Huhu Ihrs,
hat zufällig jemand von euch gestern Abend auf WDR die Sendung "Männergeschichten" gesehen?
Da gings um alleinerziehende Väter. Ich hab leider mittendrin eingeschalten, weiß daher nicht, ob verschiedene Väter gezeigt wurden. Aber ich hab zumindest einen Bericht gesehen über einen alleinerziehenden Vater von drei Söhnen. Ob die Mutter gestorben oder "einfach nur" weg war, weiß ich nicht.
Mir hat der Bericht sehr gut gefallen, mir hat auch der Vater gut gefallen. Da war mal keiner, der versuchte perfekt zu sein, auch keiner, der über die Ex oder sein Leben schimpfte, sondern ein Mann in "mittleren Jahren", der drei Söhne hatte und offen zugab, dass er erst mal lernen musste, den Söhnen auch Trost spenden zu können, wenn sie weinen, wie das eine Mutter könnte, auch mal weich zu sein, ein Mann, der seinen Ganztagsjob in einen Teilzeitjob umgewandelt hat, den Kids zuliebe, der für sie da war bei den Hausaufgaben. Er ging mit seinen Jungs Fußballspielen und Schwimmen, nicht mal nur, weil er einen auf Kumpel machen wollte, sondern weil er fand, sie seien alle ein bisschen moppelig und ihnen würde Sport gut tun.
Ich hatte den Eindruck, da steht ein Mann, der sich verändern kann, der lernen kann, der mit seinen Kindern wächst, der sich auch mal selbst in Frage stellt. Wenn ich ihn sehen würde, könnt ich ihm sagen, er braucht sich keine Sorgen machen, seine Sache als Mama und Papa macht er meines Erachtens recht gut
