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Autor Thema: Vorsicht!! Der Link kann ***triggern***  (Gelesen 5230 mal)
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Bea
Gast
« am: 07. November 2004, 12:52:03 »

Hi,

ich bin heute Nacht über diesen Link "gestolpert"

http://www.jessicapopp-metzels.info/

Für mich war sofort klar, dass ich an der Unterschriftensammlung teilnehmen werde. Aus diesem Grund habe ich nun auch den Link hier rein gesetzt. Vielleicht möchte ja der/die ein/e, oder andere von euch auch durch seine Unterschrift mitwirken, dass "vielleicht" mal was geändert wird in unserem "ach so tollen" Rechtssystem. Ob es was bringt, weiss man natürlich nicht  Traurig . Aber vom Nichtstun passiert erst recht nichts  Traurig

Bea
Gespeichert
EX-User
Gast
« Antworten #1 am: 07. November 2004, 14:14:59 »

Hallo,

Kindesmißbrauch und Tötungen sind natürlich das Schlimmste, was passieren kann. Meine Kinder sind 15 und 17 und seit einigen Monaten auch abends unterwegs, meine Angst, bis sie zu Hause sind, ist rational nicht zu begründen. Wenn ich auf die Gefahren hinweise, werde ich ausgelacht, die Welt ist nicht voller Gesetzesbrecher und Mörder. Erst war ich empört, daß meine Sorgen nicht ernst genommen werden,  aber die Kinder haben recht.

Wenn man nur Gefahren in der Welt sieht, nimmt das jede Lebensqualität, man kann niemand einsperren. Die Gefahren sind da, aber nicht hinter jeder Ecke und bei allem was man tut. Verbrechen gab es immer, nur die Medien haben heute Möglichkeiten, fast zeitnah zu berichten.

Das soll kein Trost sein, für diejenigen, die betroffen sind, abr man muß in erster Linie auf Zukunft, Lebensperspektiven und Optimismus setzen.

Unsere Gesetze sind ausreichend, mir ist teilweise zuviel Staat, man kann nicht das Leben "sichern", milde Vorgehensweise bei Straftätern liegt in der Entscheidung der Richter und der Hoffnung, daß Menschen lernfähig sind, vielfach vergebens.
Dem kann man die Brutalität gegenüberstellen, die durch übereifrige Staatsdiener angewandt wird.

Das ist ein heikles Thema und durch Unterschriften wird die Problematik bestimmt nicht leichter.

Pauline
Gespeichert
Bea
Gast
« Antworten #2 am: 07. November 2004, 14:36:38 »

Pauline,

sicher wird die Problematik nicht leichter  Traurig .

Ich sehe es allerdings so, dass diese Mutter mit der Unterschriftensammlung versucht, ein Stück weit unsere Kinder zu schützen. Und allein aus diesem Aspekt heraus, ist es mir wichtig meine Unterschrift abzugeben. Ihr Kind kommt auch nach dieser Aktion (wenn sie was bewirken sollte) nicht mehr zurück  ;-( . Und ganz tatenlos zusehen, bringt uns ja auch nicht weiter. Viel zu oft kommt eben der Fall vor, dass Täter als "geheilt" aus Kliniken entlassen werden und kurz darauf wieder ein Unglück passiert  Traurig

Bea
Gespeichert
diavola
Gast
« Antworten #3 am: 08. November 2004, 21:54:34 »

imho haben wir viel zu wenig möglichkeiten gesetzesänderungen - gerade diesbzgl. - herbei zuführen.
meine unterschrift hat sie, vielleicht bringt es ja etwas. es ist aber immerhin mehr, als tatenlos und ohnmächtig zuzusehen... zu oft wird man in diese position gedrängt wenn man hört, dass schon wieder ein kind verschwunden ist.
Gespeichert
EX-User
Gast
« Antworten #4 am: 07. November 2004, 14:14:59 »

Hallo,

Kindesmißbrauch und Tötungen sind natürlich das Schlimmste, was passieren kann. Meine Kinder sind 15 und 17 und seit einigen Monaten auch abends unterwegs, meine Angst, bis sie zu Hause sind, ist rational nicht zu begründen. Wenn ich auf die Gefahren hinweise, werde ich ausgelacht, die Welt ist nicht voller Gesetzesbrecher und Mörder. Erst war ich empört, daß meine Sorgen nicht ernst genommen werden,  aber die Kinder haben recht.

Wenn man nur Gefahren in der Welt sieht, nimmt das jede Lebensqualität, man kann niemand einsperren. Die Gefahren sind da, aber nicht hinter jeder Ecke und bei allem was man tut. Verbrechen gab es immer, nur die Medien haben heute Möglichkeiten, fast zeitnah zu berichten.

Das soll kein Trost sein, für diejenigen, die betroffen sind, abr man muß in erster Linie auf Zukunft, Lebensperspektiven und Optimismus setzen.

Unsere Gesetze sind ausreichend, mir ist teilweise zuviel Staat, man kann nicht das Leben "sichern", milde Vorgehensweise bei Straftätern liegt in der Entscheidung der Richter und der Hoffnung, daß Menschen lernfähig sind, vielfach vergebens.
Dem kann man die Brutalität gegenüberstellen, die durch übereifrige Staatsdiener angewandt wird.

Das ist ein heikles Thema und durch Unterschriften wird die Problematik bestimmt nicht leichter.

Pauline
Gespeichert
Bea
Gast
« Antworten #5 am: 07. November 2004, 14:36:38 »

Pauline,

sicher wird die Problematik nicht leichter  Traurig .

Ich sehe es allerdings so, dass diese Mutter mit der Unterschriftensammlung versucht, ein Stück weit unsere Kinder zu schützen. Und allein aus diesem Aspekt heraus, ist es mir wichtig meine Unterschrift abzugeben. Ihr Kind kommt auch nach dieser Aktion (wenn sie was bewirken sollte) nicht mehr zurück  ;-( . Und ganz tatenlos zusehen, bringt uns ja auch nicht weiter. Viel zu oft kommt eben der Fall vor, dass Täter als "geheilt" aus Kliniken entlassen werden und kurz darauf wieder ein Unglück passiert  Traurig

Bea
Gespeichert
diavola
Gast
« Antworten #6 am: 08. November 2004, 21:54:34 »

imho haben wir viel zu wenig möglichkeiten gesetzesänderungen - gerade diesbzgl. - herbei zuführen.
meine unterschrift hat sie, vielleicht bringt es ja etwas. es ist aber immerhin mehr, als tatenlos und ohnmächtig zuzusehen... zu oft wird man in diese position gedrängt wenn man hört, dass schon wieder ein kind verschwunden ist.
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EX-User
Gast
« Antworten #7 am: 07. November 2004, 14:14:59 »

Hallo,

Kindesmißbrauch und Tötungen sind natürlich das Schlimmste, was passieren kann. Meine Kinder sind 15 und 17 und seit einigen Monaten auch abends unterwegs, meine Angst, bis sie zu Hause sind, ist rational nicht zu begründen. Wenn ich auf die Gefahren hinweise, werde ich ausgelacht, die Welt ist nicht voller Gesetzesbrecher und Mörder. Erst war ich empört, daß meine Sorgen nicht ernst genommen werden,  aber die Kinder haben recht.

Wenn man nur Gefahren in der Welt sieht, nimmt das jede Lebensqualität, man kann niemand einsperren. Die Gefahren sind da, aber nicht hinter jeder Ecke und bei allem was man tut. Verbrechen gab es immer, nur die Medien haben heute Möglichkeiten, fast zeitnah zu berichten.

Das soll kein Trost sein, für diejenigen, die betroffen sind, abr man muß in erster Linie auf Zukunft, Lebensperspektiven und Optimismus setzen.

Unsere Gesetze sind ausreichend, mir ist teilweise zuviel Staat, man kann nicht das Leben "sichern", milde Vorgehensweise bei Straftätern liegt in der Entscheidung der Richter und der Hoffnung, daß Menschen lernfähig sind, vielfach vergebens.
Dem kann man die Brutalität gegenüberstellen, die durch übereifrige Staatsdiener angewandt wird.

Das ist ein heikles Thema und durch Unterschriften wird die Problematik bestimmt nicht leichter.

Pauline
Gespeichert
Bea
Gast
« Antworten #8 am: 07. November 2004, 14:36:38 »

Pauline,

sicher wird die Problematik nicht leichter  Traurig .

Ich sehe es allerdings so, dass diese Mutter mit der Unterschriftensammlung versucht, ein Stück weit unsere Kinder zu schützen. Und allein aus diesem Aspekt heraus, ist es mir wichtig meine Unterschrift abzugeben. Ihr Kind kommt auch nach dieser Aktion (wenn sie was bewirken sollte) nicht mehr zurück  ;-( . Und ganz tatenlos zusehen, bringt uns ja auch nicht weiter. Viel zu oft kommt eben der Fall vor, dass Täter als "geheilt" aus Kliniken entlassen werden und kurz darauf wieder ein Unglück passiert  Traurig

Bea
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diavola
Gast
« Antworten #9 am: 08. November 2004, 21:54:34 »

imho haben wir viel zu wenig möglichkeiten gesetzesänderungen - gerade diesbzgl. - herbei zuführen.
meine unterschrift hat sie, vielleicht bringt es ja etwas. es ist aber immerhin mehr, als tatenlos und ohnmächtig zuzusehen... zu oft wird man in diese position gedrängt wenn man hört, dass schon wieder ein kind verschwunden ist.
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