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Alleinerziehend.de Forum 22. November 2008, 22:58:41 *
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Autor Thema: Freundschaft zwischen Männern und Frauen  (Gelesen 632 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Sky
Gast
« am: 23. Juni 2006, 08:20:01 »

Hallo Ihrs,

schon öfter habe ich darüber nachgedacht ob es eine Freundschaft zwischen Männern und Frauen geben kann und würde mich interessieren wie Ihr das seht?

Meine Erfahrungen mit diesem Thema sind sehr unterschiedlich die "extremste"war sicherlich die das mein zweiter Mann offenbar schon jahrelang mehr für mich empfand als ich ihn für ihn .Er war für mich der Freund der den Charakter "Beschützter/großer Bruder hatte .

Zurückblickend kann ich nur sagen das ich mit "Jungs"besser reden/spielen konnte als mit Mädchen und entsprechend mehr "Kumpels"hatte als Freundinnen



Ich bin gespannt was Euch zu diesem Thema einfällt und freue mich auf Eure Antworten


Lieber Gruss Sky
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Alleinerziehend.de Forum
« am: 23. Juni 2006, 08:20:01 »

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Luise
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« Antworten #1 am: 23. Juni 2006, 09:13:03 »

Hallo Sky,

ich habe da auch schon alle Varianten durch  Zwinkernd und habe festgestellt, es ist möglich.

Ich hatte zu Schulzeiten jahrelang einen guten Freund und es bestand von keiner Seite ein sexuelles Interesse. Mein bester Freund heute ist ein "Ex". Nach sechs Jahren Beziehung und einem Jahr Kontaktabbruch hat sich über zehn Jahre eine tiefe freundschaftliche Beziehung aufgebaut und die ist "unkaputtbar".

Ich hatte aber auch immer eine beste Freundin und die braucht Frau auch, finde ich.

Jetzt bin ich gespannt, was die anderen Mädels darüber denken  Smiley

LG Luise
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EX-User
Gast
« Antworten #2 am: 23. Juni 2006, 09:18:05 »

Hallo Sky,
ich selbst habe einen besten, besten Freund (der mir eine beste Freundin ersetzt) und einen superguten Freund. Beide sind die nettesten Menschen, die ich in meiner Umgebung habe und auch gerade jetzt super hilfsbereit.
Ich denke, dass es sehr gut möglich ist als Mann und Frau auch nur befreundet zu sein. Leider sieht das der mir noch Angetraute ganz und gar anders. Aber ich bin jeden Tag dankbar, dass ich die beiden habe.
Mit dem einen gehe ich jede Woche ins Thermalbad und mit beiden während der Eishockeysaison zum Eishockey und ich finds nur geil, Sorry!
LG Andrea mad3  
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eric
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« Antworten #3 am: 23. Juni 2006, 10:03:00 »

hallo @all.
also generell möchte ich den erfahrungen meiner vorrednerinnen nicht entgegen sprechen: auch ich bin "freund" einiger "freundinnen", wobei dabei KEINERLEI sexueller hintergedanke von beiden seiten bestand/besteht.

dennoch weiss ich aber von männlichen freunden / bekannten und entsprechenden kneipengesprächen, dass auch männer ihre gedanke nicht IMMER klar forumlieren und offen darlegen. (und das, obwohl "wirres-um-die-ecke-denken" imho ja normalerweise n typisch weibliche eigenschaft ist!!  cool ) - ob dieses "hintergedanken-verstecken" auch in frauen-runden diskutiert wird, sollten besser die mädels hier darlegen - in jedem fall überlege ich, ob ich nicht vorsichtshalber mal ne schrotflinte bereitstellen sollte, um meine kleine vor der männerwelt zu bewahren...  Zwinkernd
(oder wäre n kleiner panzer vor der haustür effizienter???)

grübelnde grüsse
eric


[Editiert am 23/06/2006 von eric]
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pauschale aussagen sind IMMER falsch.
EX-User
Gast
« Antworten #4 am: 23. Juni 2006, 10:20:02 »

Mal was von mir...

Also ich komme mit Frauen grundsätzlich eher und weit besser aus. Dies liegt meiner Meinung nach aber daran, dass ich nun mal "leider" nicht wirklich in das Verhaltenmuster des durchschnittlichen heterosexuellen Mannes reinpasse. Zum andern entspricht auch mein Zeitvertreib nicht dem was die "anderen" Männer nun mal so machen. Saufen tu ich auch nicht damit schwinden noch mehr Interaktionsmöglichkeiten  exclamation_smile .

Ich kann von mir behaupten, dass ich mal abgesehen von einem Freund den ich schon seit dem Kindergarten hab, nur Frauen als bessere Freunde habe. Was aber auch für alle Frauen die ich als Partnerinnen hatte immer ein echtes Problem dargestellt hat, was ich in gewisser Weise auch gut verstehen kann (versuche es immer zu verstehen  Zwinkernd ).

Denn was "die" Freundinnen dabei denken weiss ich natürlich nicht so genau. Denke wenn man es darauf anlegen würde, bestehen da schon Möglichkeiten nur die würden auch so in der freien Wildbahn bestehen, wenn man nicht näher befreundet ist. Von daher ist es wohl eher die Frage, glaubt man dem anderen die Treue oder eben nicht.

Caradog
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EX-User
Gast
« Antworten #5 am: 23. Juni 2006, 11:03:48 »

das ist mal ein spannendes thema  thumbup

wirklich interessant wie da auch die männliche seite davon ist  Lächelnd

ich selbst bin der meinung dass es sehr wohl funktionieren kann. aaaaaaaber ich denke bei sagen wir mal 90% dieser freundschaften kommt immer von der einen oder anderen seite ein punkt (und wenn es auch nur der gedanke ist) ob da wohl mehr sein könnte. natürlich muss dann nichts draus entstehen und viele freundschaften überwinden diesen punkt auch super und danach läuft alles wieder wie gehabt freundschaftlich weiter. ausserdem kommt es auch stark auf die art mensch an. es sind ja nicht alle "typisch" frau oder mann. wenn ich aber so nachdenke ist bei mir noch keine freundschaft mit einem mann gewesen, in der nicht irgendwann der anschein kam dass vcon der anderen seite oder auch von meiner seite da mehr war. wie gesagt ging dann meist wieder weg, aber da war es trotzdem.

negative erfahrungen habe ich auch gemacht mit freundschaftlichen verhältnissen zu männern. zwei mal hatte ich einen besten freund.

den ersten hatte ich seit ich denken kann bis ich 18 war. das war so richtig sandkasten freunde. pubertät zusammen durchgemacht, auf bäume geklettert (das war die beste geschichte, ich einen minirock an und wollte haselnüsse holen vom baum, er war so nett mir seine jeans zu geben und hat dafür meinen minirock angezogen und unter dem baum gewartet), ins freibad eingestiegen zusammen, aus dem fenster vom bäcker morgens um 4 hefezopf geklaut, die beste zeit die ich je hatte in einer freundschaft. bis er etwa 16 wurde und sich unsterblich in mich verliebt hat. 2 jahre hab ich versucht das ganze zu retten und ihm zu helfen dass das aufhört. das ende vom lied war dass er heulend mitten im ort sass auf der strasse aus liebeskummer. ich hab dann obwohl es mir sehr weh tat den kontakt abgebrochen weil ich gemerkt habe dass er auch nach jahren es einfach nicht überwinden konnte dass ich nicht wollte. und er fehlt mir bis heute.

die zweite negative erfahrung kam kurz danach. wieder eine freundschaft in der ich mich absolut wohl gefühlt habe. mir ging es gesundheitlich schlecht und er war immer da. nach etwa einem jahr hat er sich auch verliebt und ich nicht. jahrelang hab ich es versucht. am ende war er so gekränkt und enttäuscht dass er mir wirkliche probleme gemacht hat. ihn hab ich danach ettliche jahre nicht gesehen und als dann eine freundin den kontakt wieder hergestellt hat ging das ganze von vorne los.

mein fazit ist daher dass ich das nicht mehr haben mag einen wirklich besten freund. gute freunde hab ich gerne aber so eng lass ich keine männerfreundschaft mehr werden.

jetzt habe ich eine beste freudin  Smiley ich hab sie mit einem ex verkuppelt  Smiley und wir verstehen uns blind.
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fairy
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« Antworten #6 am: 23. Juni 2006, 21:21:19 »

Hallo,

@Sky
finde es ja lustig,dass du diese Thema ansprichst,denn gerade letzte Woche hatte ich mit einer Freundin ein Gespräch darüber.Sie ist seit knapp einem Jahr getrennt und hatte schon zu der Zeit,als ihre Beziehung noch bestand einige gute Freunde.Ohne Hintergedanken ihrerseits.Nachdem sie getrennt war,kamen von einigen dieser "guten"Freunden plötzlich ganz andere Reaktionen,was sie doch ziemlich überrascht hat.
Was ja cats Aussage unterstreichen würde  cool

Ich hatte in meiner Jugendzeit auch zwei absolut beste Freunde,mit denen ich hauptsächlich meine Freizeit verbracht habe(dagegen nur eine beste Freundin).Bei beiden war da nie mehr dahinter.Kurz hatte ich mit dem einen mal drüber nachgedacht,als wir beide zufällig mal gleichzeitig solo waren  Lächelnd ,aber wir sind übereingekommen,dass wir die Freundschaft dadurch lieber nicht aufs Spiel setzen wollen.Und so blieb es rein platonisch.Er und seine Frau gehören immer noch zu meinen besten Freunden und ab und zu unternehme ich mit beiden auch mal alleine was.Sie kennt unsere Vorgeschichte und weiss,dass es nur Freundschaft ist und bleibt.
Während meiner Ehe hatte ich keine männlichen beste Freunde und nach der Trennung wollte ich erstmal gar keinen Mann in meiner Nähe,auch nicht als besten Freund  image031
Da sich mein Freundeskreis nach der Trennung ziemlich dezimiert hatte,war irgendwann das Bedürfnis da,neue Freundschaften zu knüpfen.Und da war es nur wichtig für mich,Menschen kennenzulernen,mit denen ich mich austauschen,lachen kann.Egal,ob männlich oder weiblich.
Ich denke,Freundschaft zwischen Männern und Frauen kann schon funktionieren,wenn klar ist,dass von beiden Seiten kein anderes Interesse da ist.
Ich für meinen Teil,finde es wichtig,auch männliche Freunde zu haben,denn es ist ungemein interessant sich auch mit deren Sicht der Welt auseinanderzusetzen .Vielleicht lerne ich dann irgendwann diese auch mal zu verstehen  Lächelnd
Von meiner Seite aus sind da auch keine Hintergedanken dabei(zumindest nach heutiger Sicht.Dass sich sowas sogar nach Jahren noch ändern kann,hat uns sky ja gezeigt   Smiley ),inwieweit das bei denen ist,weiss ich nicht.Hoffe es nicht,da ich es schade fände,wenn diese Freunschaften dadurch vielleicht kaputt gehen.Leider habe ich diese Erfahrung auch schon gemacht.Da hat der Mann sich zurückgezogen,weil von mir nicht die gleichen Gefühle entgegenkamen.Weiss natürlich nicht,wie ich reagieren würde,wenn die Situation andersrum wäre.Vielleicht genauso.
Meine beste Freundin ist allerdings eine Frau und das ist auch gut so.Da ist das Verständnis doch ein anderes   Smiley

LG, fairy




[Editiert am 23/06/2006 von fairy]

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« Antworten #7 am: 23. Juni 2006, 23:30:44 »

huhu,

also ich habe auch mehr männliche freunde als weibliche...irgendwie kam ich schon in der schulzeit besser mit männern klar als mit mädels...
mein bester freund in der schulzeit war aber auch meine heimliche liebe...diese liebe konnte ich nie klardefinieren sie war so eine mischung aus ich möchte immer an deiner seite sein und du bist wie ein bruder für mich.ich mochte ihn so sehr das ich selbst wenn er liebeskummer hatte wegen einer anderen immer für ihn da war ich denke ich war auch immer die einzige der er alles erzählt hat und sich auch mal ausheulen konnte.er hat mich auch immer auf alle partys mitgenommen wo sonst keine einzige frau anwesend war,uns gabs irgendwie immer nur im doppelpack  Zwinkernd
ich hänge heute noch sehr an ihm, sehen uns leider nur noch selten aber wenn ich ihn seh freu ich mich wie ein kleines kind...
zu meinen heutigen freunden hab ich auch ein gutes und vertrautes verhältniss aber kuscheln oder in einem bett schlafen würde ich mit keinem mehr weil ich angst habe das der jenige sich falsche hoffnung macht weil ich nie sicher bin ob da nich doch mehr hinter steckt...
und irgendwie möchte ich die freundschaft nicht aufs spiel setzten für einen abend spaß...
in meinem freundeskreis ist aber auch mittlerweile eine frau die beste freundin für mich...sie möchte ich aufgarkeinen fall missen... Lächelnd
lg Funnybunny



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« Antworten #8 am: 24. Juni 2006, 00:37:56 »

Tja... seltsame Kerls hier im Forum.
Auch bei mir existieren langjährige Freundesbeziehungen fast nur mit Frauen, und kaum eine Männerbeziehung auf längere Sicht. Auch was die Intensität und Tiefe... das Vertrauen angeht.
Meine besten Freunde sind Frauen... und mit den engsten Freunden war auch mehr... hat der Freundschaft keinen Abbruch getan (jedenfalls nicht bewusst) Bin mit den meissten Freundinnen heute noch verbunden. Eine meiner "Freundesbeziehungen" ist Patentante meines Großen geworden.
Für mich ist es leichter eine tiefe Freundschaft zu einer Frau zu entwickeln, da viele Gedankenabläufe ähnlich ablaufen, aber das ist sicher eine Eigenschaft die schon immer so vorlag. Ist bestimmt einer der Gründe warum ich die Kinder habe. Vereinige bestimmt auch weibliche Eigenschaften in der Persönlichkeit (muss aber klar gestehen das ich es liebe ein Mann zu sein *lach*). Sex und/oder Freundschaft trenne ich nicht strikt. Es wird von der jeweiligen Freundin und mir gehandhabt wie es für beide ok ist. Muss aber auch klar sagen das durch die körperliche Beziehung mit einer Freundin eher ein "noch enger verbunden sein" und "noch näher an mich herankommen lassen" (im wahrsten Sinne des Wortes) entwickelt. und ich lasse nicht so viele so weit an mich heran... auch wenn das hier vielleicht anders klingt *rotwerd*.

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« Antworten #9 am: 24. Juni 2006, 01:18:20 »

Das Problem ist wohl öfters der "Harry-und-Sally-Effekt": Wenn man eng befreundet und sich sympathisch ist, kann es bei (heterosexuellen) Freundschaften wohl früher oder später umschwingen, oder einfach weiter-schwingen. Vielleicht passiert das seltener, wenn die beiden schon mal LAG* waren. Oder, wenn beide in einer funktionierenden Beziehung stecken.

Ich selbst bin sehr froh darüber, zwei gute Freundinnen zu haben, jeweils seit fast 30 Jahren. Darüber hinaus habe ich auch sehr langjährige Freundschaften mit Männern, aber nicht so enge.

Zurzeit rede ich wieder öfters mit meinem vorherigen Exfreund (nicht dem Vater meines Kindes). Bin aber noch vorsichtig, weil die Partnerschaft so tiefgehend war und ich so lange gebraucht habe, mich zu lösen. Ich weiß nicht, wie seine Gefühle für mich sind. Es ist aber oft wie ein warmer Regen, mit ihm zu sprechen, weil er mich gut kennt und versteht. Es wäre sicher eine wertvolle Freundschaft, aber ich möchte nicht, dass es wieder eine Partnerschaft wird.

Was ich auch erinnere: Bei meinem letzten Freund war ich öfters etwas eifersüchtig auf seine Exfreundinnen, weil er sich mit einigen immer noch traf und ich nicht einschätzen konnte, wie eng das ist. Ich war vor allem darauf eifersüchtig, dass sie ihn besser kannten als ich, während er zu mir noch Distanz wahrte. Und er mochte auch nicht besonders, dass ich meinen Exfreund sah (wir arbeiteten zusammen). Wenn man sich als Paar aber etwas besser kennt, ist die Freundschaft des Partners/der Partnerin zu einer anderen/einem anderen vielleicht sogar ein Gewinn.

Ach ja, als Jugendliche/junge Frau hatte ich öfters männliche Freunde. Ich glaube, die wollten öfters mehr, aber das habe ich nie gemerkt und daher total ignoriert, die armen ...


* LebensAbschnittsGefährtinnen - sagt man das heute noch?
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