich kenne auch keine andere Familie mit diesem Problem !!!
Mal sehen, wie das dann wird.  streichel

Schönen Abend wünscht Ines
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