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 91 
 am: 09. Dezember 2010, 18:05:14 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von vero
Hallo Hanna,
ich finde den Zeitpunkt unglaublich früh. Gerade in diesem Alter ändern sich doch Kinder ständig? Der Sohn einer Freundin, im Januar wird er sechs, war immer ein ganz wilder und die Eltern dachten sich, dass der nie was anderes können wird, als auf Bäume klettern. Panik vor der Einschulung (nächstes Schuljahr). Und? Seit einiger Zeit sitzt er nur noch in seinem Zimmer und löst Matheaufgaben, die er sich selber gestellt hat. DAS hat nun wirklich keiner geahnt...
Ist deine Tochter denn schon in der Vorschule? Wie macht sie sich? Was sagen die Erzieherinnen? Die haben Erfahrungen und können sowas hoffentlich gut einschätzen. Ansonsten, wie Lola schon gesagt hat: Frag mal dein Kind!
Liebe Grüße Vero
(deren große Kleine jetzt in der ersten Klasse ist)

 92 
 am: 08. Dezember 2010, 14:43:19 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von Lola
@ cmag

Du hast ja meinen Namen auch so dezent in Großbuchstaben geschrieben, damit ich es ja nicht übersehe.  Zwinkernd Aber richtig so, war eine gute Idee!

@ Hanna

Was sagt denn Deine Tochter überhaupt zum Thema Schule? Will sie schon fleißiges Schulkind sein oder lieber noch mit den anderen im Kiga spielen? Wann hat sie überhaupt Geburtstag? Ich finde ja, das mit dem Schuleintritt sollte man sich wirklich nur dann überlegen, wenn es nur um ein paar Wochen geht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Andererseits ist die Klassenbeste in der Klasse meines Sohnes ein Novemberkind... hat allerdings wohl auch eine streberhafte Mutter (Sie beim Elternsprechtag: "Bleiben die Hausaufgaben weiterhin so wenig oder werden das wohl noch mehr?" Ich: "Kann das sein, dass Du eine sadistische Ader hast?").

@ Mario

Zitat
Als ich ein Jahr später wieder in die 1. Klasse eingeschult worden bin
war ich noch verspielter und konnte gar nicht mehr still sitzen.

*gröööööööööööhl* Damit hast Du jetzt meine letzten Zweifel beseitigt, ob die frühe Einschulung meines Sohnes ok war, danke!  Grinsend

Wie geht/ging es den Anderen mit ihren Kindern bzw. wie waren Eure eigenen Erfahrungen?

Liebe Grüße,

Lola

(die sich schon Gedanken über die weiterführende Schule macht, aber dafür gibt es nächstes Jahr wahrscheinlich einen eigenen Thread zum Thema von mir)


 93 
 am: 07. Dezember 2010, 22:40:00 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von cmag16
Danke, Lola...

Ich wusste, auf dich  ist Verlass

 94 
 am: 06. Dezember 2010, 20:59:14 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von vero
Hallo Hanna,
Salzteig ist immer eine gute Sache, finde ich. In Zusammenhang mit Glitzerpulver außerdem nicht nur irre dekorativ und weihnachtlich, sondern auch eine fürchterliche Sauerei *g*.
Wir haben mit Sophia ein traumhaftes Mobile aus Salzteigsternen gebastelt, da war sie 2,5. In diesem Jahr haben wir Weihnachtskarten gebastelt, vor zwei Jahren haben wir Schokopralinen gekocht (einfach Trockenobst in gewürzte Schokolade tunken, es gehen auch Cornflakes). Lecker, spassig und was die Riesensauerei angeht - da bin ich schmerzfrei...(vlg. Glitzerpulver).
Ebenfalls gut eignen sich Kekse, die man ausstechen muss und dann hübsch dekoriert (das war glaube ich Weihnachten 2009). Irgendwann hatten wir auch Gewürzbeutelmobiles. Die duften fantastisch und die Gewürze kann jeder brauchen (naja, das bietet sich an, wenn man einen Steinwurf vom Gewürzbazar entfernt wohnt...).
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir machen immer was selber, das wir dann an viele Leute verteilen können. Dabei achten wir drauf, dass die Sachen lecker sind und nicht ewig Staub in fremden Wohnungen fangen...
Lg Vero

 95 
 am: 06. Dezember 2010, 20:33:35 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von Lola
Wie ihr seht, habe ich den Thread geteilt, wir können jetzt hier in Ruhe über Einschulungstermine weiter diskutieren.

Liebe Grüße,

Lola

 96 
 am: 06. Dezember 2010, 17:41:11 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von cmag16
Hallo Hanna,

vielleicht sollten wir LOLA mal bitten diese Postings zu splitten. Denn das mit den "Kann-Kindern" ist schon eine interessante Diskussion.
Ich habe zwei KANN-Kinder. Mein Ältester (Ende Januar geboren) war mir zu verspiel um ihn fast ein  halbes Jahr eher einschulen zu lassen... Jetzt ist er in der ersten Klasse der Oberstufe und ich kann dir sagen: Der hat immer noch keinen echten Ehrgeiz das zu lernen wozu er keine Lust hat. Der PC ist viel interessanter....
Es war in meinen Augen die richtige Entscheidung ihn nicht gehen zu lassen.

Mein Jüngster war auch ein "Kann-Kind". Bei ihm hatte ich den Vorteil, ich konnte direkt Vergleiche ziehen. Er war mir für sein Alter schon sehr reif, hatte wirklich Lust auf Schule, hatte auch seine drei Kindergartenjahre voll.

Ich habe ihn (drei Wochen) vorzeitig  einschulen lassen. Am Ende der ersten Klasse meinte die Lehrerin  dann ich könnte ihn jetzt auch eine Klasse überspringen lassen. DAS wollte ich nun doch nicht. Ich wollte, das er im Klassenverband blieb. Langeweile wurde vermieden durch den Einsatz von EXTRA-Aufgabenzetteln und Extra-Helfen bei Mitschülern.
Auch diese Entscheidung habe ich nie bereut. Allerdings hat mein Jüngster viel mehr Ehrgeiz.... Er übt freiwillig (nie recht viel, aber das ist bei den guten Noten auch nicht notwendig), schreibt selten mal eine "4" (er ist auf einem Gymnasium das berühmt ist für seine hohen Ansprüche) und geht immer noch gerne zur Schule..

Beide Kinder sind ohne zweifel eher naturwissenschaftlich begabt, beide gingen auf  die gleiche Grundschule, beide wurden von mir gleich gefördert...
Dennoch hat mein Ältester einfach keinen Bock seine Vokabeln zu  lernen, das ist ihm zu  mühsam. Auch Rechtschreibung ist etwas, das man seiner Meinung nach eher abschaffen könnte...

Zwei  Kinder, zwei Charaktere...

Will sagen: Frage die Kindergärtnerinnen nach ihrer Meinung. Vergleiche  ruhig (wie du es ja tust). ABER letztendlich solltest du deinem Bauchgefühl vertrauen.... Es kann gut  sein, dass dein Kind auch nächstes Jahr noch keine Lust auf Rechnen hat. Es gibt auch Kinder die nie Lust auf korrektes Schreiben oder Malen oder... haben. Das ändert sich bei  einigen einfach nie...

Schau dir die Ergebnisse bei der Einstellungsuntersuchung an

und mach dich nicht verrückt..

Viel Erfolg

cmag16

 97 
 am: 06. Dezember 2010, 16:34:04 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von Mario
Hallo Hanna,

Ich war auch ein Kann-Kind und bin früher eingeschult worden.
Nach einigen Wochen stellte sich heraus das ich nicht still sitzen konnte und zu verspielt wäre. Den Lernstoff begriff ich recht gut.Daraufhin bin ich in die Vorschule versetzt worden. Als ich ein Jahr später wieder in die 1. Klasse eingeschult worden bin
war ich noch verspielter und konnte gar nicht mehr still sitzen.

Beschäftige dein Kind mit Konzetrationspielen bei denen er sitzen muß und achte darauf, dass du den Zeitraum am Anfang kurz hälst und langsam steigerst. Noch hast du die Möglichkeit das Stillsitzen zu üben.

Ich denke Kann-Kinder früher oder später einzuschulen muß induviduell entschieden werden.
 

Bis dann

Mario

 98 
 am: 06. Dezember 2010, 13:23:00 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von Lola
Hallo Hanna!

Jetzt werde ich mal völlig OT, sorry!

"Kann"-Kind heißt, dass sie in die Schule gehen könnte, aber nicht unbedingt muss. Und dass heißt aber auch, dass sie nicht "muss". Nimm dir selber diesen Druck aus dem Kopf! Ob sie jetzt eingeschult wird oder erst ein Jahr später sagt nämlich gar nichts über ihre intellektuellen Fähigkeiten aus.

Meiner war auch ein "Kann"-Kind, der Kiga sagte, er wäre weit genug für die Schule, ich hatte ein wenig Angst, dass er sich in der Schule langweilen würde, wenn er noch ein Jahr wartet. Das Ergebnis war, die Schule sah die Möglichkeit, zwei erste Klassen zu haben und hat mein Kind einfach eingeschrieben, anstatt mich zu beraten (weswegen ich eigentlich mit ihm zum Einschulungstest gegangen war).

Vom intellektuellen her war die Schule für ihn nie ein Problem (er langweilt sich trotzdem oft *g*), aaaber, er war einfach noch nicht weit genug, um still zu sitzen und so konnte ich mir die folgenden Jahre oft genug anhören, dass er eher unter dem Tisch saß anstatt auf seinem Sessel.

Der Sohn meiner Freundin war auch ein Kann-Kind, sie hat ihn aber noch ein Jahr zu Hause gelassen und ich merke, dass er mit einer ganz anderen Reife an die Schule heran geht. Kein Zappeln im Unterricht, keine Hausaufgabendramen, überhaupt gar kein Stress.

Schulfähigkeit bedeutet nämlich absolut nicht, dass ein Kind vorher schon dividieren kann, sondern auch ob es in der Lage ist, jeden Tag ein paar Stunden ruhig zu sitzen und konzentriert zu arbeiten. Und wie man ein Kind am besten fördert haben meine Vorposter ja schon sehr gut beschrieben.

Im übrigen ist bei der derzeitigen Wetterlage das einzig interessante für Kinder angewandte Physik - in welchem Winkel muss ich einen Schneeball werfen, damit er die Mama am Hals trifft und ihr schön in den Kragen rinnt?  Grinsend

Liebe Grüße,

Lola

 99 
 am: 06. Dezember 2010, 02:45:57 
Begonnen von Hanna - Letzter Beitrag von Hanna
Danke für die guten Tipps!
Ich werde einiges davon ausprobieren.

Kann sein, dass ich etwas gequält klinge - neben vielerlei anderem Stress derzeit muss ich mein Kind bei den diversen Schulen hier vorstellen und zugleich eruieren, ob sie nächstes Jahr schon schulreif ist (Kann-Kind). Dabei stelle ich fest, dass sie teilweise sehr weit ist für ihr Alter - und teilweise nicht so weit wie andere, die nächstes Jahr zur Schule gehen (Stillsitzen und Rechnen sind dabei nicht so die Hobbys.)

Einen schönen Nikolaus

(und wenn man einen wegnimmt, ist nur noch der Teller da ...)

 100 
 am: 04. Dezember 2010, 14:00:38 
Begonnen von cmag16 - Letzter Beitrag von cmag16
Hallo Hanna,

warum du mit dem Link nicht zurecht kommst, davon habe ich keine Ahnung.... Bei  mir funktioniert es tadellos...

Dividieren für Fünfjährige ist irgendwie noch nicht wirklich angesagt.... Es ist schön, wenn sie zählen können, wer den Kindern schwieriges bieten will lässt sie mal rückwärts zählen.
Ausserdem kann man, wenn man will, schon mal als Vorbereitung für die Schule üben:

größer - kleiner (Türme aus  Bauklötzen)
mehr - weniger (Anzahl von Gegenständen, diese sollen und müssen nicht identisch sein, Kinder haben oft Schwierigkeiten wenn man beispielsweise 4 große Knöpfe hinlegt zu erkennen das fünf kleine Knöpfe trotzdem mehr sind)
Flüssigkeiten umfüllen und feststellen, dass es in anderen Behältern nach "mehr" aussehen kann aber nicht ist.
Wie gesagt, zählen, zählen, zählen (manche finden es auch in Englisch witzig).
Addieren : - An Beispielen
Subtrahieren : - An Beispielen
Systematisches Zählen (In Reihen) Also zum Beispiel 2 4 6 8 .... oder (sehr schwer) 3 6 9 ...

Es gibt aber auch Kinder, die wollen das alles nicht.

Beispielsweise wollten meine beiden Kinder nie, dass wir zu Hause singen. Singen war nur etwas für den Sportunterricht oder den Kindergarten. Aber bei meinem Jüngsten haben mich die Kindergärtnerinnen immer sehr gelobt, weil "er ja die Lieder" so schön singen konnte.
(Wie ich ja jetzt weiß ist er musikalisch begabt, hat also quasi ein Händchen dafür).

Heute noch mag er aber nicht mit mir Singen.... Auch wenn wir beide es in einem Chor tun und auch wenn er oft auch wenn er gut drauf ist im Haus singt - allerdings nicht so das er im gleichen Zimmer ist wie man selbst....

Was darüber hinaus für die Entwicklung gut ist: Gleichgewicht schulen, Selbstvertrauen schaffen (beim Basteln, beim Spielen, ...), mit Malstiften und anderen Maluntensilien umgehen, mit Knete spielen, mit der Schere umgehen lernen..., Viel Sprechen und Erzählen, Bilderbücher vorlesen (das übt auch ganz nett die Geduld sitzen zu bleiben).

Also alles das was man eigentlich immer schon mit Kindern  gemacht hat..

Mach dir nicht zu  viele Gedanken, das wird alles schon. Und wenn es nicht ganz so wird wie man es wünscht, kannst du mit dem Schuleintritt noch früh genug üben...
So lange solltest du einfach vielfältig "arbeiten" und dem Kind einfach viel Spaß am Tun vermitteln. Das ist oft viel mehr Wert als schon das Schielen nach was kann der was meins noch nicht kann....

Kinder entwickeln sich einfach unterschiedlich. Und jedes Kind hat andere Interessen (Erwachsene auch).

cmag16

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