Hallo zusammen,
ich möchte doch noch mal den Anfang dieses Threads aufgreifen. Ich fand den nämlich gar nicht so uninteressant.
Ich selbst bin vielleicht etwas unnormal aber 50% meiner Gedanken befassen sich mit der Gefahrenabwehr durch meine Exe und ihren Anwalt. Hier muss ich Homi Recht geben. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Gedangen sind "Mordgelüste"
Wenn ich diese 50% abziehe und den Rest auf 100% setze, dann stelle ich fest, dass ich praktisch garnicht bis wenig an Sex denke, wenn die ganze Partnerschaft ok ist, also auch der Sex ok ist. D.h. ich mich frei fühle (und meine Partnerin natürlich auch), man sich aufeinander einlassen kann und Sex ganz ungezwungen (neben vielen anderen partnerschaftlichen Unternehmungen) stattfindet, das "timing" stimmt, etc..
Ich denke viel häufiger an Sex, wenn irgend etwas nicht stimmt. Man müde und kaputt ist, gestresst ist, Streß miteinander hat, wenn die Abstände in denen man zusammen schläft größer werden, etc.
Könnte es also sein, wenn man anbringen möchte: "Du denkst nur an das eine", dass dies nicht auch ein Anlass sein könnte in sich zu gehen und darüber nachzudenken wieder mehr Zweisamkeit einkehren zu lassen.
@Redwood, wenn ich an meine Sturm- und Drangzeit in der Studenten-WG zurückdenke (seufz, ist schon 20-25 Jahre her), dann habe ich auch wenig über meine Frisur oder die Lieblinsblumen nachgedacht. Allerhöchstens bei der Frage gehen wir zu mir oder zu Dir, darüber, ob wenigstens die Bierflaschen vom Vorabend weggeräumt wurden und die ungespülten Teller noch keine Kulturen angesetzt hatten.
LG Uli