Hallo, ich muss meine Freude einfach mal mit euch teilen. Meine Tochter (3te Klasse) kommt heute mit eine Mathearbeit nach Hause und der Note gut. Okay, für viele Grundschulkinder ist das absolut nichts besonderes, aber meine Tochter hat Dyskalkulie (eine ausgeprägte Rechenschwäche, bzw. kein mathematisches Verständnis). Sie fast 2 Jahren ist sie in Therapie. Die erste Arbeit mit Noten war eine 5, eigentlich die Note, die zu erwarten war. Könnt ihr euch jetzt vorstellen, warum ich mich so gefreut habe?

Ich musste das einfach mit jemandem teilen, meine Mum haben wir schon angerufen, meinem Freund erzähle ich es heute abend. In solchen Momenten tut es mir doch ein wenig weh, dass Daddy sich für so was nicht interessiert, bzw. überhaupt nicht begreift, was das für sein Kind heißt. Schade. Selbst meine Tochter kommt mittlerweile nicht mehr auf den Gedanken, ihn deswegen anzurufen, obwohl sie jederzeit telefonieren darf.
Egal... wir freuen uns, selbst ihr Bruder der sonst nur auf Kriegsfuss mit ihr steht, nahm sie in den Arm und drückte sie.
Das sind die kleinen Alltagsfreuden einer nicht gerade mit besonders schulischen Aha Erlebnissen verwöhnten Mami.
Gruß Daggi