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Alleinerziehend.de Forum
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Autor Thema: schön dass es das gibt  (Gelesen 7558 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
wowin
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« am: 23. Juli 2005, 21:55:21 »

Meine Frau ist vor drei Monaten gestorben. Seither lebe ich mit meinen beiden Kindern allein.
Ich freue mich dass es in solch einem Forum auch solch eine Ecke gibt. In den speziellen Foren für verwitwete fühle ich mich manchmal doch etwas isoliert. Und die ALltagsprobleme sind doch oft die gleichen. Außerdem gibt es in diesen Foren auch viele Menschen die mich eher runterziehen als mir helfen.
Ich würde mich freuen wenn es hier ein paar Menschen gibt mit denen ich mich austauschen , scherzen...kann.
Grüße
Wolfgang
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Nachtelf
Gast
« Antworten #1 am: 24. Juli 2005, 02:47:46 »

Scherzen wird wohl schwer sein im Moment, da wir "normal getrennten" nicht nachempfinden können wie es bei Leuten mit Himmelspartnern ist. Und ich bin sicher das du keine morbiden Leute suchst oder?
Ansonsten wende dich an Anyanka... die hat sicher hilfreiches zu berichten... ansonsten,... was das bewältigen des alltäglichen betrifft... gibt es auch noch viele andere hier die dir helfen den Tag herumzubringen, oder dich auf Gedanken bringen wie ein Tag zu gestalten ist.
Wie alt sind deine Kids? und in welcher Ecke treibst du dich normalerweise herum?

Gruß

Nachtelf
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Maja
Krawallschnecke
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« Antworten #2 am: 24. Juli 2005, 14:46:37 »

Apropos Anyanka......

wo issen die überhaupt? Hab ich was verpaßt??? Habt Ihr sie geärgert??? Zwinkernd

Anyanka!!!!!!!!! Mölde Dich menno! Smiley

Willkommen wowin übrigens Smiley!!! Viel Spaß beim austauschen, labern, scherzen usw. ....

LG

Maja
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Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt.

(Samuel Coleridge)
wowin
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« Antworten #3 am: 25. Juli 2005, 14:32:02 »

Hallo Nachtelf
Danke für deinen Tip du hast Recht. Ich werd das lieber hier noch mal reinstellen.
Auch an dieser Stelle noch mal Danke für die nette Aufnahme hier.
Das mit dem scherzen ist so eine Sache. Ich kann auch jetzt lachen. Aber nicht immer. Aber ich erlebe die Hürden eher so, dass Außenstehende verunsichert sind. KAnn ich die witzige Situation ansprechen? Kann ich da einfach drüber lachen...Ich wünsche mir mehr Mut meiner Umgebung. Ich sage schon wenn es mir mal zu viel wird oder ich nicht so gut drauf bin.
Meine Kids sind 11 und 14 Jahre alt und wir sind schon ein ganz ordentliches dreierteam geworden. Wir haben versucht unseren Alltag zu regeln (Hausarbeit, putzen, kochen) und das klappt bis jetzt erstaunlich gut. Wobei ich versucht habe darauf zu achten dass die Kinder hier nicht überlastet werden und auch weiterhin Kinder sein dürfen.
UNd ich glaube dass meine Alltagsprobleme (von einigen Ausnahmen abgesehen) sich nicht wesentlich von denen anderer Alleinerziehenden unterscheidet.
Aber ich glaube sie haben in den letzten drei Monaten eine Menge für ihr Leben lernen (müssen)/können.
Wir wohnen im Südschwarzwald (auf der Baar) in der Nähe von Villingen Schwenningen. Bis zum Bodensee sind es so 50 Kilometer.

Grüße
Wolfgang


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Oceanseve72
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« Antworten #4 am: 25. Juli 2005, 19:29:43 »

Hallo wowin,

dann mal ein herzliches Willkommen von Ba-Wü nach Ba-Wü  Zwinkernd .

LG
Oceanseve
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Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss. Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.
EX-User
Gast
« Antworten #5 am: 26. Juli 2005, 01:08:02 »

Maja, du hast gerufen? *gg* ich war in "Angel" Folgen versunken (und sach jetzt nicht, wer das schuld is Zwinkernd  )

Herzlich willkommen, wowin Smiley
Was du da schreibst, wirst du so oder ähnlich in vielen meiner Posts zu diesem Thema auch lesen können.
Wieso behandeln einen die anderen immer als hätte man eine schlimme Krankheit?
Und wieso bekommt man keine Witze mehr erzählt? Wird nicht zu Karnevalsfeiern eingeladen?
Wieso darf man nicht mal scherzen? Und wieso sagen die Menschen, denen ich meinen Familienstand sage, nach neun Jahren immer noch:"Tut mir leid!"?

Ich bin nach langem Nachdenken und auch Austausch mit einigen Leuten hier aber auch dahinter gekommen, das der Zorn, den ich teilweise auf alle anderen Menschen wegen ihres "Fehlverhaltens" bekam, auch manchmal nur ein Stellvertreterkrieg ist. Das man eigendlich sauer ist, auf irgendwen, den man für den Verlust irgendwie verantwortlich machen kann.
Das das ungerecht ist, und das die Menschen, die nicht in unserer Situation sind, auch nicht wirklich wissen, wie sie am besten reagieren sollten, ich glaube, das wissen wir alle auch.

Ich fühle mich hier auf dem Board mit meinen AE Problemen auf jeden Fall gut aufgehoben, dieses Forum soll dazu ergänzend die speziellen Probleme bei Verlusten behandeln.

Ich hatte gedacht, das vor allem mir es mehr geholfen hätte, damals, als es ganz frisch war, alles runter zu schreiben, als zu erzählen. Ich würde mich freuen, wenn es dir hier ein Stück weiter hilft.

Anyanka
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EX-User
Gast
« Antworten #6 am: 19. August 2005, 11:26:13 »

Hallo wowin, bin ebenfalls neu hier und verwitwet. Mein Mann starb vor reichlich eineinhalb Jahren. Allerdings war das für mich eher eine Erlösung, nicht nur von seiner Krankheit, die ein dreiviertel Jahr gedauert hat, sondern auch von der Beziehung. Diese war schon lange "im Eimer", es lief nur noch oberflächlich, ein anderer hätte sich schon längst getrennt. Allerdings ist das bei drei Kindern und einem Haus nicht einfach. So habe ich nun einige Vorteile, keinen Stress mit dem Exmann und ein (abgezahltes) Haus und nur wenig Trauer. Irgendwie habe ich das auch damals gar nicht richtig kapiert, als er dann tot war. Auch jetzt geht das nicht so richtig in den Schädel rein. Er ist eben einfach nur weg.

@Anyanka: Zum Thema "Tut mir leid" könnte ich nur spekulieren. Da du ja allein bist (stimmt das, hab noch nicht nachgeschaut, muss erst mal alles ausprobieren hier) denken die anderen automatisch, dass du noch um deinen Verstorbenen trauerst und noch nicht fähig bist eine neue Beziehung aufzubauen. Und sie fühlen sich praktisch wie gezwungen irgendwas dazu zu sagen, sie denken, du erwartest das. Wenn ich gegenüber jemandem erwähne, dass ich verwitwet bin, setze ich gleich hinzu, dass es für mich aber nicht so schwer ist, da die Beziehung sowieso nicht so gut war. Das reduziert das Engagement der Leute auf das Bedauern, dass es ja nicht einfach ist mit drei Kindern. Und das ist dann auch gut so. Und scherzen kann ich auch, jetzt erst recht. Als mein Mann noch lebte war das schwer, da er ständig Witze und Blödeleien machte, die mir auf die Nerven gingen, da es immer das Gleiche war. Um so herzlicher und tränenreicher hab ich gelacht, als ich das (für alle zugängliche) Forum stichprobenartig durchsuchte und die Sache mit dem Mann backen las (oder wie hieß das doch gleich mit dem "Mehl ausschwitzen"). So tränenreich hab ich lange nicht gelacht!http://www.alleinerziehend.de/modules/eBoard/images/smilies/bigsmile.gif

Sonnige Grüße von pinguin
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