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Alleinerziehend.de Forum 20. August 2008, 15:02:04 *
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Autor Thema: TV-Tipp für genervte Mütter  (Gelesen 5517 mal)
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Bea


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« Antworten #80 am: 07. Juni 2005, 09:04:27 »

Hmmm,

ich hätte versucht die beiden zu trennen, der eine bleibt hinten, der andere kommt zu mir vor auf den Beifahrersitz (der Gesetzgeber hat die Regelung, dass Kinder bis zum 12. Lebensjahr hinten sitzen müssen, bereits vor längerem aufgehoben. In einem altersentsprechenden, TÜV-geprüften Sitz dürfen sie auch im Kleinkindalter bereits vorne sitzen.)

Ich hatte/habe, bedingt durch meine inkonsequente, oftmals viel zu lasche Erziehung, ein psychoreaktives ADHS Kind.
Das war teilweise schon eine ganz schön heftige Zeit. Auch sie hatte Phasen mit 3 Jahren an denen sie in ihren unkontrollierten Wutausbrüchen um sich geschlagen hat, so daß schon mal der ein, oder andere Treffer bei mir landete.
Allerdings niemals zielgesteuert, denn das wäre für sie sicher auch nicht ohne Konsequenzen abgelaufen. DAS ist eindeutig eine Grenzüberschreitung. Und es würde mich auch nicht mehr interessieren, wieviele Leute da um mich rumstehen. Diese Leute haben in keinsterweise Einblick in euer Familienleben und es wird sie vermutlich auch nicht interessieren was aus deinem Kind einmal wird.

Meiner Meinung nach hast du richtig gehandelt, da du deinem Sohn gezeigt hast wo die Grenzen sind.

Mach dir keinen Kopf.....

Gruss

Bea
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Alleinerziehend.de Forum
« Antworten #80 am: 07. Juni 2005, 09:04:27 »

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Lola
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« Antworten #81 am: 07. Juni 2005, 11:19:46 »

@ Mummerick

Du hast erzählt Du schreist zurück, Du schlägst zurück. Kinder lernen aber am Vorbild!!! Sag bitte nicht Sie hätten angefangen, das ist egal, und dann argumentier ich zurück dass Du das grosse Kind bist und damit vernünftiger sein müsstest. Zwinkernd
Und vergiss Dein eigenes Ego wenn Sie Dich in aller Öffentlichkeit boxen oder so, pfeif drauf was die anderen Leute denken, das ist ein harter Weg, aber man kann lernen das zu ignorieren. Dem Kind eine aufzulegen zeigt ihm nur dass Schlagen in Ordnung ist

Von einem Tag auf den anderen wird es sich nicht ändern, aber Du kennst die Lösung ohnehin: Konsequenz. Klare Grenzen setzen und vor allem RUHIG BLEIBEN! Abgesehen davon dass Kinder es eh nimma ernst nehmen wenn jemand dauernd mit ihnen schreit.

Dein Beispiel mit dem Hund hat mir gut gefallen, ich habe von meiner Cousine ein bisserl mitbekommen wie sie ihren Welpen erzogen hat und einiges in die Kindererziehung einfliessen lassen. *sichmalvorsorglichvordenanderenusernduck* Also kurze klare Handlungsanweisungen, Konsequenzen ziehen und loben wenn sie was richtig machen, auch wenn es nur um alltägliche Dinge geht. So, weg vom Hund zurück zum Kind. Zwinkernd

Kinder wollen Aufmerkamkeit. Und wenn sie (ihrer Meinung nach) zu wenig positive bekommen versuchen sie negative zu erlangen indem sie etwas anstellen. *g* Da ist es oft sehr hilfreich das auszuckende Kind völlig zu ignorieren und ihm erst wieder Aufmerksamkeit zukommen zu lassen wenn es sich wieder halbwegs beruhigt hat.

Auf Dein spezielles Problem hin finde ich die Idee von Bea sehr gut, die Kinder einfach nicht nebeneinander zu setzen. Das Rumschreien von Ihnen musst Du dann aber auch ignorieren, besser wäre es natürlich einen Weg zu finden das abzustellen, aber da fällt mir auf die Schnelle keiner ein. Schau auch dass Du Dir selber ein paar Auszeiten verschaffst damit Du selbst wieder ruhiger wirst! Die eigene innere Ruhe wirkt sich nämlich sehr positiv auf die Kinder aus!

Liebe Grüsse und alles Gute,

Lola

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Du bautest eine exakte Welt...

... ich aber bin ein völliges Chaos!
Sky
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« Antworten #82 am: 07. Juni 2005, 13:05:59 »

Hi mummerick,

wenn Du so ein Fan von der Vorgehensweise der Nanny bist ,dann würde ich an Deiner Stelle das m.E.nach einzig richtige in deren Erziehungsratschlägen machen und zwar Dich nicht indem Du AUCH SCHLÄGST auf die Ebene des Kindes begeben.will heißen das was DU an DEinem Kind ändern willst  darfst Du nicht selber tun !

Auf Augenhöhe mit Kind gehen und klipp und klar sagen mit mir nicht Freundchen!Wenn er dann erst mal austestet und wieder zutritt oder ähnliches würde ich ganz klar mir eine Konsequenz überlegen z.B.etwas was er gern macht fällt aus .Lob ihn wenn er es  unterlässt Dich zu schlagen!Denk Dir dafür eine kleine"Belohnung"aus


Zu dem Fall während des Autofahrens kann ich nur sagen, trennen wäre die eine Möglichkeit, könnte aber durch Aktionen wie an den Vordersitz treten oder ähnliches nicht wirklich aufhören Zwinkernd

Bei solchen Aktionen zwischen Kids in meinem Auto half es anzukündigen das wenn keine Ruhe eintritt ein schöner Spaziergang für den Rest der Strecke ansteht für diejenigen die weiter rumkreischen Zwinkernd  zum unterstreichen hab ich(auf der Landstrasse)mein Auto an den Rand der Strasse gestellt .Ruhe war Smiley

LG Sky


Edit:Ich bin übrigens der Meinung das das kein geschlechtsspezifisches Problem ist !

Hast Du schon mal den Rat einer Erziehungberatung aufgesucht ob der Junge eine Wahrnehmungstörung hat?Würde ich auf jeden Fall abklären lassen!Die Verbalattacken solltest Du schon ernst nehmen aber gelassen darauf REAGIEREN und nicht IGNORIEREN

[Editiert am 07/06/2005 von Sky]
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Bea


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« Antworten #83 am: 07. Juni 2005, 13:34:20 »

Hi Sky,

  Auf Augenhöhe mit Kind gehen und klipp und klar sagen mit mir nicht Freundchen!Wenn er dann erst mal austestet und wieder zutritt oder ähnliches würde ich ganz klar mir eine Konsequenz überlegen z.B.etwas was er gern macht fällt aus .Lob ihn wenn er es unterlässt Dich zu schlagen!Denk Dir dafür eine kleine"Belohnung"aus

Das funktioniert bei "normalen" Kindern sicherlich recht gut, aber nie und nimmer bei den umgangssprachlich bezeichneten "besonderen" Kindern.
Diese Kinder ticken in so Momenten dermaßen aus, dass sie um sich herum gar nichts mehr wahrnehmen, geschweige denn zuhören was du ihnen zu sagen hast.

  Bei solchen Aktionen zwischen Kids in meinem Auto half es anzukündigen das wenn keine Ruhe eintritt ein schöner Spaziergang für den Rest der Strecke ansteht für diejenigen die weiter rumkreischen  zum unterstreichen hab ich(auf der Landstrasse)mein Auto an den Rand der Strasse gestellt .Ruhe war  

Das habe ich auch schon ausprobiert. Allerdings hab ich mir dabei ein Eigentor geschossen, denn meine Kleine wollte/würde ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Auto austeigen. Und somit wäre ich ja wieder inkonsequent, weil wirklich davon fahren ist ja nicht ;-)

Naja, muss jeder seinen Weg finden. Das allerwichtigste ist und bleibt die Konsequenz. Auch wenn es einem dabei oftmals fast das Herz bricht  Traurig

LG

Bea
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Sky
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« Antworten #84 am: 07. Juni 2005, 18:29:38 »

Hi Bea,

ich habe jahrelang Einzelintegrationen bei AD(H)S Kinder gemacht.

Der Augenkontakt da gebe ich Dir Recht funktioniert nicht wenn das Kind "akut"am toben ist da sollte der Erwachsene  es davor schützen das etwas schlimmes passiert.
Ist der "Anfall"vorbei sollte aber schon Körper/Augenkontakt hergestellt werden und das klappt dann auch,es wird sehr wahrscheinlich nicht so schnell Erfolg zeigen wie bei gesunden Kindern.aber trotzdem müssen sie eine Konsequenz erfahren.
Auch Belohnugen(positive Verstärkungen)brauchen gerade diese Kinder so dringend!


Ich will hier auch keine Lösungsschemata als das Ultimative hinstellen,sondern einfach Sachen erzählen die ich schon ausprobiert hab und die in meinem Fall funktionierten Smiley Bei einem Kind in dem Alter Deiner Tochter hätte ich da auch nicht mit angefangen Zwinkernd aber mummericks Sohn ist 8 Jahre !

Wir wissen ja auch nicht ob mummericks Sohn AD(H)S hat oder nicht .


Gruss Sky
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