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Alleinerziehend.de Forum 12. Oktober 2008, 01:43:22 *
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Autor Thema: Auf den Hund gekommen  (Gelesen 514 mal)
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daggi
Gast
« am: 16. März 2006, 01:01:14 »

total bekloppt, aber jetzt haben wir ihn (sie). Und sie tut allen gut. Irgendwie sind wir alle ruhiger, Einschlafen der Kinder klappt besser, sie ist zuerst bei meiner Tochter, dann bei ,e meinem Sohn, dann bei mir im Bett (tsch ich weiß, habe immer gesagt, Hunde kommen nciht ins Bett). Die Kinder gehen mit ihr spazieren (solange es hält... aber bis jetzt hätte ich nicht gedacht). Jetzt habe ich so ein kleines Wesen..was man nicht Hund nennen kann... von mir liebevoll ratte genannt. Mischung Yorkshire und chihua (richtig geschrieben ?). soviel Kontakt zur Nachbarschaft hatte ich noch nie.. jeder grinst, wenn wir mit dem Hund im Mäntelchen spazieren gehen, ihn tragen weil die Pfoten weh tun.
Hat jemand Erfahrung mit so kleinen Hunden? Könnt ihr mir Tipps geben? Für mich fing bisher Hund erst ab Foxterrier an.

Aber ich mag die kleine Hündin, gehört schon voll und ganz zu uns.

Dagmar, Nico, Tanja, Kater Paul und Hündin Struppi
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Alleinerziehend.de Forum
« am: 16. März 2006, 01:01:14 »

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« Antworten #1 am: 16. März 2006, 10:07:26 »

guten morgen daggi,

respekt respekt!! hund sind was schönes, aber soviel verantwortung und einfach mal so wegfahren is auch nicht mehr. na ja, obwohl du dich ja zu einer gattung "passtinjedehandtasche" entschieden hast..

ratschläge für kleine hunde? ne.. weil ich die bisher auch immer mit *hüstel* ratte betitelt habe, meine nichtschwiegermutter hat auch so einen.

aber du hast ja einen tierarzt, frag den, auch ob es sinn macht, auf einen hundeplatz zu gehen, obwohl hundeerziehung gilt doch für jede größe oder?

viel spaß mit struppi <<is das nicht ein männlicher name? gruebel  
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Nicole
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« Antworten #2 am: 16. März 2006, 11:06:25 »

Hi Daggi,

was hast du denn für Fragen?

Also bei uns bellt es zweistimmig, einmal dunkel-gefährlich (schwarzer Labrador-Mix der keiner Fliege was zu leide tut) und einmal hell-quitschig (weißer Zwerg-Spitz,  die alle Kinder "soooo süß" finden, die aber schon das eine oder andere Kuschelviech auf dem Gewissen hat und durchaus zuschnappen könnte....).

Als Alternative haben wir hier auch Meerschweinchenerfahrung, von der Größe her wohl deinem Zwerg noch am ähnlichsten  L&auml;chelnd

Als Kind hatte ich selber einen Kaninchen-Langhaardackel.
 Miniaturversion, die elternbeliebte Kompromisslösung zu übermächtigem Kinder-Hunde-Wunsch, obwohl man sich immer bewußt sein sollte, dass die Verantwortung und die Tierarztkosten auch bei Liliputanerhunden nicht automatisch ebenso winzig sind.

Gut finde ich, dass du dir keine Illusionen wegen der Gassi-geh-Willigkeit deiner Kids machst. Bei uns gab es ca zwei Monate Kampf darum wer gehen "darf" -mittlerweile wird ausdiskutiert wer gehen "muß".....
Habe dem zweiten Hund damals auch nur zugestimmt, weil ICH Hunde mag und gerne Spazieren gehe, alles andere hätte langfristig nur Ärger bedeutet.

Wünsch euch auf jedem Fall viel Spaß mit dem Winzling und immer schön aufpassen wo ihr hintretet  Zwinkernd  

lg, Nicole

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Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. -A.Einstein-

Allein die Möglichkeit, dass ein Traum wahr werden könnte, macht das Leben lebenswert.
-Paulo Coelho-
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« Antworten #3 am: 16. März 2006, 13:33:38 »

 Smiley  
Hi, daggi!
Finde die Sache mit dem Hund ganz toll! Wir hatten nach dem Umzug eine Katze, die leider irgendwie "abhanden" gekommen ist (keine Ahnung, wo die geblieben ist, bei uns gibts auch sehr viele Jäger)
Danach war bei uns das heulende Elend. Die Kids wollten unbedingt ein Tier wiederhaben und ich hatte seinerzeit auch gemerkt, das das Haustier den beiden gutgetan hat.
Nach langen Diskussionen (unsere Nachbarschaft ist eher hundefreundlich!) haben wir dann beschlossen, uns einen Kläffer zuzulegen (über das "gassigehen" seitens der Kinder mach ich mir keine Illusionen *seufz).
Da wir aber in ein paar Wochen zur Kur fahren und den kleinen Kerl nicht gleich am Anfang woanders lassen wollten, haben wir beschlossen, uns nach der Kur umzusehen! Ich hoffe auch ein wenig auf den psychologischen Effekt, den das Haustier (bei der Katze war es so) auf meine Kinder hat.
Hoffentlich haben wir uns da nicht zuviel aufgehalst *lach!

LG
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« Antworten #4 am: 16. März 2006, 19:05:12 »

@Asterix 101
Kurze Zwischenfrage: Welche "psychologischen Wirkungen" hat denn so ein Haustier?

Lieben Gruß
Uli
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Gast
« Antworten #5 am: 16. März 2006, 20:51:46 »

Hallo daggi,

wünsche euch viel Spaß mit eurem neuen Hund. Wie alt ist denn der Hund?

Nachdem Anfang Februar der Hund meiner Mutter ganz plötzlich verstorben ist (im Alter von 13 Jahren) und fest stand, dass sie auch bald wieder einen Hund haben möchte, hab ich mich fleißig im Internet umgeschaut und einen total süßen schwarz-weißen Tibet Terrier gefunden - sie ist jetzt 10 Wochen alt. Seit letzter Woche Freitag ist sie nun bei meinen Eltern. Jeder ist begeistert über den süßen Fratz. Und wir freuen uns auch schon wahnsinnig auf Ostern, wenn wir dort zu Besuch sind.

Wir haben selbst keinen Hund. Die Verantwortung ist mir zu groß und es wär dem Hund auch nicht fair gegenüber, wenn er die meiste Zeit des Tages allein ist. Wir haben dafür zwei Pflegehunde (Boarder Collie und einen Mischling - da ist glaub ich ein Riesenschnauzer auch mit drin) nebenan. Die beiden können wir jederzeit zum gassigehen holen und haben sie auch schon mal am Wochenende da.

Meiner Tochter tut es gut - sie lernt Verantwortung zu übernehmen und ich profitiere durch die frische Luft und die Spaziergänge davon. Außerdem verdient sich meine Tochter noch ein bisschen Taschengeld durch´s gassigehen dazu.

@ Appollonia
"Psychologische Wirkungen" können unter anderem sein, dass ein Hund dem Kind Geborgenheit und Selbstsicherheit gibt und es lernt Verantwortung zu übernehmen.


Wünsche euch viel Spaß und viele schöne Erlebnisse mit der Kleinen.

lieben Gruß
Sabine


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Gast
« Antworten #6 am: 17. März 2006, 08:38:23 »

 L&auml;chelnd  
@ Appollonia! Als wir die Katze hatten, wurde mein Sohn (war immer etwas hyperaktiv und unruhig) wesentlich ruhiger.  Meine Kids haben zwar gesagt, sie wollen dann mit dem Hund "gassi" gehen, aber ich glaube, das bleibt nach 'ner Weile eh an Mama hängen *grins.
Aber wegen der positiven Auswirkungen auf die Kids nehm ich das gerne in Kauf.
Hab eine Bekannte, bei der es nach dem Kauf eines Golden Retrievers ähnlich war. Ihr zweitältester, sonst sehr hyperaktiv und unruhig, wurde mit der Zeit ruhiger. Aber ich denke, es kommt auch auf den Hund an. Wenn ich mir vorstelle, so einen quirligen Jack-Russel zu haben, glaube ich nicht wirklich, das die Kinder ruhiger werden. Denn die springen ja immer furchtbar aufgeregt um einen herum.
Also, wenn ein Kläffer als "Psychologe", dann würde ich sagen, eher ein ruhiges Exemplar!

LG Sylvia
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Gast
« Antworten #7 am: 17. März 2006, 10:32:28 »

@Asterix und alle

Meine beiden wünschen sich ein schon lange ein Haustier und ich denke auch, besonders mein Sohn würde profitieren...nur: Vogel und Nagetier kommt mir nicht ins Haus, eine Katze auf der Etage ist auch nicht unbedingt artgerecht und ein Hund...Wielange kann so ein Tier denn tagsüber allein bleiben?

interessierte Grüße
Uli
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« Antworten #8 am: 17. März 2006, 10:55:53 »

 L&auml;chelnd  
@ Uli! Also, 'ne Kollegin von mir arbeitet 34 Stunden und hat ihren kleinen Kläffer
(Handtaschenformat) tagsüber in der Wohnung im 1. Stock. Der Hund wurde damit groß, das in der Zeit von 7:30 bis 13:30 keiner im Haus ist. Ich denke, wenn die das schon als Welpe lernen, dürfte es wohl kein Problem sein.
Nur: Suche dir unbedingt jemanden, der deinen Hund nimmt, wenn du in Urlaub fährst!Tierpensionen sind viiieel zu teuer! Das war bei uns ein Riesenproblem! Meine Mutter haßt Hunde und Katzen und bei den Ex-Schwiegers hätte ich ihn seinerzeit lassen können, aber naja, das ist ja jetzt vorbei. So hat sich nun meine Schwester als "Urlaubs-Hunde-Sitter" angeboten. Damit ist das Problem ausgeräumt. Letztens habe ich übrigens noch irgendwo einen Bericht gelesen, das sich Haustiere positiv auf Menschen auswirken. Da war ein Altenheim, in dem immer 1x wöchentlich 2 Hunde zum Kuscheln und Schmusen kamen. Die alten Leute waren dann nach dem Besuch der Tiere viel besser drauf.
In Kindergärten gibt es ähnliche Erfahrungen. Durch die Verantwortung für ein Tier verbessert sich auch das Sozialverhalten der Kids. Läßt sich ja auch wohl denken.

so, tschüß erstmal Sylvia
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Nicole
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« Antworten #9 am: 18. März 2006, 11:21:42 »

Hallo Smiley,

also bei uns mit zwei Hunden ist die Urlaubsunterbringung auch verschärfte Problematik gewesen. Letzt Jahr hatten wir einen Urlaub gewonnen, leider genau in dem Zeitraum wo Oma und Opa (sonst immer begeisterte Hundesitter) ihren Kretaurlaub gebucht hatten.

Nun haben wir durchaus willige Ersatzsitter in der Umgebung, allerdings hauptsächlich für die Lütte.... und trennen wollte ich die beiden ungern.
Tierheime nehmen gegen Entgelt Hunde in Pflege, wollte ich aber auch nur als absolute Notlösung wählen, ganz abgesehen davon dass unsere Kleine dort nicht gern genommen wird, da sie durch die Gitterstäbe durchpasst.

habe dann im Internet unter Haustiersitter gegoogelt, viele verschiedene Adressen gefunden und bin dadrüber an eine Hundebesitzerin gelangt, die meine beiden während unseres Urlaubs liebevoll umsorgt hat.
Wichtig war mir auch, dass sie Hundeerfahrung hatte, da der Große Epilepsie hat, womit ein Laie echt überfordert ist Traurig

Tja, womit ich das leidige Thema Tierarztkosten nochmal ansprechen möchte. Nachdem ich mitbekommen habe, dass einen Bekannte sich voller Euphorie erst Mann dann Kind dann Hund angeschafft hat, und letzteren dann aus Kostengründen nach der Diagnose "Hüftschaden" schnellstens wieder abgeschoben hat, kann ich jedem nur raten, sich schon im Vorhinein drüber klar zu werden, dass ein Hund auch Kosten mit sich bringt.

Futter ist dabei nicht sooooo gravierend, gewürzlos gekochter Reis, Nudeln verlängert mit Trockenfutter ist laut Tierarzt besser als teure Spezialnahrung. Mein "Dicker" hat sich mit dieser Kost von einem (bei Anschaffung) 56 Kg -lethargischen Schwergewicht auf einen quitschfidelen, gesunden 30 Kg Sportler runtergefuttert Smiley
Aber Impfungen, Versicherung und Hundesteuer sind nicht grad billig, und bei Krankheit wirds schnell zum Luxus.

In einer Etagenwohnung ist zudem die liebe Nachbarschaft nicht unwichtig. Als unsere Hündin das erste Mal läufig war, hat mich ein Ehepaar vor Ort nicht mehr gegrüßt. Wie ich irgendwann dann erfahren habe, hatten die wohl ziemlich grausame Nächte, weil ihr West-Highland Terrier etwas ausgeflippt ist....  L&auml;chelnd
Bedenken würde ich dann auch, dass der Hund IMMER und bei jedem Wetter raus muß. Nach einer durchfeierten Nacht, wenn eine feuchte Hundeschnauze mich anstubbst und mit der Pfote an der Bettdecke kratzt, freu ich mich immer über meinen Mini-Garten. Im Morgenmantel zur Tür schlappen, selbige öffnen und Hundies rausschubsen geht selbst in Katerstimmung noch. Gassi gehen möchte ich an solchen Tage um 6 Uhr früh ganz bestimmt nicht!!!!

So, hoffe ich habe jetzt keinem den Hundewunsch ausgeredet - aber lieber vorher die Nachteile durchdenken, als hinterher drüber jammern und den armen Vierbeiner dann womöglich abschieben (so sind unsere zwei zu uns gekommen  Traurig  )

Wir selber haben es übrigens nie bereut, trotz der Aufruhr vor dem gewonnenen Urlaub würde ich mich nur ungern für ein Leben ohne Hund entscheiden - und so ungern meine Kids auch Gassi gehen, so sehe ich doch täglich wie liebevoll und verantwortungsbewusst sie mit den Tieren umgehen, sich von diesen trösten lassen und mit ihnen kuscheln.

Flirtfaktor Hund laß ich an dieser Stelle übrigens jetzt mal außen vor -lohnt sich aber durchaus zu überdenken WO man Gassi geht  Zwinkernd

liebe Grüße, Nicole

[Editiert am 18/03/2006 von Nicole]
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