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Hilfe, ich liebe einen Wochenend- Vater. Wenn seine Kinder zu Besuch sind: So kommen Sie klar.


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Alleinerziehend.de Forum 05. Dezember 2008, 01:26:23 *
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Autor Thema: Geburtstagsgeschenk  (Gelesen 352 mal)
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Kilashandra
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« am: 30. Dezember 2006, 21:53:40 »

Hallo Ihr lieben,

muß mir mal nen bissi den Frust wegschreiben.

Mein Sohnemann hatte Anfang Dezember seinen 6.ten Geburtstag. Bis dato lief es immer so, das meine Ex-Schwiegermutter über meine Ex-Schwägerin anfragen liess, was er sich denn so wünscht.
Dieses Jahr lief es ein wenig anders:

Meine Schwägerin teilte mir mit, das meine Schwiegermutter (denkt euch das Ex bitte ...gg) etwas zum Schultornister ( mein Sohn wird nächstes Jahr nach den Sommerferien eingeschult) dazuzutun gedenkt. Kommentar von meiner Mutter: Wie armselig, die sind mit zwei verdienern und D. ist auch ihr Enkel. Können Sie sich schenken, den Tornister bekommt er von seiner Oma!... (schmunzel... meine Mutter reagiert da nen bissi heftig... lach).
Nun kam mein Neffe zur Geburtstagsfeier und meine Schwägerin überreichte mir eine Tüte für Dustin von der "Oma". Drin war etwas süsses zu Nikolaus und ein Umschlag mit 50 Euro... für den Schultornister.

Nun ist ja dagegen nix einzuwenden... an sich. Aber irgendwie ärger ich mich drüber. Was hat die Einschulung, die erst nächstes Jahr im Herbst ist, mit dem jetzigen Geburtstag zu tun?Huch Wie soll ein 6jähriger das verstehen? Ich hab meinem Sohn dann das Geld in seine Spardose getan, und ihm gesagt, das er sich davon etwas kaufen kann, oder das geld für die von ihm sehnlichst gewünschte Playstation 2 sparen kann(vorerst will er sparen...grins).

Wie ist eure Meinung dazu? Stell ich mich jetzt an?

Dazu muß ich sagen, die Schwiegereltern kümmern sich so gar nicht um ihren Enkel. Ich habe sie bisher bei den seltenen Zusammentreffen immer darauf hingewiesen, das sie ein besuchsrecht haben (gesetzlich verbürgt) und ich absolut nichts dagegen einzuwenden habe, wenn sie sich ihren Enkel mal holen (auch für ein Wochenende), da ich weiss, das er dort sehr gut aufgehoben ist. Leider sind sie der Meinung, das ich ihn ja bringen und abholen könnte und anrufen, wenn er zu ihnen will.

Nun mal ganz ehrlich, irgendwo reichts!!! Ich bin nicht der depp vom dienst! Ist es meine Aufgabe, ihnen alles mundgerecht zu servieren? für ihre andern Enkel können sie ja auch fahren. Und für mich sind das jedesmal 80 km (2 x hin und 2 x zurück je 20 Km) ist nicht soo viel, klar. aber dafür, das ich ja die böse bin, die ihrem armen "Mäuschen" (Sohn) ja nur böses will... ich seh´s halt nicht ein.

Und nun bin ich mal gespannt, auf eure Meinungen...grins...


lg


Anja
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« am: 30. Dezember 2006, 21:53:40 »

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Hanna
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« Antworten #1 am: 31. Dezember 2006, 02:00:27 »

Hallo Anja,

hm, wenn sie schon jetzt den Ranzen zahlen, dann haben sie anscheinend nicht vor, ihren Enkel bis zur Einschulung noch einmal leibhaftig zu besichtigen.

Für mich klingt das jedenfalls auch etwas lieblos, das Verhalten deiner (Ex-)Schwiegereltern. Oder/und gedankenlos. Vielleicht sind sie aber zudem auch etwas unsicher und möchten gern zu ihrem Sohn halten (= nicht zu viel an Emotion und Einsatz bei Dustin investieren)?

Dass du über die 50 Euro anders disponiert hast und nicht gewillt bist, dich zur Chauffeurin zu degradieren, sind gute Reaktionen. Vielleicht kannst du, um weiterem Frust vorzubeugen, noch etwas weiter gehen. Wie genau, das musst du natürlich abschätzen, ich dachte z.B. an klare, ruhige Worte an die Schwiegereltern (Dustin ist auch eurer leiblicher Enkel, trennt das von dem Zerwürfnis seiner Eltern, er kann nichts dafür, soll doch nicht ein Enkel zweiter Klasse sein, du möchtest, dass er genauso behandelt wird wie seine Neffen/Nichten, du wünschst dir Klarheit, oder wollen sie Dustin einfach nicht mehr in ihrem Leben haben? ...).

Natürlich solltest du das vorhandene Band nicht auf Teufel komm raus zerschneiden, klar. Ich finde aber die hier oft postulierte Meinung "Gib in jedem Fall besinnungslos nach, Hauptsache, das Kind hat Vaterkontakt" soll nicht auf Großeltern ausgeweitet werden - dein Sohn hat eine Oma, die ihn lieb hat.

P.S.: Habe gerade in einem anderen Post von dir gelesen, dass der Vater sich nicht so klasse geriert. Daher würde ich gern meinen Ratschlag oben etwas abmildern. Anscheinend befinden sich die Schwiegereltern ziemlich im Konflikt. Vielleicht findet ihr Sohn bereits die Tatsache eines Geschenks selbst ganz unmöglich. Meine Schwiegereltern haben mir zu Weihnachten z.B. 50 EUR geschenkt, zusätzlich zu den Gaben für meine Tochter - und gesagt "für euch beide" und "sag unserm Sohn man nichts davon". Es ist nicht leicht für Ex-Schwiegereltern. Trotzdem solltest du mit ihnen reden.
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2006, 02:12:10 von Hanna » Gespeichert
Rosa
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« Antworten #2 am: 03. Januar 2007, 22:06:00 »

Hallo Anja,

deine Situation kommt mir echt bekannt vor. Auch ich habe im Moment das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich mich meinen Schwiegereltern gegenüber verhalten soll. Ich habe inzwischen mehrmals einen Schritt auf sie zu gemacht, und von ihnen kommt nichts. Damit meine ich nicht Geschenke zum Geburtstag, Weihnachten oder Nokolaus (im Gegenteil, da überschütten sie die beiden geradezu), aber das läuft alles über meinen Ex. Sie rufen Ihn an, sie hätten die Kinder schon so lange nicht mehr gesehen, ob er nicht mal mir ihnen vorbeikommen könnte. Lächerlich. Ich habe Schwiegereltern bei der Einschulung meiner Tochter zum Kaffee eingeladen. Sie habe die Einladung angenommen und sind auch gekommen. Ich habe sie in den Arm genommen und ausdrücklich darum gebeten, sich doch auch mal zu melden (da war die Trennung 6 Monate her), aber nichts. Sie waren zum Geburtstag meines Sohnes im Dezember da und ich habe sie kurz an Weihnachten besucht. Und immer wieder nichts. Dabei würde ich mir einen Kontakt so sehr wünschen. Gerade in Notfällen könnte ich auch gut ihre Hilfe brauchen, da sie nun einmal am Ort wohnen und meine Eltern halt weiter weg. Als meine Kleine im November ins Krankenhaus mußte, habe ich dann einfach angerufen und sie um Hilfe gebeten. das machen sie dann auch, aber der ersten Schritt kommt immer von mir.

Im Grunde genommen seh ich es wie du. Wenn sie Kontakt zu ihren Enkelkindern möchten, dann sollen sie sich ruhig mal melden (Fahrtzeiten sind bei uns jetzt weniger das Problem, da wir im gleichen Ort wohnen). Ich habe es mehrmals versucht. Wenn sie die Kinder sehen möchten -jederzeit- aber jetzt ist es endlich mal an ihnen sich zu melden. Also werde ich abwarten was passiert.

hm, jetzt habe ich so viel von mir und meinen Problemen geschrieben, aber als ich deinen Beitrag gelesen habe, da ist es einfach so über mich gekommen.

 rougi Ich schäm mich auch, wenn ich mal Zeit hab. Zwinkernd

Liebe Grüße
Sabine
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Kilashandra
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« Antworten #3 am: 04. Januar 2007, 10:06:19 »

Hallo Sabine,

da brauchst dich doch nicht für schämen...grinsel. Ich finds halt einfach blöd, das die Kinder unter dem Trennunsstress der eltern leiden müssen, und das auch großeltern (die ja aufgrund Ihrer Lebenserfahrung vielleicht ne gesunde Einstellung haben sollten) sich nicht davon differenzieren können.

Mein Sohn hat seine Großeltern, genauso wie auch seinen Vater mittlerweile abgeschrieben. Sie merken es, wenn wir uns mal bei meiner Ex-schwägerin treffen, das mein sohn halt ausser guten tag nix mit ihnen zu tun haben will.

Ich ärger mich drüber, aber wie soll ich es ändern?

Naja... seufz... letztendlich verlieren sie ihre enkel, denn kinder haben für solch verhalten nen feinen Draht.

lg

anja
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