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Autor Thema: Das zweite Jahr  (Gelesen 6227 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
wowin
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« am: 14. Mai 2006, 12:02:19 »

Ich bin zwar der einzige der hier im letzten Jahr was geschrieben hat...aber trotzdem Zwinkernd
Mein zweites Jahr als AE hat begonnen und es macht sich wirklich eine andere Stimmung in mir breit. Es scheint mir im Moment so als ob es mir eine gewisse Gelassenheit zu geben scheint alle events, Kinder Schule, Job,  und auch den Alltag mal ein Jahr alleine geregelt zu haben.
Einfach wieder ein bisschen Aufbruchsstimmung.
Ist das bei anderen AE`s auch so?
Ich hab das für michg vor längerer Zeit schon mal so was wie die "neue Normalität " genannt. Fühlt sich ganz gut an, ist aber sicher noch ausbaubar Zwinkernd
Das heißt alles natürlich nicht dass es keine Momente mehr gibt in denen mir meine Frau einfach fehlt. Aber es wird erträglicher.
Dann mach ich mich heute mal wieder dran MEINEN Haushalt in Ordnung zu bringen bevor die nächste Woche losbricht
wünsch euch was
Wolfgang

die wichtigste Voraussetzung zur
Zufriedenheit ist,
dass ein Mensch das,
was er ist, auch sein will

Erasmus von Rotterdam  

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cmag16
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« Antworten #1 am: 14. Mai 2006, 14:22:19 »

Hallo wowin,

finde ich gut für dich, dass du dich im "zweiten" Jahr besser fühlst. Ging mir auch so. Jetzt bin ich im dritten Jahr, und momentan habe ich das Gefühl es geht mir schlechter als  im ersten Jahr....

... Hat also einfach etwas mit der seelischen Verfassung zu tun, mit Arbeitsbelastung, Druck, Freude im Leben, Gelassenheit, Bedrängtheit,....


... Eine Bekannte von mir sagte: Du brauchst ungefähr die Hälfte der Zeit um ohne jemanden zu leben wie die Zeit die du mit ihm verbracht hast, um das ganze zu verarbeiten.

... Dann habe ich ja noch einige Jährchen vor mir.

In diesem Sinne sollten wir die schönen Tage genießen und uns von den anderen nicht unterkriegen lassen...


Mit freundlichen Grüßen

cmag16
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EX-User
Gast
« Antworten #2 am: 11. Juni 2006, 20:34:36 »

Na dann müßt ich aber schon lange drüber weg sein war mit Ex nicht wirklich lange zusammen und habe es immer nocht nicht ganz verkraftet.Aber jeden Tag wirds wohl besser werden.
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EX-User
Gast
« Antworten #3 am: 11. Juni 2006, 22:47:31 »

Beitrag wurde von der Forumsleitung entfernt
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Sky
Gast
« Antworten #4 am: 12. Juni 2006, 07:57:33 »

Hallo Wolfgang Smiley
 


Zitat



auch wenn du der einzige bist, der momentan im forum für verwitwete postet, ich denke schon, dass hier einige mehr sind.


stimme Nike771 zu auch ich gehöre zu denjenigen die "dazu"gehören und einen Himmelspartner haben..mein Mann starb ebenfalls im Jahr 2004 aber ich nutze nicht dieses Forum für meine Trauer sondern mehr das" Reallife".

Eine SHG  hilft uns, meinem Sohn und mir immer noch sehr...

Es gibt Momente da denke ich es geht nicht weiter wir zerbrechen daran und dann wieder findet man sich gut zurecht in einem Leben was man völlig anders einrichten muss.
Der Begriff "neue Normalität"trifft es sehr gut thumbup
und ich habe über viele Dinge/Geschehnisse eine neue/andere Sichtweise bekommen.

Mein Mann und ich kannten uns mein ganzes Leben lang waren nur kurze Zeit wirklich ein Paar.Keiner wirklich niemand kannte mich so wie er, mir fehlt er sehr und ich bin sicher das wird sich nicht ändern
Was uns bleibt ist mit diesem Verlust leben zu lernen.


Liebe Grüsse Sky


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wowin
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« Antworten #5 am: 12. Juni 2006, 20:36:15 »

Hallo ihr
ich freu mich sehr dass doch etwas Leben in diese Rubrik zu kommen scheint.
Im Moment stehe ich noch sehr unter dem Einfluß des sehr schönen Münchenwochenendes. Ich habe es genossen einfach als "Mensch mit Kind" da sein zu können.
Ohne Sonderrolle, ohne Vorbehalte. Diese Sonderrolle ist ja auch nicht nur verwitwetenspezifisch, die kennen wir ja alle...
@NIke, ich glaube es gibt für jeden einen anderen richtigen Weg, und ob man ihn gefunden hat weiß man eigentlich wenn man ihn gegangen ist.  So versuche ich, wie jeder andere von euch auch EINEN Weg zu gehen der meinem Gerfühl passend erscheint....
@sky, mir geht es da ähnlich, wobei ich sagen muss dass die Löcher in die ich falle nicht mehr so tief sind wie zu Anfang. Und meine gute Stimmung nach dem ersten Jahrestag war kein Strohfeuer, ich zehre immer noch davon. Mir ist natürlich klar dass "in einem Moment in dem ich nicht damit rechne,... natürlich!!!" wieder ein Absturz kommt.
Zum Leidwesen meiner Umwelt nutze ich auch das "reallife" für meine Aufarbeitung bzw. das "dran gewöhnen". Mein Psychologe sagte mir dass man so was nicht "aufarbeiten", sondern man sich nur daran "gewöhnen " kann. Das finde ich eine sehr hilfreiche formulierung, oder wie du es sagst ..damit leben lernen".
Schön an diesem Forum finde ich einfach diese Durchmischung..und im Alltag haben wir die gleichen Probleme wie alle anderen AE`s. Wie siehst du das?
Jetzt schreit wieder mein Haushalt nach mir. Ich würde mich aber freuen wenn wir in diesem Teil des Forums etwas LEben entwickeln könnten.....damit kennen wir uns doch eigentlich aus Smiley
viele Grüße
Wolfgang
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