Und ja, wüßten die, dass man sie nach solch einer Tat einen Kopf kürzer macht (welchen Kopf auch immer) hätten wir eine friedlichere und gewaltfreiere Gesellschaft. Da bin ich mir sicher.
Tja und das ist genau das, was ich mich frage. Die Erfahrungen z.B. in den USA, wo es die Todesstrafe noch (oder wieder) in etlichen Bundesstaaten gibt, sprechen eigentlich ganz klar dagegen. Dort ist nix sicherer und die Gewalttaten sind nicht "weniger" gewalttätig, sondern ganz im Gegenteil. Von daher steh ich der "Abschreckungstheorie" eher etwas kritisch gegenüber.
Grundsätzlich hät sich mein Mitgefühl solchen Straftätern gegenüber eher in Grenzen, aber ich bin halt nach wie vor immer noch der Meinung, kein Mensch hat das Recht, einem anderen das Leben zu nehmen.
Und was die Genugtuung anbelangt, der Hinrichtung des Mörders meines Kindes beizuwohnen, kann ich auch nicht so recht nachvollziehen. Ich denke, das ist auch eine Form von Perversion und ich hätte anschliessend keinen Alptraum weniger (den Tod und die Leiden meines Kindes), sondern eher einen mehr (einem Menschen voll bewußt beim gewaltsamen sterben zuzuschauen).
Meine Meinung: Solche Täter auf Lebzeiten wegsperren, befragen, untersuchen, studieren, analysieren (scheiss auf Therapie *g*) um für die Zukunft sinnvoll präventieren zu können. Denn immer noch laufen auf unseren Strassen mehr Sexualstraftäter rum, als in den Haftanstalten sitzen

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Soooo und nun noch kurz zum eigentlichen Thema: ich mache in diesem Fall den "Schliessern" keinen Vorwurf. Obwohl die Geschichte natürlich danach "schreit" einen Veratnwortlichen "dingfest" zu machen. Die Politiker räumen ja selbst teils unhaltbare personelle und räumliche Zustände in den Jugendhaftanstalten ein. Auch das ist angesichts der bisherigen Diskussion vielleicht nicht unbedingt populär: mal unabhängig von der schlechten Situation des Personals, züchtet man sich so meiner Meinung nach doch oft erst richtige Gewaltverbrecher heran....
LG