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Alleinerziehend.de Forum 05. Juli 2008, 04:51:32 *
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Autor Thema: Warum Frauen keine netten Kerle lieben!  (Gelesen 2305 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
EX-User
Gast
« Antworten #60 am: 24. August 2004, 19:08:07 »

Hallo

Wollte nur das dazu sagen.

Ich glaube das frauen männer lieben!!!

Aber vorallem lieben Frauen Männer die fragen, nicht den netten nach aussen kehren und drinnen die süsse biene eh nur ins bett bringen wollen, dies aber nicht mal sagen trauen.

Also ihr sogenannten netten Männer die immer so einsam daheim sitzt vorm Fernseher und um die arme verprügelte Frau trauert die ihr ja so viel glücklicher machen könntet, warum fragt ihr den nicht, warum akzeptiert ihr denn das "Bleiben wir doch einfach nur Freunde".

Es ist nichts schlimmes daran wenn man(n) zu einer Frau sagt "Du nein meine Nettigkeit möchte ich nicht verschwenden, ich suche eine Partnerin mit der ich alles teilen kann was ich zu bieten habe."

Wie gesagt das ist meine persönliche Meinung.

bis dann
Helmut


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Alleinerziehend.de Forum
« Antworten #60 am: 24. August 2004, 19:08:07 »

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EX-User
Gast
« Antworten #61 am: 26. August 2004, 00:03:35 »

Geklaut, aber: Der ist es!

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 Er ist nicht der Typ selbstverliebte Hohltüte, Body ohne Brain oder emotionsfreier Eisschrank "Mein Haus, mein Boot, meine Beschränktheit" ist nicht sein Motto Er ist kein Märchenprinz, der seine Qualitäten dadurch bewahrt, dass er nur ab und an mal vorbeigaloppiert kommt u schnell wieder entschwindet . Er heisst nicht Paul, aber er klaut mir regelmäßig die Lätta. Der Kaffee ist laaaange nicht so gut wie er und der Glanz meiner Gläser ist ihm piepegal ... Seine Liebe ist der Kuss der Götter. Seine erotischen Träume bleiben nicht nur Phantasie, weil er damit bei mir sein Pendant findet. Er nimmt sich, was er von mir will, mal romantisch, mal so gierig, dass mir der Atem stockt. Wir leben eine Erotik, von der andere nicht mal träumen. Leidenschaftlich, völlig frei, spontan, hemmungslos, zärtlich, animalisch, hingebungsvoll .. seufz. Er ist kein Traummann sondern aus Fleisch Blut, hat Ecken Kanten und seine Schwächen machen ihn erst recht unwiderstehlich für mich. Er beschützt mich und ich lass das zu! Er lässt mich auf einem Kinderspielplatz an einem warmen Sommerabend, an dem die Luft wie Champagner ist, in den 7. Himmel schaukeln. Zynismus ist ihm fremd und er hat genügend Mut für ein WIR - die Vergangenheit hat er erfolgreich verarbeitet, er ist offen und frei für Neues. Intensive Turbulenzen werfen ihn nicht um - er ist stark genug schwach zu sein. Wir machen uns nicht den Carpe-diem-Stress jeden Tag zu leben, als sei es der letzte bzw. den Traumbildern der Werbung nach zu jagen, sondern leben unser Leben so, wie wir Lust Laune haben. Er erwart keine Distanz von mir ... eigener Freiraum ist wichtig, ja - aber Nähe braucht Nähe ! .. und mit dem ersten Blick am Morgen in dein Gesicht weiss ich, dass du mein Leben bist ! Soweit zum Traum .....

Danke Andrea, für Deinen schönen Text...
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Leipzigerin
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« Antworten #62 am: 26. August 2004, 07:46:33 »

Oh, ja.
Das klingt gut. Das ist es!  thumbup
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EX-User
Gast
« Antworten #63 am: 27. August 2004, 21:45:11 »

SMARI,  ... schöööööööööööön!!!
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EX-User
Gast
« Antworten #64 am: 28. August 2004, 18:26:14 »

Also ich finde, das bei einem potenziellen Partner "nett sein" sehr wichtig ist. Ich finde den Begriff sowieso dämlich, weil zu einer Beziehung sowieso mehr gehört als nur das oder Sympathie oder was auch immer. Oft weiß man auch nicht was man an einem Menschen hat bis es zu spät ist. Das gilt vor allem für solche, die mehr auf die oberflächlichen Ratschläge in den Medien geben, als das was ihr Herz sagt.
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EX-User
Gast
« Antworten #65 am: 28. August 2004, 19:57:21 »

ich weiss nicht, was ich ständig mit dem partnerschafts-zeugs habt?!?

der kerl, der den text geschrieben hat, hat ihn wohl zu nem zeitpunkt geschrieben zu dem er weit weg von ner partnerschaft war, und ich denke, dass man den text sehr wohl auch mal aus dieser perspektive betrachten kann...
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diavola


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« Antworten #66 am: 28. August 2004, 23:59:56 »

nun, entweder war er weit weg von einer partnerschaft (was ich weniger glaube) oder das hier wäre auch ne erklärung:

 »Angeblich sind Humoristen immer traurig.«  

»Sie sind es nicht. Vielleicht einsam. Oder nachdenklich. Dieser sonderbare Beruf verlangt das Herausschälen der Wahrheit aus den vielen Schichten, von denen sie überlagert wird. Man schält und schält. Und eines Tages merkt man, dass das genaue Gegenteil von dem, was man in der Schule gelernt hat, richtig ist: Lügen haben lange Beine. Ehrlichkeit ist die Ausrede der Feiglinge. Deine Freunde sind deine Feinde. Jemandem einen Gefallen zu tun ist der sicherste Weg, seinen Hass zu erregen. Güte ist Schwäche. Brutalität ist Stärke. Geld ist alles. Gott ... «  

»Hören Sie auf. Wie kann man so fürchterliche Dinge aussprechen?«

»Als Humorist kann man. Der Humorist ist ja nicht ernst zu nehmen. Und merkwürdigerweise klingen alle diese fürchterlichen Dinge gar nicht so fürchterlich, wenn man sie in Humor verpackt. Dann kann man den Menschen die bitterste Wahrheit zu schlucken geben, und sie werden sich köstlich darüber amüsieren.« »Das sagen Sie nur, weil Sie die Menschen verachten. «  

»Ich verachte sie keineswegs. Ich versuche sie nur kennenzulernen. Und je gründlicher ich meine Illusionen über sie aufgebe, desto liebenswerter erscheinen sie mir. Es ist leichter, einen Lumpen zu lieben als einen Heiligen.«

»In jedem Menschen steckt ein guter Kern.«

»Gewiss. Den ganzen Tag lang ist er ein böser, grausamer Unhold - am Abend geht er ins Kino und vergießt heiße Tränen über das Benehmen eines bösen, grausamen Unholds auf der Leinwand. Da zeigt sich sein guter Kern. Im Kino. Wahrscheinlich nur im Kino.«

Das hier fand ich zu einer Einstellung Partnerschaft/Frauen:

In einem früheren Interview haben Sie gesagt: Eines der Dinge, die Sie bedauern, ist, dass Sie nicht auch ein Don Juan waren, dass Sie viel zu wenige Frauen in Ihrem Leben kennengelernt haben - weil dieses verfluchte Schreiben Sie daran gehindert hat. Ist nicht Schreiben eine ganz andere Form von Don Juanismus?

 

Schreiben ist für mich keine Sublimierung meines Bedürfnisses nach Romantik, emotionellem leben, Sentimentalität, all dessen, was mit dem Begriff Frauen zu verstehen ist.

Aber ganz konkret: Es ist eigentlich schade, dass ich in den Rechnungsbüchern meines Lebens auf der Haben-Seite so viel Schreiben habe, auf der Soll-Seite so viele Frauen. ..Nicht, weil ich nicht gewollt habe - wie jeder Mann wollte ich der größte Casanova sein, immer. Es ist deswegen, weil ich ein verflucht guter Schriftsteller bin und kein Don Juan. Wäre es umgekehrt, ständen auf der Haben-Seite Hunderte von Frauennamen und ich hätte vielleicht nur zwei Bücher geschrieben. Aber ich bin als Schriftsteller talentierter denn als Don Juan. Das ändert nichts daran, dass ich meine Augen schließen und sagen werde: Schade.
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Mit seiner Frau Sara, die an Krebs gestorben ist, war Ephraim Kishon 44 Jahre lang verheiratet. "Ich war ein außergewöhnlicher Ehegatte. Ich war mit ihr all diese vielen Jahre lang ohne auch nur eine Minute Pause verheiratet. Ich habe Sara gesagt, dass ich sie sogar in Gedanken keinen Augenblick verlassen habe. Nein, ich war kein idealer Ehemann. Einen solchen gibt es nicht. Meine selige Frau pflegte mit dem für sie typischen Humor zu bemerken, ich sei ein so guter Ehemann, dass es sich lohnen würde, wenn auch andere Frauen etwas von mir hätten."

"Aber ich war der Mann einer einzigen Frau. So bin ich von Natur aus. Ich bin nicht zum Don Juan geboren, und ich bin nicht fähig, eine Beziehung mit einer Frau einzugehen, der ich mich nicht auch seelisch verbunden fühle. Sara und ich waren der lebende Beweis dafür, dass nicht die Leidenschaft des feurigen italienischen Liebhabers das Wichtigste im Eheleben ist, sondern die gegenseitige Achtung."

[Editiert am 28/08/2004 von diavola]
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