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Titel: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 19. September 2004, 22:37:23 Hallo Leuts,
ich habe heute um 19:10 Uhr auf RTL eine Sendung gesehen, die hieß "Die Super-Nanni". Da kommt eine Pädagogin für eine Woche zu einer Familie, die irgendein Erziehungsproblem hat. Hört sich doof an, ist aber so ;) Letztens die Vorschau hat mich neugierig gemacht, ich also heute rauf auf den Sender, da gabs ein Kind zu sehen, das spuckte, schrie, schlug nach seiner Mutter, die ganze Familie (die Eltern und vier Geschwister) war quasi Sklave dieses Kindes, die arme Mutter konnte einem nur leid tun, diese Seele von Mensch. Naja, Sinn und Zweck der Sendung war wohl, zu zeigen, wie eben diese Super-Nanni wieder alles in Ordnung bringt. Was aber für mich persönlich viel besser war, meine Tochter und ich saßen auf der Couch und waren entsetzt, was es alles gibt, waren froh, dass es bei uns nicht so ist. Meine Tochter hört wohl in Zukunft etwas besser auf mich, weil sie ja nicht so sein möchte wie das Kind im Fernsehen und ich hab mal wieder gemerkt, wie guuuuuut es mir eigentlich mit meinem Kind geht und was ich eigentlich für einen Schatz habe. :) Also, wenn ihr genervt von euren Kids seid, wenn sie mal wieder nicht folgen, ihr Zimmer nicht aufräumen wollen etc., ihr Taschengeld für totalen Unsinn ausgeben, sie euch volllabern, obwohl ihr müde seid, sie gar nicht mit euch reden, sie sich in der Schule nicht so sehr bemühen, wie ihr das gerne hättet etc., schaut diese Sendung :) P.S. Sollte die Mutter aus der Sendung dies hier zufällig lesen: Hut ab vor dir, du hast meinen aufrichtigen Respekt, wieviel du einstecken kannst. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. Oktober 2004, 10:41:32 ich frag mich das auch... aber in dem ausschnitt wurde (find ich) klar das der junge aufmerksamkeit sucht... die mutter hatte ihn da hinterhergezogen, er hat sich den kopf gestossen und sie hat das völlig kalt gelassen.. die nanny meinte auch die mutter würde total kalt und desinteressiert wirken... ich denk der junge sucht so aufmerksamkeit, nur leider der völlig falsche weg... :(
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 19. Oktober 2004, 21:04:22 Ich dachte ja, dieses eine Kind damals war ne Ausnahme. Da wundert mich echt, wo die die Kinder herhaben? Gibts die wirklich??? Eisenstange..... :o
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 19. Oktober 2004, 20:57:21 vorhin kam vorschau auf den "fall"... is ja der hammer, der kleine mit 5 jahren hat die oma beim babysitten mit der eisenstange vermöbelt!!! :o
also das muss ich anschauen.... Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 14:04:41 ich hab´s leider auch verpasst... :( hätte es gerne gesehen!!!
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 20. September 2004, 09:55:40 Hi Redwood,
ich habe die Sendung leider auch nicht gesehen :( . Was hab ich zu der Zeit wohl gerade gemacht? :D Mich würde aber auch interessieren, ob die Pädagogin helfen konnte bzw. ob es eine Erklärung gab für das Fehlverhalten des Kindes. Wie ging die "Super-Nanni" mit dem Kind um? Hat sie es überhaupt geschafft an das Kind heranzukommen? Wie alt war das Kind? Wie alt waren die Geschwister? Gruss Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 08:32:03 Hallo,
ich habe den Bericht gestern auch "teilweise" gesehen. Meine Tochter hat ihn komplett geschaut. Sie war sichtlich geschockt und erleichtert, dass sie nicht so leben muss (mit einem solchen Bruder oder Schwester). Ich meinte nur, ich würde laufen gehen....was ja auch nicht die Lösung wäre und war superfroh, dass es uns so gut geht und ich einen solchen Schatz an Kind zu Hause habe, auch wenn sie manchmal - bedingt durch Pubertät - rumzickt. Deshalb kann ich mich den Vorschreiberinnen nur anpassen: Was gehts uns gut !! LG Ute Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: onedaydie am 20. September 2004, 08:14:05 @redwood,
habe da leider nur einen kurzen Ausschnitt sehen können. Was mich dennoch mal interessieren würde, gab es in irgendeiner Form eine Erklärung für das seltsame Verhalten des Jungen? Gründet das ausschließlich in erzieherischem Fehlverhalten, wenn es denn eines war, oder gab es dafür eine konkrete Erklärung/Ursache gar einen Ursprung? Wie gesagt, nicht alles gesehen fand ich dennoch sehr interessant. Kann mich deinen Äußerungen bezügl. der Mutter nur anschließen. Ich glaube ich hätte dafür keine Kraft, zumindest würde mich mein pädagogisches Wohlverhalten wohl schon verlassen haben.............. LG, onedaydie Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 07:34:19 Moin,
Fabian und ich haben die Sendung auch gesehen und waren geschockt... Wir haben gemerkt, daß wir es doch ganz gut haben. LG Anne Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 15:49:21 hi @all,
ich hab's auch nicht gesehen ;( und hoffe nun schwer, dass es nächsten sonntag nochmal drankommt. kam um diese zeit nicht immer "notruf"?? yep... glaube auch, dass man da das eine oder andere "lernen" kann oder wirklich merkt, wie gut man's mit dem eigenen kind oder wie gut es das kind mit der mutter hat. :D einen schönen tag noch, sommerwind Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 17:33:59 Hallo,
ich habs gesehen und nehm es nicht so positiv auf, wie allgemein die Reaktion hier ist (die meisten habens wohl aber auch nicht gesehen). Das gezeigte Kind war DER Mütteralbtraum - aber mit 6 Jahren sich derart aufzuführen, zeigt alle bisherigen Versäumnisse auf. Ich bin gegen körperliche Gewalt, aber wenn mein Kind mich anspuckt, und wie hier gezeigt war das Alltag, würde ich ihm eine scheuern, bei Bedarf auch das nächste Mal. Bemerkenswert war die Aufnahmebereitschaft der Mutter für die Anweisungen der "Nanni". Ich glaube nicht, daß ich praktisch als Echo dieser in Gegenwart des Kindes alles wiederholt hätte, was diese sagte. Vorherige Absprache der Vorgehensweise und diese in der Nähe zur Hilfestellung ok, aber nicht so, wie gezeigt. Das Kind bekam praktisch alles doppelt gesagt. Es ist schwer die Sendung zu vermitteln, wenn man sie nicht gesehen hat. Meine Tochter (15), die diese Sendung mit angesehen hatte, meinte, warum ist das Kind nicht im Kindergarten, wo man spielerisch Sozialverhalten lernt - kluges Kind. Fazit - ich glaub nicht, daß man aus dieser Sendung viel für den Alltag mitnimmt. Da wurde eine völlig überforderte Mutter mit 4 Kindern ohne Durchsetzungsvermögen gezeigt, gibts immer wieder, ist aber nicht die Regel. Laßt Euch also nicht von Selbstzweifeln zernagen, die meisten haben schon ein gutes Gespür für ihre Kinder. Pauline Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: onedaydie am 20. September 2004, 17:42:29 @Pauline,
ja ist wirklich was dran, wenn man etwas nicht von Anfang bis Ende gesehen hat, ist ein Urteil immer recht schwer. So war mir z.B. nicht klar, das diese Pädagogin, oder was auch immer die Berufsbezeichnung selbiger Dame ausmacht, stets, d.h. permanent vor Ort ist. Ich dachte sie wäre vor Ort um sich ein Bild über das Ausmaß des Verhaltens des Jungens zu machen. Also bin mal gespannt was Redwood noch zu berichten weis, denn sie ist ja wohl neben dir, die Einzige die das Ding von vorn bis hinten verfolgt hat. Also spuckende Kinder, das ist schon so ein Ding, daher die Frage - wo - liegt die Ursache dieses Verhaltens? Hast du was rausgehört? LG, onedaydie Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Sternschnuppi am 20. September 2004, 17:58:38 Ich habe den Beitrag auch nur teilweise gesehen und fand es schon recht heftig was da so abging. Zum Glück ist das nicht die Regel, die haben sich da wirklich ein sehr schwieriges Kind ausgesucht. Aber auch mein erster Gedanke war wie gut es mir geht mit meinen beiden. Auch wenn die Pubertät da schon mitspielt und ich das ganze wohl in doppelter Länge genießen darf (wegen 6 Jahren Altersunterschied)..... aber eben doch nicht so wie in diesem Beitrag über die "Super-Nanni". ;)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 20. September 2004, 18:27:14 Der Nachwuchs räumt sein Zimmer nicht auf, stört den Unterricht, streitet dauernd mit den Geschwistern - Stress mit den Kindern haben viele Eltern. In besonders schweren Fällen hilft jetzt 'Die Super Nanny'. In der neuen RTL-Doku-Soap unterstützt ein perfektes Kindermädchen Familien dabei, ihre Probleme selbst in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit Kindern und Eltern sucht 'Die Super Nanny' nach Ursachen für die Unstimmigkeiten. Die erste Folge der Doku-Soap 'Die Super Nanny' läuft am Sonntag, den 19. September, um 19.10 Uhr bei RTL.
So geht Expertin Katharina Saalfrank vor Katharina Saalfrank ist 'Die Super Nanny'. In jeder Folge der Doku-Soap zieht die ausgebildete Diplom-Pädagogin und Mutter von vier Kindern eine Woche zu einer Familie, die Sorgen mit den Kindern hat. Gemeinsam mit Kindern und Eltern sucht sie nach den Ursachen, erarbeitet individuelle Lösungen und trainiert sieben Tage lang intensiv mit den Betroffenen. Anschließend hat die Familie eine Woche Zeit, die Tipps alleine umzusetzen. In der dritten Woche kehrt 'Die Super Nanny' zur Familie zurück, begutachtet das Ergebnis der Erziehungshilfe und zieht ein Fazit. Hier: http://www.rtl.de/ratgeber/familie_874372.php steht mehr dazu. U.a. kann man sich da auch bewerben. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 19:41:20 hallo erstmal,
habe leider diese sendung nicht gesehen, weiß aber das am donnerstag um 21.15 Uhr eine ähnliche sendung auf RTL2 kommt. werde mir das dann dort anschauen. gruß andrea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 19:47:33 @ onedaydie
Die Ursache für das Verhalten des Kindes konnte ich nicht rausfinden und es wurde auch nicht gesagt, ob dieses Verhalten von Anfang an da war. Man kann auch vermuten, daß es sich vielleicht seit der Geburt des jüngsten Kindes, ca. 1 Jahr, derart aufführt, um die Aufmerksamkeit, die zwangsläufig ein Baby beansprucht, für sich zurückzuerobern. Die anderen Kinder verhielten sich ganz normal. Daher denke ich mal, daß die Mutter soviel gar nicht falsch gemacht haben kann, sie gab sich auch bewundernswert viel Mühe. Pauline Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 21:05:24 (... konnte auch nur mit Unterbrechungen zusehen)
Aber da die Geschwister einen ganz "normalen" Eindruck machten habe ich schon vermutet, daß bei dem Jungen irgend etwas nicht stimmt. Mein erster Gedanke war, daß er vielleicht hyperaktiv ist (und dieses nicht erkannt wurde). War ja schon extrem. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 22. September 2004, 08:59:40 @One
sorry, ich war ein paar Tage nicht da. Aber du hast ja auch so schon mehrere Erklärungen bekommen :) Leider habe ich den Anfang der Sendung, wo erklärt wurde, was das für ein Kind ist, auch nicht mitbekommen. Die ersten 10 Minuten hab ich verpasst. Mein erster Gedanke war eigentlich auch, dass das Kind irgendwie hyperaktiv sein muss und warum die nicht einen Psychologen eingeschaltet haben. Leider werde ich das nicht mehr ergründen können, weil die Sendung ja schon gelaufen ist. Diavola hat ja schon ne gute Beschreibung für die Sendung geliefert. Ich glaube, Anlass der Eltern, bei dieser Sendung mitzumachen, war die Einschulung des Jungen, vor der sie massiv Angst hatten. Warum der Bub nicht im Kindergarten war, hat mich auch gewundert, da wäre er sicher recht schnell "zurechtgestutzt" worden. Auf der anderen Seite: wenn meine Tochter im Kindergarten mit so einem Kind konfrontiert gewesen wäre oder die Erzieherinnen wegen dem keine Zeit mehr für die anderen hätten, hätt ich die Krise gekriegt. ;) Ich hatte zu der Sendung zwiegespaltene Gefühle: Einerseits habe ich mich gefragt, was das für ne Mutter sein muss, die es überhaupt dazu kommen ließ, dass das Kind so geworden ist. Auf der anderen Seite waren die Geschwister ja "normal", also scheint mir die Erklärung mit dem kleinen Geschwisterchen auch vernünftig. Vielleicht war er ja das "verwöhnte Nesthäkchen", bis das kleine Schwesterlein kam. Es fielen auch so Sätze, dass er ein Problem damit hätte, nicht immer im Mittelpunkt zu stehen. @all es war ja dann wohl so, dass die Nanny eine Woche dort war, der Junge eigentlich spurte, aber schon nach ein paar Tagen merkte man den Rückfall, der wohl auch darin begründet war, dass die Mutter schon nicht mehr die Härte zeigte, zu der sie in der Anwesenheit der Nanny gezwungen war (naja, kein Wunder, die Frau hat fünf Kinder. Wo soll die - den ganzen Tag alleine mit denen - die Energie dafür aufnehmen??) Die Nanny kam dann wieder zurück und zum Schluss der Sendung war der Bub dann wieder "lieb". Also ich denke, es ist Wunschdenken, dass das so bleibt nach der Sendung, in zwei Wochen wird man ein Kind wohl nicht komplett umerziehen können, aber ich denke, ein Anfang ist gemacht und wenn die Mutter bei Rückschlägen Konsequenz beweist, dann besteht wohl Hoffnung... Naja, wir werdens wohl nicht ergründen können, aber ich finde, wenn man sowas sieht, dann ist man mit dem eigenen Kind doch gleich wieder viel zufriedener. Und das ist der Grund, warum ich das hier gepostet hab :) @Giesser "...endlich mal was konstruktives; wenn es denn hilft.." Möchtest du mir mit dem Satz was sagen? Dann sags direkt. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 19. Oktober 2004, 17:21:26 Für alle, die die letzte Folge verpasst haben und mal wissen wollten, wovon hier geredet wird: Morgen, Mittwoch um 21:15 Uhr kommt die Sendung wieder :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 23. September 2004, 20:08:51 Beitrag wurde von der Forumsleitung entfernt
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 25. September 2004, 20:13:20 Auf VOX kommt samstags um 19:00 h imma BBC Exklusiv und die beschäftigen sich jetzt auch mit dem Thema. Sehr interessant :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: sylvie am 25. September 2004, 22:26:10 Hi diavola,
stimmt, allerdings ist dort das Thema jetzt wieder abgehakt - war nur ein "Zweiteiler" , letzte Woche und heute. Liebe Grüße, Sylvie Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 02. Oktober 2004, 17:52:36 :D
Das Kind kann ja nichts dafür das es bekloppt ist !! Aber die Super Nanni ist zehn mal bekloppter als das Kind. Besser sie würde sich selber mit Ihren Metoden theraphieren wie mit Ihren Mittel die sie wählt in der Öffentlichkeit zu fungieren ! [Editiert am 02/10/2004 von Lump007] Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 03. Oktober 2004, 08:18:38 @Lump
Also ich hab als bevorzugte Methode Konsequenz gesehen. Welche Methoden fändest du denn besser? Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 14. Oktober 2004, 16:47:40 Auf Vox kommt am 16.10. wieder etwas interessantes zum Thema Entwicklungspsychologie - falls es jemanden interessiert:
19:10 BBC Exklusiv Werden wir als die Menschen geboren, die wir sind, oder werden wir dazu gemacht? Um diese Frage zu beantworten, startete die BBC das aufwändigste Experiment aller Zeiten: 25 Babies aus allen sozialen Schichten werden seit dem Jahr 2000 für die nächsten 20 Jahre in allen wichtigen Stadien ihres Lebens gefilmt, um zu sehen, wie sie sich entwickeln. In den ersten beiden Staffeln zeigte Professor Robert Winston, wie alles begann. Die neue Staffel begleitet nun die fast vierjährigen Kinder bei wichtigen Entwicklungsschritten in ihrem Leben: Sie zeigt, wie Kinder Freunde gewinnen, wie Sprache ihr Leben prägt und wie Familie und Umfeld ihr Selbstvertrauen stärken - oder schwächen... In drei neuen Folgen der Dokumentationsreihe "Kinder unserer Zeit" zeigt BBC Exklusiv in deutscher Erstausstrahlung, wie schwierig es ist, ein Kind aufzuziehen. Professor Robert Winston sowie die Familien machen auch hier wieder anhand zahlreicher origineller Experimente sichtbar, wie sich Kinder entwickeln. Und die Ergebnisse sind nicht nur für Eltern erstaunlich. Mittlerweile haben sich die Protagonisten an die Kameras gewöhnt, und deshalb zeigt sich in Interviews und Familienszenen, was in Kindern tatsächlich vorgeht, wenn sie älter werden und sich entwickeln - zu Kindern unserer Zeit. "Das Geheimnis des Ichs" ist die dritte und letzte Folge der dritten Staffel von "Kinder unserer Zeit", die sich mit dem Selbstvertrauen von Kindern auseinandersetzt. Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu Glück und Erfolg im späteren Leben. Aber wir werden damit nicht geboren... Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 14. Oktober 2004, 17:07:18 Cool. Danke, werd ich mir ankucken... :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 14. Oktober 2004, 20:58:03 das donnerstags oder wann mit den supermamis auf rtl2 is absolut genial... ich find die tips die da kommen oft nicht schlecht... da kann man doch einiges für sich lernen.... schauts euch doch mal an...
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 24. November 2004, 18:45:26 Hi,
es ist wieder soweit - heute abend (24.11.04) um 20:15 kommt auf RTL wieder die Super-Nanny... ich hoffe, dass ich es jetzt einmal mitbekomme. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 25. November 2004, 14:52:38 Hi,
also den Fall gestern fand ich ja echt erschreckend :o . Allerdings sehr lehrreich, denn man konnte anhand diesem Beispiel ganz deutlich erkennen, welch Schäden für die Kinder bei mangelnder Inkonsequenz seitens der Eltern auftreten können. Also, wenn ich abends mal 10 Fläschen für die Nacht vorrichten müsste, und dabei auch noch in diesem Ausmass die Gesundheit meiner Kinder schädige, oder in diesem Alter meine Kinder alleine in die vollgefüllte Badewanne setze, würde ich mir auch ernsthafte Gedanken um meine Erziehungsfähigkeit machen..... Tztztz, Sachen gibts :o Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 25. November 2004, 16:49:16 Bea,
ich musste grad ein bisschen schmunzeln, weil ich mir die Sendung so teilweise angeschaut habe und sie vergleichsweise "langweilig" zu den vorherigen fand ;) Diese Mutter gestern (naja, das kann ich aber nur aufgrund der Stücke sagen, die ich gesehen habe) hat meines Erachtens den Fehler gemacht, einfach zu "nett" zu sein und dabei eben inkonsequent. Härte im richtigen Maß ist manchmal gar nicht so leicht. Und offensichtlich waren sich die Eltern auch nicht wirklich einig und haben gegeneinander gearbeitet. Das mit den Fläschchen schaukelt sich schnell mal hoch. Die Kinder sind eins gewöhnt, wachen dann auf, wollen zur Beruhigung noch eins und weil man müde ist, gibt man und bevor mans merkt, sinds zehn. Ich hab diesen Fehler leider auch gemacht, obwohl ich nie bei diesen Mengen angelangt bin. Ich hab Gott sei Dank bei zwei die Kurve bekommen. Dafür kenne ich Singerei bis zum Umfallen, noch ne Geschichte, noch nen bisschen Knuddeln, noch nen bisschen Trösten, rumtragen etc. Aber mal ehrlich, wieviele Dinge macht man denn bei den Kids verkehrt, nur um einfach mal ein bisschen Ruhe zu bekommen? Seis, dass man ihnen Arbeiten abnimmt, für sie schnell Sachen wegräumt, bei den Strafen inkonsequent ist, weil man das Quengeln nicht mehr hören kann, für sie Extrabeilagen kocht, weil sie das, was auf dem Tisch ist, nicht mögen, ihnen (im Schulalter) Dinge erklärt, anstatt ihnen beizubringen, wie sie Wörter selbst im Duden nachschlagen können und und... (was übrigens nicht heißt, dass ich nicht gestern auch manchmal den Kopf geschüttelt hab :) ) Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Maja am 25. November 2004, 17:01:43 Ich hab die früheren Beiträge nicht gesehen. Aber ich möchte hier mal sagen, ich fand den Beitrag null erschreckend. Ganz ehrlich ist mein Kleiner in dem Alter von Julian auch oft ausgetickt und war nicht wieder so leicht in den Griff zu kriegen. Heute haben wir, Gott sei Dank, solche Aktionen weitgehend im Griff.
Die Eltern sind grad mal auf dem Wege der Trennung. Klar das verunsichert Mutter und Kids. Vor allem will man seinen Kindern ja nicht noch mehr Kummer und Schmerz zufügen. Das man da mal den falschen Weg geht, ist doch menschlich denk ich. Auf jeden Fall war die Mutter in diesem Fall lernwillig und hat sich nach Rückenstärkung und Hilfestellung echt gut gemacht. Mir sind die Mütter lieber, die mal zugeben, dass sie nicht mehr weiter wissen bzw. mit den Kindern überfordert sind und sich helfen lassen, als die, welche das nicht tun und somit mehr Schaden bei ihren Kindern anrichten, als sie je wieder gutmachen können. Gruss die "reflektierte" Maja :) Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 25. November 2004, 17:47:49 Zitat Mir sind die Mütter lieber, die mal zugeben, dass sie nicht mehr weiter wissen bzw. mit den Kindern überfordert sind und sich helfen lassen, als die, welche das nicht tun und somit mehr Schaden bei ihren Kindern anrichten, als sie je wieder gutmachen können. Maja, da bin ich absolut deiner Meinung :thumbup: Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 26. November 2004, 14:10:34 maja da hast du auf jeden fall recht... keiner ist perfekt
und da kann man sich schwächen ruhig auch mal eingestehen!!! die zwei in der sendung waren aber auch recht "harmlos"... sicher ist es nervenaufreibend wenn man 100 mal springen muss um die kinder ins bett zu bringen.... wenn ich da aber schon die anderen fälle gesehen habe war da wirklich zeit das jemand hilft... Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 20. April 2005, 18:45:40 Heute kommt auf RTL um 20:15 h ein "Super-Nanny-Spezial" über Scheidungskinder - wen es interessiert :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 24. April 2005, 19:37:05 Wen es interessiert, was der Kinderschutzbund dazu zu sagen hat:
www.kinderschutzbund-nrw.de/StellungnahmeSuperNanny.htm Diese Stellungsnahme deckt sich weitestgehend mit meiner eigenen Ansicht. Ein Außenstehender kann sich kaum innerhalb von knapp 2 Wochen Drehzeit in die Probleme, die in der Familie vorliegen, überhaupt effektiv einarbeiten. Gruß, Xe Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Maja am 24. April 2005, 22:12:00 Ich kannte die Stellungnahme des Kinderschutzbundes und finde sie auch in vielen Teilen in Ordnung, allerdings bin ich auch der Meinung, nicht jedes Problem bedarf einer mehrwöchigen bzw. mehrmonatigen Einarbeitungszeit um erkannt und angegangen zu werden.
Was mir da ebenfalls eher Sorgen macht, ist die abhanden gekommene Würde der Kinder und deren Eltern. Diese öffentliche zur Schaustellung von angeblicher Inkompetenz und Unvermögen. Auch die Bevormundung und Gängelei der Eltern vor den Kindern durch Supernanny und dergleichen könnt ich mir für mich bei Gott nicht vorstellen..... Aber da isses halt leider auch so, dass sowohl für sich als auch für ihre Kinder die sorgeberechtigten Eltern entscheiden und wer will sich nun wieder anmaßen, die Eltern für unmündig zu erklären solch eine Entscheidung zu treffen? Zu den Sendungen allgemein, öhm zwei- oder dreimal hab ich nun auch schon reingeschaut, aber mal ehrlich...... die revolutionären Erkenntnisse fehlen mir weitgehend. Wem`s hilft, für den freu ich mich, aber ich für mich hab nichts neues draus ziehen können. Gruss Maja Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 07. Juni 2005, 00:56:04 Liebe Leute,
seid froh, wenn Ihn nicht in so einer Situation steckt wie die gezeigte Mutter. Habe selbst ein Kind, das ständig ausrastet. Gespuckt hat er noch nicht, aber dafür kratzt und kneift mein ansonsten supernetter, feinfühliger und auch recht intelligenter und super temperamentvoller Sohn (8 Jahre). Mal ganz abgesehen von seinen überaus widerwärtigen Verbalangriffen (die man allerdings nicht persönlich nehmen sollte). Früher, als er klein war, da war alles noch ganz easy. Da half die Methode "ich zähle jetzt bis drei" oder das vor die Tür stellen, wenn´s zuviel wird. Da war auch jemand da, der mich zumindest ab und zu mal ohne Aufforderung unterstützt hat. Aber dann... Ein Ehemann, der macht, was er will, der sich aus der Erziehung raushält und einen bei Konflikten mit dem Kind auflaufen lässt, bis man auf dem Zahnfleisch kriecht etc., das möchte ich hier lieber nicht weiter ausführen. Und irgendwann ist man so überlastet mit Kind erziehen, Geld ranschaffen, Hortplatz weg etc., dass man nicht mehr kann und folglich auch das Durchsetzungsvermögen gegenüber dem Kind eingeschränkt ist. Dann kommt der Rückzug, und das ist die Katastrophe. Und das ist der Anfang von dem, was Ihr da gesehen habt. Man lässt Dinge (zum Teil jahrelang) laufen, man reagiert zu langsam. Man steckt in einem Sumpf und kämpft an zu vielen Fronten ums nackte persönliche Überleben. Zwischendurch ist es dann wieder gut, aber bei jeder kleinen Störung des allgemeinen Wohlbefindens und auch immer, wenn man gerade selbst keine Power hat, powert das Kind los. Als ob es das riechen würde, dass man keine Kraft mehr hat, um sich durch zu setzen. Ich rede hier nicht von einfühlsamen lieben Mädels (solche Konflikte gab´s zwischen mir und meiner Mutter - auch alleinerziehend - nicht). Ich rede von hier von temperamentvollen Kindern, die ihren Willen schon als Kleinstkinder durchsetzen wollten und durften und denen -. aus welchen Gründen auch immer - schon früher viel zu oft nachgegeben wurde. Ganz schnell ist man dann auf der Meckerschiene, die natürlich gar nichts bringt. Zu viel Reden ist schädlich. Nachgeben ist ne Katastrophe, zwischendurch Phasen der Ruhe, dann aber wieder der totale Zoff mit dem Kind, dass auch nicht weiß, wie es seinen Frust ab arbeiten soll. Die Supernanny (in der Realität wohl eher der Besuch der Erziehungsberatung) ist ne gute Lösung. Natürlich läuft das nicht so wie im Fernsehen ab. Man kann die Eltern nicht vor dem Kind zurechtweisen. Das untergräbt ja noch das letzte bisschen Autorität. Aber im Prinzip hat sie recht, die Nanny. Regeln und klare Tagesabläufe müssen her, und man muss wieder lernen, sich durchzusetzen und nicht alles 3mal zu sagen. Jede Missachtung der Regeln muss klar erkennbare Konsequenzen nach sich ziehen. Jede Einhaltung der Regeln muss aber auch belohnt werden. (Es hört sich blöde an, aber in der Erziehung eines Welpen sind wir konsequent, weil wir wissen, was auf uns zu kommt, wenn wir es nicht sind. Bei der Erziehung unseres Kindes vergessen wir das oft. Leider...) Bei uns wird gerade ein Sternchensystem benutzt für gut gelaufene Tage. Am Ende des Tages wird gemeinsam Bilanz gezogen, wie es gelaufen ist, und wieviel Sterne (1, 2 oder 3) es wohl geben müsste. Nach 15 Sternchen gibt es was nettes (wird aber nicht verraten, was). Natürlich gibt´s Sterne nicht für Selbstverständlichkeiten wie Zähneputzen. Aber das System hilft dem Kind bei der Selbstkontrolle des Verhaltens. Bei aufkeimenden Konflikten führt der Verweis auf die Sterne dazu, dass sich mein Sohn Gedanken über sein momentanes Verhalten und die Konsequenzen macht. Er fährt sich dann schnell wieder runter. Nätürlich ist es noch besser, wenn man wieder öfter ein Lob ausspricht, denn auch solche Dinge gehen bei Überbelastungen leicht verloren. Und Jungs muss man ständig loben. Sie vergessen so etwas schnell wieder und der Effekt ist weg. Und für alle, die ähnliche "Probleme" mit ihren oft zutiefst verunsicherten, aufmüpfigen, feinfühligen Kindern haben, empfehle ich das Triple P Eltern-Training. Es entlastet auch ADHS-geplagte Eltern, deren Kinder ja noch ne Nummer heftigfer sind (habe selbst mal eins erlebt und dacht, oh, da steht ja Dein Kind hoch drei). Ach ja, und dann für alle entspannten Eltern noch eine kleine Frage nach dem Motto, wie würden Sie vorgehen: Mein Sohn (8 J.) und sein bester Freund (6 1/2 J.) sitzen auf dem Rücksitz meines Autos und streiten sich, während ich fahre, bis aufs Blut. Ich brülle nach hinten, sie sollen mit der Streiterei aufhören, weil ich sonst einen Unfall baue. O-Ton mein Sohn: "Der hat aber angefangen." O-Ton ich: "Das kann schon sein, aber ich möchte, dass Ihr jetzt aufhört, sonst fahre ich gegen einen Baum." Keine Reaktion. Mein Sohn:"Das ist ungerecht!" Er kämpft weiter für seine Rechte. Sein Freund gibt auch nicht nach. Zwei kleine alpha-Tiere kämpfen dahinten auf meiner Rücksitzbank. Ich bremse, um die Situation zu verdeutlichen. Mein Sohn fliegt in den Gurt und brüllt:"Du bist schuld, jetzt hätte ich mir fast den Hals gebrochen!" Er reißt seinem Freund in den langen Haaren herum. Dieser piekst ihn in die Augen. Ich:"jetzt reicht es aber. Haltet Frieden dahinten, so kann ich nicht fahren!". Ich suche verzweifelt einen Parkplatz. Das dauert etwas, der Streit geht weiter. Ich parke, öffne die Hintertür und brülle:"Aufhören!" Es ist kurz Ruhe, aber dann fangen die beiden wieder an, sich zu piesaken. So geht es also nicht weiter. Ich:"Lio, Jan, hört jetzt auf! Jan, komm bitte aus dem Auto!" Keine Reaktion. Ich reiße meinen strampelnden schimpfenden Sohn ziemlich fest am Ärmel aus der Autotür, um die zwei Streithähne zu trennen, bevor ein Unglück geschieht, wobei es ein bisschen kraxt. Mein Sohn verzieht wütend das Gesicht und boxt mir in der Öffentlichkeit mit aller Wucht in die Magengrube. Ich stehe da und darf mich jetzt entscheiden, ob ich das vor allen Leuten so hinnehmen will, oder ob ich mich wehre. Ich wehre mich und versetze meinem Kind im Reflex einen Schwinger mit der Hand und sage:"Es reicht jetzt!" Aber es reicht nicht, mein Sohn tritt und kratzt, weil er sich ungerecht behandelt fühlt, und weil ich seine Jacke kaputtgemacht habe. Das habe ich in seinen Augen natürlich mit Absicht getan. Überhaupt findet er ständig, dass er ungerecht behandelt wird. Ich bin entsetzt, dass es soweit gekommen ist, dass ich meinem Kind eine verpasst habe. Wer schlägt hat Unrecht? - Aber wer lässt sich schon gern vor anderen von seinem Kind schlagen? Und wie würdet Ihr als Einzelperson zwei Kinder trennen, die Worten nicht mehr zugänglich sind und sich gemeingefährlich beharken? Wären beide schon älter gewesen, hätte ich sie mit dem Bus nach hause geschickt. Aber das war hier nicht möglich. Also, liebe Supernanny, dann schieß mal los! :gunman: Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 07. Juni 2005, 08:30:31 Mal so ganz unpägagogisch (sozusagen als Zivilist und unbekannt)
Wenn mein Kind mich einmal in den Bauch schlagen und danach noch weiter machen würde, huuu sei dir sicher an den Schmerz in diesem Moment würde es sich noch ziemlich lange erinnern..... Ein Tritt in den Hintern sagt mehr als 1000 Worte. Prähistorisch aber effektiv Caradog Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 07. Juni 2005, 09:04:27 Hmmm,
ich hätte versucht die beiden zu trennen, der eine bleibt hinten, der andere kommt zu mir vor auf den Beifahrersitz (der Gesetzgeber hat die Regelung, dass Kinder bis zum 12. Lebensjahr hinten sitzen müssen, bereits vor längerem aufgehoben. In einem altersentsprechenden, TÜV-geprüften Sitz dürfen sie auch im Kleinkindalter bereits vorne sitzen.) Ich hatte/habe, bedingt durch meine inkonsequente, oftmals viel zu lasche Erziehung, ein psychoreaktives ADHS Kind. Das war teilweise schon eine ganz schön heftige Zeit. Auch sie hatte Phasen mit 3 Jahren an denen sie in ihren unkontrollierten Wutausbrüchen um sich geschlagen hat, so daß schon mal der ein, oder andere Treffer bei mir landete. Allerdings niemals zielgesteuert, denn das wäre für sie sicher auch nicht ohne Konsequenzen abgelaufen. DAS ist eindeutig eine Grenzüberschreitung. Und es würde mich auch nicht mehr interessieren, wieviele Leute da um mich rumstehen. Diese Leute haben in keinsterweise Einblick in euer Familienleben und es wird sie vermutlich auch nicht interessieren was aus deinem Kind einmal wird. Meiner Meinung nach hast du richtig gehandelt, da du deinem Sohn gezeigt hast wo die Grenzen sind. Mach dir keinen Kopf..... Gruss Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Lola am 07. Juni 2005, 11:19:46 @ Mummerick
Du hast erzählt Du schreist zurück, Du schlägst zurück. Kinder lernen aber am Vorbild!!! Sag bitte nicht Sie hätten angefangen, das ist egal, und dann argumentier ich zurück dass Du das grosse Kind bist und damit vernünftiger sein müsstest. ;) Und vergiss Dein eigenes Ego wenn Sie Dich in aller Öffentlichkeit boxen oder so, pfeif drauf was die anderen Leute denken, das ist ein harter Weg, aber man kann lernen das zu ignorieren. Dem Kind eine aufzulegen zeigt ihm nur dass Schlagen in Ordnung ist Von einem Tag auf den anderen wird es sich nicht ändern, aber Du kennst die Lösung ohnehin: Konsequenz. Klare Grenzen setzen und vor allem RUHIG BLEIBEN! Abgesehen davon dass Kinder es eh nimma ernst nehmen wenn jemand dauernd mit ihnen schreit. Dein Beispiel mit dem Hund hat mir gut gefallen, ich habe von meiner Cousine ein bisserl mitbekommen wie sie ihren Welpen erzogen hat und einiges in die Kindererziehung einfliessen lassen. *sichmalvorsorglichvordenanderenusernduck* Also kurze klare Handlungsanweisungen, Konsequenzen ziehen und loben wenn sie was richtig machen, auch wenn es nur um alltägliche Dinge geht. So, weg vom Hund zurück zum Kind. ;) Kinder wollen Aufmerkamkeit. Und wenn sie (ihrer Meinung nach) zu wenig positive bekommen versuchen sie negative zu erlangen indem sie etwas anstellen. *g* Da ist es oft sehr hilfreich das auszuckende Kind völlig zu ignorieren und ihm erst wieder Aufmerksamkeit zukommen zu lassen wenn es sich wieder halbwegs beruhigt hat. Auf Dein spezielles Problem hin finde ich die Idee von Bea sehr gut, die Kinder einfach nicht nebeneinander zu setzen. Das Rumschreien von Ihnen musst Du dann aber auch ignorieren, besser wäre es natürlich einen Weg zu finden das abzustellen, aber da fällt mir auf die Schnelle keiner ein. Schau auch dass Du Dir selber ein paar Auszeiten verschaffst damit Du selbst wieder ruhiger wirst! Die eigene innere Ruhe wirkt sich nämlich sehr positiv auf die Kinder aus! Liebe Grüsse und alles Gute, Lola Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Sky am 07. Juni 2005, 13:05:59 Hi mummerick,
wenn Du so ein Fan von der Vorgehensweise der Nanny bist ,dann würde ich an Deiner Stelle das m.E.nach einzig richtige in deren Erziehungsratschlägen machen und zwar Dich nicht indem Du AUCH SCHLÄGST auf die Ebene des Kindes begeben.will heißen das was DU an DEinem Kind ändern willst darfst Du nicht selber tun ! Auf Augenhöhe mit Kind gehen und klipp und klar sagen mit mir nicht Freundchen!Wenn er dann erst mal austestet und wieder zutritt oder ähnliches würde ich ganz klar mir eine Konsequenz überlegen z.B.etwas was er gern macht fällt aus .Lob ihn wenn er es unterlässt Dich zu schlagen!Denk Dir dafür eine kleine"Belohnung"aus Zu dem Fall während des Autofahrens kann ich nur sagen, trennen wäre die eine Möglichkeit, könnte aber durch Aktionen wie an den Vordersitz treten oder ähnliches nicht wirklich aufhören ;) Bei solchen Aktionen zwischen Kids in meinem Auto half es anzukündigen das wenn keine Ruhe eintritt ein schöner Spaziergang für den Rest der Strecke ansteht für diejenigen die weiter rumkreischen ;) zum unterstreichen hab ich(auf der Landstrasse)mein Auto an den Rand der Strasse gestellt .Ruhe war :) LG Sky Edit:Ich bin übrigens der Meinung das das kein geschlechtsspezifisches Problem ist ! Hast Du schon mal den Rat einer Erziehungberatung aufgesucht ob der Junge eine Wahrnehmungstörung hat?Würde ich auf jeden Fall abklären lassen!Die Verbalattacken solltest Du schon ernst nehmen aber gelassen darauf REAGIEREN und nicht IGNORIEREN [Editiert am 07/06/2005 von Sky] Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 07. Juni 2005, 13:34:20 Hi Sky,
Auf Augenhöhe mit Kind gehen und klipp und klar sagen mit mir nicht Freundchen!Wenn er dann erst mal austestet und wieder zutritt oder ähnliches würde ich ganz klar mir eine Konsequenz überlegen z.B.etwas was er gern macht fällt aus .Lob ihn wenn er es unterlässt Dich zu schlagen!Denk Dir dafür eine kleine"Belohnung"aus Das funktioniert bei "normalen" Kindern sicherlich recht gut, aber nie und nimmer bei den umgangssprachlich bezeichneten "besonderen" Kindern. Diese Kinder ticken in so Momenten dermaßen aus, dass sie um sich herum gar nichts mehr wahrnehmen, geschweige denn zuhören was du ihnen zu sagen hast. Bei solchen Aktionen zwischen Kids in meinem Auto half es anzukündigen das wenn keine Ruhe eintritt ein schöner Spaziergang für den Rest der Strecke ansteht für diejenigen die weiter rumkreischen zum unterstreichen hab ich(auf der Landstrasse)mein Auto an den Rand der Strasse gestellt .Ruhe war Das habe ich auch schon ausprobiert. Allerdings hab ich mir dabei ein Eigentor geschossen, denn meine Kleine wollte/würde ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Auto austeigen. Und somit wäre ich ja wieder inkonsequent, weil wirklich davon fahren ist ja nicht ;-) Naja, muss jeder seinen Weg finden. Das allerwichtigste ist und bleibt die Konsequenz. Auch wenn es einem dabei oftmals fast das Herz bricht :( LG Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Sky am 07. Juni 2005, 18:29:38 Hi Bea,
ich habe jahrelang Einzelintegrationen bei AD(H)S Kinder gemacht. Der Augenkontakt da gebe ich Dir Recht funktioniert nicht wenn das Kind "akut"am toben ist da sollte der Erwachsene es davor schützen das etwas schlimmes passiert. Ist der "Anfall"vorbei sollte aber schon Körper/Augenkontakt hergestellt werden und das klappt dann auch,es wird sehr wahrscheinlich nicht so schnell Erfolg zeigen wie bei gesunden Kindern.aber trotzdem müssen sie eine Konsequenz erfahren. Auch Belohnugen(positive Verstärkungen)brauchen gerade diese Kinder so dringend! Ich will hier auch keine Lösungsschemata als das Ultimative hinstellen,sondern einfach Sachen erzählen die ich schon ausprobiert hab und die in meinem Fall funktionierten :) Bei einem Kind in dem Alter Deiner Tochter hätte ich da auch nicht mit angefangen ;) aber mummericks Sohn ist 8 Jahre ! Wir wissen ja auch nicht ob mummericks Sohn AD(H)S hat oder nicht . Gruss Sky Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. Oktober 2004, 10:41:32 ich frag mich das auch... aber in dem ausschnitt wurde (find ich) klar das der junge aufmerksamkeit sucht... die mutter hatte ihn da hinterhergezogen, er hat sich den kopf gestossen und sie hat das völlig kalt gelassen.. die nanny meinte auch die mutter würde total kalt und desinteressiert wirken... ich denk der junge sucht so aufmerksamkeit, nur leider der völlig falsche weg... :(
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 19. Oktober 2004, 21:04:22 Ich dachte ja, dieses eine Kind damals war ne Ausnahme. Da wundert mich echt, wo die die Kinder herhaben? Gibts die wirklich??? Eisenstange..... :o
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 19. Oktober 2004, 20:57:21 vorhin kam vorschau auf den "fall"... is ja der hammer, der kleine mit 5 jahren hat die oma beim babysitten mit der eisenstange vermöbelt!!! :o
also das muss ich anschauen.... Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 14:04:41 ich hab´s leider auch verpasst... :( hätte es gerne gesehen!!!
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 20. September 2004, 09:55:40 Hi Redwood,
ich habe die Sendung leider auch nicht gesehen :( . Was hab ich zu der Zeit wohl gerade gemacht? :D Mich würde aber auch interessieren, ob die Pädagogin helfen konnte bzw. ob es eine Erklärung gab für das Fehlverhalten des Kindes. Wie ging die "Super-Nanni" mit dem Kind um? Hat sie es überhaupt geschafft an das Kind heranzukommen? Wie alt war das Kind? Wie alt waren die Geschwister? Gruss Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 08:32:03 Hallo,
ich habe den Bericht gestern auch "teilweise" gesehen. Meine Tochter hat ihn komplett geschaut. Sie war sichtlich geschockt und erleichtert, dass sie nicht so leben muss (mit einem solchen Bruder oder Schwester). Ich meinte nur, ich würde laufen gehen....was ja auch nicht die Lösung wäre und war superfroh, dass es uns so gut geht und ich einen solchen Schatz an Kind zu Hause habe, auch wenn sie manchmal - bedingt durch Pubertät - rumzickt. Deshalb kann ich mich den Vorschreiberinnen nur anpassen: Was gehts uns gut !! LG Ute Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: onedaydie am 20. September 2004, 08:14:05 @redwood,
habe da leider nur einen kurzen Ausschnitt sehen können. Was mich dennoch mal interessieren würde, gab es in irgendeiner Form eine Erklärung für das seltsame Verhalten des Jungen? Gründet das ausschließlich in erzieherischem Fehlverhalten, wenn es denn eines war, oder gab es dafür eine konkrete Erklärung/Ursache gar einen Ursprung? Wie gesagt, nicht alles gesehen fand ich dennoch sehr interessant. Kann mich deinen Äußerungen bezügl. der Mutter nur anschließen. Ich glaube ich hätte dafür keine Kraft, zumindest würde mich mein pädagogisches Wohlverhalten wohl schon verlassen haben.............. LG, onedaydie Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 07:34:19 Moin,
Fabian und ich haben die Sendung auch gesehen und waren geschockt... Wir haben gemerkt, daß wir es doch ganz gut haben. LG Anne Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 15:49:21 hi @all,
ich hab's auch nicht gesehen ;( und hoffe nun schwer, dass es nächsten sonntag nochmal drankommt. kam um diese zeit nicht immer "notruf"?? yep... glaube auch, dass man da das eine oder andere "lernen" kann oder wirklich merkt, wie gut man's mit dem eigenen kind oder wie gut es das kind mit der mutter hat. :D einen schönen tag noch, sommerwind Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 17:33:59 Hallo,
ich habs gesehen und nehm es nicht so positiv auf, wie allgemein die Reaktion hier ist (die meisten habens wohl aber auch nicht gesehen). Das gezeigte Kind war DER Mütteralbtraum - aber mit 6 Jahren sich derart aufzuführen, zeigt alle bisherigen Versäumnisse auf. Ich bin gegen körperliche Gewalt, aber wenn mein Kind mich anspuckt, und wie hier gezeigt war das Alltag, würde ich ihm eine scheuern, bei Bedarf auch das nächste Mal. Bemerkenswert war die Aufnahmebereitschaft der Mutter für die Anweisungen der "Nanni". Ich glaube nicht, daß ich praktisch als Echo dieser in Gegenwart des Kindes alles wiederholt hätte, was diese sagte. Vorherige Absprache der Vorgehensweise und diese in der Nähe zur Hilfestellung ok, aber nicht so, wie gezeigt. Das Kind bekam praktisch alles doppelt gesagt. Es ist schwer die Sendung zu vermitteln, wenn man sie nicht gesehen hat. Meine Tochter (15), die diese Sendung mit angesehen hatte, meinte, warum ist das Kind nicht im Kindergarten, wo man spielerisch Sozialverhalten lernt - kluges Kind. Fazit - ich glaub nicht, daß man aus dieser Sendung viel für den Alltag mitnimmt. Da wurde eine völlig überforderte Mutter mit 4 Kindern ohne Durchsetzungsvermögen gezeigt, gibts immer wieder, ist aber nicht die Regel. Laßt Euch also nicht von Selbstzweifeln zernagen, die meisten haben schon ein gutes Gespür für ihre Kinder. Pauline Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: onedaydie am 20. September 2004, 17:42:29 @Pauline,
ja ist wirklich was dran, wenn man etwas nicht von Anfang bis Ende gesehen hat, ist ein Urteil immer recht schwer. So war mir z.B. nicht klar, das diese Pädagogin, oder was auch immer die Berufsbezeichnung selbiger Dame ausmacht, stets, d.h. permanent vor Ort ist. Ich dachte sie wäre vor Ort um sich ein Bild über das Ausmaß des Verhaltens des Jungens zu machen. Also bin mal gespannt was Redwood noch zu berichten weis, denn sie ist ja wohl neben dir, die Einzige die das Ding von vorn bis hinten verfolgt hat. Also spuckende Kinder, das ist schon so ein Ding, daher die Frage - wo - liegt die Ursache dieses Verhaltens? Hast du was rausgehört? LG, onedaydie Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Sternschnuppi am 20. September 2004, 17:58:38 Ich habe den Beitrag auch nur teilweise gesehen und fand es schon recht heftig was da so abging. Zum Glück ist das nicht die Regel, die haben sich da wirklich ein sehr schwieriges Kind ausgesucht. Aber auch mein erster Gedanke war wie gut es mir geht mit meinen beiden. Auch wenn die Pubertät da schon mitspielt und ich das ganze wohl in doppelter Länge genießen darf (wegen 6 Jahren Altersunterschied)..... aber eben doch nicht so wie in diesem Beitrag über die "Super-Nanni". ;)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 20. September 2004, 18:27:14 Der Nachwuchs räumt sein Zimmer nicht auf, stört den Unterricht, streitet dauernd mit den Geschwistern - Stress mit den Kindern haben viele Eltern. In besonders schweren Fällen hilft jetzt 'Die Super Nanny'. In der neuen RTL-Doku-Soap unterstützt ein perfektes Kindermädchen Familien dabei, ihre Probleme selbst in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit Kindern und Eltern sucht 'Die Super Nanny' nach Ursachen für die Unstimmigkeiten. Die erste Folge der Doku-Soap 'Die Super Nanny' läuft am Sonntag, den 19. September, um 19.10 Uhr bei RTL.
So geht Expertin Katharina Saalfrank vor Katharina Saalfrank ist 'Die Super Nanny'. In jeder Folge der Doku-Soap zieht die ausgebildete Diplom-Pädagogin und Mutter von vier Kindern eine Woche zu einer Familie, die Sorgen mit den Kindern hat. Gemeinsam mit Kindern und Eltern sucht sie nach den Ursachen, erarbeitet individuelle Lösungen und trainiert sieben Tage lang intensiv mit den Betroffenen. Anschließend hat die Familie eine Woche Zeit, die Tipps alleine umzusetzen. In der dritten Woche kehrt 'Die Super Nanny' zur Familie zurück, begutachtet das Ergebnis der Erziehungshilfe und zieht ein Fazit. Hier: http://www.rtl.de/ratgeber/familie_874372.php steht mehr dazu. U.a. kann man sich da auch bewerben. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 19:41:20 hallo erstmal,
habe leider diese sendung nicht gesehen, weiß aber das am donnerstag um 21.15 Uhr eine ähnliche sendung auf RTL2 kommt. werde mir das dann dort anschauen. gruß andrea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 19:47:33 @ onedaydie
Die Ursache für das Verhalten des Kindes konnte ich nicht rausfinden und es wurde auch nicht gesagt, ob dieses Verhalten von Anfang an da war. Man kann auch vermuten, daß es sich vielleicht seit der Geburt des jüngsten Kindes, ca. 1 Jahr, derart aufführt, um die Aufmerksamkeit, die zwangsläufig ein Baby beansprucht, für sich zurückzuerobern. Die anderen Kinder verhielten sich ganz normal. Daher denke ich mal, daß die Mutter soviel gar nicht falsch gemacht haben kann, sie gab sich auch bewundernswert viel Mühe. Pauline Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 20. September 2004, 21:05:24 (... konnte auch nur mit Unterbrechungen zusehen)
Aber da die Geschwister einen ganz "normalen" Eindruck machten habe ich schon vermutet, daß bei dem Jungen irgend etwas nicht stimmt. Mein erster Gedanke war, daß er vielleicht hyperaktiv ist (und dieses nicht erkannt wurde). War ja schon extrem. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 22. September 2004, 08:59:40 @One
sorry, ich war ein paar Tage nicht da. Aber du hast ja auch so schon mehrere Erklärungen bekommen :) Leider habe ich den Anfang der Sendung, wo erklärt wurde, was das für ein Kind ist, auch nicht mitbekommen. Die ersten 10 Minuten hab ich verpasst. Mein erster Gedanke war eigentlich auch, dass das Kind irgendwie hyperaktiv sein muss und warum die nicht einen Psychologen eingeschaltet haben. Leider werde ich das nicht mehr ergründen können, weil die Sendung ja schon gelaufen ist. Diavola hat ja schon ne gute Beschreibung für die Sendung geliefert. Ich glaube, Anlass der Eltern, bei dieser Sendung mitzumachen, war die Einschulung des Jungen, vor der sie massiv Angst hatten. Warum der Bub nicht im Kindergarten war, hat mich auch gewundert, da wäre er sicher recht schnell "zurechtgestutzt" worden. Auf der anderen Seite: wenn meine Tochter im Kindergarten mit so einem Kind konfrontiert gewesen wäre oder die Erzieherinnen wegen dem keine Zeit mehr für die anderen hätten, hätt ich die Krise gekriegt. ;) Ich hatte zu der Sendung zwiegespaltene Gefühle: Einerseits habe ich mich gefragt, was das für ne Mutter sein muss, die es überhaupt dazu kommen ließ, dass das Kind so geworden ist. Auf der anderen Seite waren die Geschwister ja "normal", also scheint mir die Erklärung mit dem kleinen Geschwisterchen auch vernünftig. Vielleicht war er ja das "verwöhnte Nesthäkchen", bis das kleine Schwesterlein kam. Es fielen auch so Sätze, dass er ein Problem damit hätte, nicht immer im Mittelpunkt zu stehen. @all es war ja dann wohl so, dass die Nanny eine Woche dort war, der Junge eigentlich spurte, aber schon nach ein paar Tagen merkte man den Rückfall, der wohl auch darin begründet war, dass die Mutter schon nicht mehr die Härte zeigte, zu der sie in der Anwesenheit der Nanny gezwungen war (naja, kein Wunder, die Frau hat fünf Kinder. Wo soll die - den ganzen Tag alleine mit denen - die Energie dafür aufnehmen??) Die Nanny kam dann wieder zurück und zum Schluss der Sendung war der Bub dann wieder "lieb". Also ich denke, es ist Wunschdenken, dass das so bleibt nach der Sendung, in zwei Wochen wird man ein Kind wohl nicht komplett umerziehen können, aber ich denke, ein Anfang ist gemacht und wenn die Mutter bei Rückschlägen Konsequenz beweist, dann besteht wohl Hoffnung... Naja, wir werdens wohl nicht ergründen können, aber ich finde, wenn man sowas sieht, dann ist man mit dem eigenen Kind doch gleich wieder viel zufriedener. Und das ist der Grund, warum ich das hier gepostet hab :) @Giesser "...endlich mal was konstruktives; wenn es denn hilft.." Möchtest du mir mit dem Satz was sagen? Dann sags direkt. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 19. Oktober 2004, 17:21:26 Für alle, die die letzte Folge verpasst haben und mal wissen wollten, wovon hier geredet wird: Morgen, Mittwoch um 21:15 Uhr kommt die Sendung wieder :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 23. September 2004, 20:08:51 Beitrag wurde von der Forumsleitung entfernt
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 25. September 2004, 20:13:20 Auf VOX kommt samstags um 19:00 h imma BBC Exklusiv und die beschäftigen sich jetzt auch mit dem Thema. Sehr interessant :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: sylvie am 25. September 2004, 22:26:10 Hi diavola,
stimmt, allerdings ist dort das Thema jetzt wieder abgehakt - war nur ein "Zweiteiler" , letzte Woche und heute. Liebe Grüße, Sylvie Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 02. Oktober 2004, 17:52:36 :D
Das Kind kann ja nichts dafür das es bekloppt ist !! Aber die Super Nanni ist zehn mal bekloppter als das Kind. Besser sie würde sich selber mit Ihren Metoden theraphieren wie mit Ihren Mittel die sie wählt in der Öffentlichkeit zu fungieren ! [Editiert am 02/10/2004 von Lump007] Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 03. Oktober 2004, 08:18:38 @Lump
Also ich hab als bevorzugte Methode Konsequenz gesehen. Welche Methoden fändest du denn besser? Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 14. Oktober 2004, 16:47:40 Auf Vox kommt am 16.10. wieder etwas interessantes zum Thema Entwicklungspsychologie - falls es jemanden interessiert:
19:10 BBC Exklusiv Werden wir als die Menschen geboren, die wir sind, oder werden wir dazu gemacht? Um diese Frage zu beantworten, startete die BBC das aufwändigste Experiment aller Zeiten: 25 Babies aus allen sozialen Schichten werden seit dem Jahr 2000 für die nächsten 20 Jahre in allen wichtigen Stadien ihres Lebens gefilmt, um zu sehen, wie sie sich entwickeln. In den ersten beiden Staffeln zeigte Professor Robert Winston, wie alles begann. Die neue Staffel begleitet nun die fast vierjährigen Kinder bei wichtigen Entwicklungsschritten in ihrem Leben: Sie zeigt, wie Kinder Freunde gewinnen, wie Sprache ihr Leben prägt und wie Familie und Umfeld ihr Selbstvertrauen stärken - oder schwächen... In drei neuen Folgen der Dokumentationsreihe "Kinder unserer Zeit" zeigt BBC Exklusiv in deutscher Erstausstrahlung, wie schwierig es ist, ein Kind aufzuziehen. Professor Robert Winston sowie die Familien machen auch hier wieder anhand zahlreicher origineller Experimente sichtbar, wie sich Kinder entwickeln. Und die Ergebnisse sind nicht nur für Eltern erstaunlich. Mittlerweile haben sich die Protagonisten an die Kameras gewöhnt, und deshalb zeigt sich in Interviews und Familienszenen, was in Kindern tatsächlich vorgeht, wenn sie älter werden und sich entwickeln - zu Kindern unserer Zeit. "Das Geheimnis des Ichs" ist die dritte und letzte Folge der dritten Staffel von "Kinder unserer Zeit", die sich mit dem Selbstvertrauen von Kindern auseinandersetzt. Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu Glück und Erfolg im späteren Leben. Aber wir werden damit nicht geboren... Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 14. Oktober 2004, 17:07:18 Cool. Danke, werd ich mir ankucken... :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 14. Oktober 2004, 20:58:03 das donnerstags oder wann mit den supermamis auf rtl2 is absolut genial... ich find die tips die da kommen oft nicht schlecht... da kann man doch einiges für sich lernen.... schauts euch doch mal an...
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 24. November 2004, 18:45:26 Hi,
es ist wieder soweit - heute abend (24.11.04) um 20:15 kommt auf RTL wieder die Super-Nanny... ich hoffe, dass ich es jetzt einmal mitbekomme. Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 25. November 2004, 14:52:38 Hi,
also den Fall gestern fand ich ja echt erschreckend :o . Allerdings sehr lehrreich, denn man konnte anhand diesem Beispiel ganz deutlich erkennen, welch Schäden für die Kinder bei mangelnder Inkonsequenz seitens der Eltern auftreten können. Also, wenn ich abends mal 10 Fläschen für die Nacht vorrichten müsste, und dabei auch noch in diesem Ausmass die Gesundheit meiner Kinder schädige, oder in diesem Alter meine Kinder alleine in die vollgefüllte Badewanne setze, würde ich mir auch ernsthafte Gedanken um meine Erziehungsfähigkeit machen..... Tztztz, Sachen gibts :o Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 25. November 2004, 16:49:16 Bea,
ich musste grad ein bisschen schmunzeln, weil ich mir die Sendung so teilweise angeschaut habe und sie vergleichsweise "langweilig" zu den vorherigen fand ;) Diese Mutter gestern (naja, das kann ich aber nur aufgrund der Stücke sagen, die ich gesehen habe) hat meines Erachtens den Fehler gemacht, einfach zu "nett" zu sein und dabei eben inkonsequent. Härte im richtigen Maß ist manchmal gar nicht so leicht. Und offensichtlich waren sich die Eltern auch nicht wirklich einig und haben gegeneinander gearbeitet. Das mit den Fläschchen schaukelt sich schnell mal hoch. Die Kinder sind eins gewöhnt, wachen dann auf, wollen zur Beruhigung noch eins und weil man müde ist, gibt man und bevor mans merkt, sinds zehn. Ich hab diesen Fehler leider auch gemacht, obwohl ich nie bei diesen Mengen angelangt bin. Ich hab Gott sei Dank bei zwei die Kurve bekommen. Dafür kenne ich Singerei bis zum Umfallen, noch ne Geschichte, noch nen bisschen Knuddeln, noch nen bisschen Trösten, rumtragen etc. Aber mal ehrlich, wieviele Dinge macht man denn bei den Kids verkehrt, nur um einfach mal ein bisschen Ruhe zu bekommen? Seis, dass man ihnen Arbeiten abnimmt, für sie schnell Sachen wegräumt, bei den Strafen inkonsequent ist, weil man das Quengeln nicht mehr hören kann, für sie Extrabeilagen kocht, weil sie das, was auf dem Tisch ist, nicht mögen, ihnen (im Schulalter) Dinge erklärt, anstatt ihnen beizubringen, wie sie Wörter selbst im Duden nachschlagen können und und... (was übrigens nicht heißt, dass ich nicht gestern auch manchmal den Kopf geschüttelt hab :) ) Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Maja am 25. November 2004, 17:01:43 Ich hab die früheren Beiträge nicht gesehen. Aber ich möchte hier mal sagen, ich fand den Beitrag null erschreckend. Ganz ehrlich ist mein Kleiner in dem Alter von Julian auch oft ausgetickt und war nicht wieder so leicht in den Griff zu kriegen. Heute haben wir, Gott sei Dank, solche Aktionen weitgehend im Griff.
Die Eltern sind grad mal auf dem Wege der Trennung. Klar das verunsichert Mutter und Kids. Vor allem will man seinen Kindern ja nicht noch mehr Kummer und Schmerz zufügen. Das man da mal den falschen Weg geht, ist doch menschlich denk ich. Auf jeden Fall war die Mutter in diesem Fall lernwillig und hat sich nach Rückenstärkung und Hilfestellung echt gut gemacht. Mir sind die Mütter lieber, die mal zugeben, dass sie nicht mehr weiter wissen bzw. mit den Kindern überfordert sind und sich helfen lassen, als die, welche das nicht tun und somit mehr Schaden bei ihren Kindern anrichten, als sie je wieder gutmachen können. Gruss die "reflektierte" Maja :) Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 25. November 2004, 17:47:49 Zitat Mir sind die Mütter lieber, die mal zugeben, dass sie nicht mehr weiter wissen bzw. mit den Kindern überfordert sind und sich helfen lassen, als die, welche das nicht tun und somit mehr Schaden bei ihren Kindern anrichten, als sie je wieder gutmachen können. Maja, da bin ich absolut deiner Meinung :thumbup: Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 26. November 2004, 14:10:34 maja da hast du auf jeden fall recht... keiner ist perfekt
und da kann man sich schwächen ruhig auch mal eingestehen!!! die zwei in der sendung waren aber auch recht "harmlos"... sicher ist es nervenaufreibend wenn man 100 mal springen muss um die kinder ins bett zu bringen.... wenn ich da aber schon die anderen fälle gesehen habe war da wirklich zeit das jemand hilft... Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: diavola am 20. April 2005, 18:45:40 Heute kommt auf RTL um 20:15 h ein "Super-Nanny-Spezial" über Scheidungskinder - wen es interessiert :)
Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 24. April 2005, 19:37:05 Wen es interessiert, was der Kinderschutzbund dazu zu sagen hat:
www.kinderschutzbund-nrw.de/StellungnahmeSuperNanny.htm Diese Stellungsnahme deckt sich weitestgehend mit meiner eigenen Ansicht. Ein Außenstehender kann sich kaum innerhalb von knapp 2 Wochen Drehzeit in die Probleme, die in der Familie vorliegen, überhaupt effektiv einarbeiten. Gruß, Xe Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Maja am 24. April 2005, 22:12:00 Ich kannte die Stellungnahme des Kinderschutzbundes und finde sie auch in vielen Teilen in Ordnung, allerdings bin ich auch der Meinung, nicht jedes Problem bedarf einer mehrwöchigen bzw. mehrmonatigen Einarbeitungszeit um erkannt und angegangen zu werden.
Was mir da ebenfalls eher Sorgen macht, ist die abhanden gekommene Würde der Kinder und deren Eltern. Diese öffentliche zur Schaustellung von angeblicher Inkompetenz und Unvermögen. Auch die Bevormundung und Gängelei der Eltern vor den Kindern durch Supernanny und dergleichen könnt ich mir für mich bei Gott nicht vorstellen..... Aber da isses halt leider auch so, dass sowohl für sich als auch für ihre Kinder die sorgeberechtigten Eltern entscheiden und wer will sich nun wieder anmaßen, die Eltern für unmündig zu erklären solch eine Entscheidung zu treffen? Zu den Sendungen allgemein, öhm zwei- oder dreimal hab ich nun auch schon reingeschaut, aber mal ehrlich...... die revolutionären Erkenntnisse fehlen mir weitgehend. Wem`s hilft, für den freu ich mich, aber ich für mich hab nichts neues draus ziehen können. Gruss Maja Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 07. Juni 2005, 00:56:04 Liebe Leute,
seid froh, wenn Ihn nicht in so einer Situation steckt wie die gezeigte Mutter. Habe selbst ein Kind, das ständig ausrastet. Gespuckt hat er noch nicht, aber dafür kratzt und kneift mein ansonsten supernetter, feinfühliger und auch recht intelligenter und super temperamentvoller Sohn (8 Jahre). Mal ganz abgesehen von seinen überaus widerwärtigen Verbalangriffen (die man allerdings nicht persönlich nehmen sollte). Früher, als er klein war, da war alles noch ganz easy. Da half die Methode "ich zähle jetzt bis drei" oder das vor die Tür stellen, wenn´s zuviel wird. Da war auch jemand da, der mich zumindest ab und zu mal ohne Aufforderung unterstützt hat. Aber dann... Ein Ehemann, der macht, was er will, der sich aus der Erziehung raushält und einen bei Konflikten mit dem Kind auflaufen lässt, bis man auf dem Zahnfleisch kriecht etc., das möchte ich hier lieber nicht weiter ausführen. Und irgendwann ist man so überlastet mit Kind erziehen, Geld ranschaffen, Hortplatz weg etc., dass man nicht mehr kann und folglich auch das Durchsetzungsvermögen gegenüber dem Kind eingeschränkt ist. Dann kommt der Rückzug, und das ist die Katastrophe. Und das ist der Anfang von dem, was Ihr da gesehen habt. Man lässt Dinge (zum Teil jahrelang) laufen, man reagiert zu langsam. Man steckt in einem Sumpf und kämpft an zu vielen Fronten ums nackte persönliche Überleben. Zwischendurch ist es dann wieder gut, aber bei jeder kleinen Störung des allgemeinen Wohlbefindens und auch immer, wenn man gerade selbst keine Power hat, powert das Kind los. Als ob es das riechen würde, dass man keine Kraft mehr hat, um sich durch zu setzen. Ich rede hier nicht von einfühlsamen lieben Mädels (solche Konflikte gab´s zwischen mir und meiner Mutter - auch alleinerziehend - nicht). Ich rede von hier von temperamentvollen Kindern, die ihren Willen schon als Kleinstkinder durchsetzen wollten und durften und denen -. aus welchen Gründen auch immer - schon früher viel zu oft nachgegeben wurde. Ganz schnell ist man dann auf der Meckerschiene, die natürlich gar nichts bringt. Zu viel Reden ist schädlich. Nachgeben ist ne Katastrophe, zwischendurch Phasen der Ruhe, dann aber wieder der totale Zoff mit dem Kind, dass auch nicht weiß, wie es seinen Frust ab arbeiten soll. Die Supernanny (in der Realität wohl eher der Besuch der Erziehungsberatung) ist ne gute Lösung. Natürlich läuft das nicht so wie im Fernsehen ab. Man kann die Eltern nicht vor dem Kind zurechtweisen. Das untergräbt ja noch das letzte bisschen Autorität. Aber im Prinzip hat sie recht, die Nanny. Regeln und klare Tagesabläufe müssen her, und man muss wieder lernen, sich durchzusetzen und nicht alles 3mal zu sagen. Jede Missachtung der Regeln muss klar erkennbare Konsequenzen nach sich ziehen. Jede Einhaltung der Regeln muss aber auch belohnt werden. (Es hört sich blöde an, aber in der Erziehung eines Welpen sind wir konsequent, weil wir wissen, was auf uns zu kommt, wenn wir es nicht sind. Bei der Erziehung unseres Kindes vergessen wir das oft. Leider...) Bei uns wird gerade ein Sternchensystem benutzt für gut gelaufene Tage. Am Ende des Tages wird gemeinsam Bilanz gezogen, wie es gelaufen ist, und wieviel Sterne (1, 2 oder 3) es wohl geben müsste. Nach 15 Sternchen gibt es was nettes (wird aber nicht verraten, was). Natürlich gibt´s Sterne nicht für Selbstverständlichkeiten wie Zähneputzen. Aber das System hilft dem Kind bei der Selbstkontrolle des Verhaltens. Bei aufkeimenden Konflikten führt der Verweis auf die Sterne dazu, dass sich mein Sohn Gedanken über sein momentanes Verhalten und die Konsequenzen macht. Er fährt sich dann schnell wieder runter. Nätürlich ist es noch besser, wenn man wieder öfter ein Lob ausspricht, denn auch solche Dinge gehen bei Überbelastungen leicht verloren. Und Jungs muss man ständig loben. Sie vergessen so etwas schnell wieder und der Effekt ist weg. Und für alle, die ähnliche "Probleme" mit ihren oft zutiefst verunsicherten, aufmüpfigen, feinfühligen Kindern haben, empfehle ich das Triple P Eltern-Training. Es entlastet auch ADHS-geplagte Eltern, deren Kinder ja noch ne Nummer heftigfer sind (habe selbst mal eins erlebt und dacht, oh, da steht ja Dein Kind hoch drei). Ach ja, und dann für alle entspannten Eltern noch eine kleine Frage nach dem Motto, wie würden Sie vorgehen: Mein Sohn (8 J.) und sein bester Freund (6 1/2 J.) sitzen auf dem Rücksitz meines Autos und streiten sich, während ich fahre, bis aufs Blut. Ich brülle nach hinten, sie sollen mit der Streiterei aufhören, weil ich sonst einen Unfall baue. O-Ton mein Sohn: "Der hat aber angefangen." O-Ton ich: "Das kann schon sein, aber ich möchte, dass Ihr jetzt aufhört, sonst fahre ich gegen einen Baum." Keine Reaktion. Mein Sohn:"Das ist ungerecht!" Er kämpft weiter für seine Rechte. Sein Freund gibt auch nicht nach. Zwei kleine alpha-Tiere kämpfen dahinten auf meiner Rücksitzbank. Ich bremse, um die Situation zu verdeutlichen. Mein Sohn fliegt in den Gurt und brüllt:"Du bist schuld, jetzt hätte ich mir fast den Hals gebrochen!" Er reißt seinem Freund in den langen Haaren herum. Dieser piekst ihn in die Augen. Ich:"jetzt reicht es aber. Haltet Frieden dahinten, so kann ich nicht fahren!". Ich suche verzweifelt einen Parkplatz. Das dauert etwas, der Streit geht weiter. Ich parke, öffne die Hintertür und brülle:"Aufhören!" Es ist kurz Ruhe, aber dann fangen die beiden wieder an, sich zu piesaken. So geht es also nicht weiter. Ich:"Lio, Jan, hört jetzt auf! Jan, komm bitte aus dem Auto!" Keine Reaktion. Ich reiße meinen strampelnden schimpfenden Sohn ziemlich fest am Ärmel aus der Autotür, um die zwei Streithähne zu trennen, bevor ein Unglück geschieht, wobei es ein bisschen kraxt. Mein Sohn verzieht wütend das Gesicht und boxt mir in der Öffentlichkeit mit aller Wucht in die Magengrube. Ich stehe da und darf mich jetzt entscheiden, ob ich das vor allen Leuten so hinnehmen will, oder ob ich mich wehre. Ich wehre mich und versetze meinem Kind im Reflex einen Schwinger mit der Hand und sage:"Es reicht jetzt!" Aber es reicht nicht, mein Sohn tritt und kratzt, weil er sich ungerecht behandelt fühlt, und weil ich seine Jacke kaputtgemacht habe. Das habe ich in seinen Augen natürlich mit Absicht getan. Überhaupt findet er ständig, dass er ungerecht behandelt wird. Ich bin entsetzt, dass es soweit gekommen ist, dass ich meinem Kind eine verpasst habe. Wer schlägt hat Unrecht? - Aber wer lässt sich schon gern vor anderen von seinem Kind schlagen? Und wie würdet Ihr als Einzelperson zwei Kinder trennen, die Worten nicht mehr zugänglich sind und sich gemeingefährlich beharken? Wären beide schon älter gewesen, hätte ich sie mit dem Bus nach hause geschickt. Aber das war hier nicht möglich. Also, liebe Supernanny, dann schieß mal los! :gunman: Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: EX-User am 07. Juni 2005, 08:30:31 Mal so ganz unpägagogisch (sozusagen als Zivilist und unbekannt)
Wenn mein Kind mich einmal in den Bauch schlagen und danach noch weiter machen würde, huuu sei dir sicher an den Schmerz in diesem Moment würde es sich noch ziemlich lange erinnern..... Ein Tritt in den Hintern sagt mehr als 1000 Worte. Prähistorisch aber effektiv Caradog Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 07. Juni 2005, 09:04:27 Hmmm,
ich hätte versucht die beiden zu trennen, der eine bleibt hinten, der andere kommt zu mir vor auf den Beifahrersitz (der Gesetzgeber hat die Regelung, dass Kinder bis zum 12. Lebensjahr hinten sitzen müssen, bereits vor längerem aufgehoben. In einem altersentsprechenden, TÜV-geprüften Sitz dürfen sie auch im Kleinkindalter bereits vorne sitzen.) Ich hatte/habe, bedingt durch meine inkonsequente, oftmals viel zu lasche Erziehung, ein psychoreaktives ADHS Kind. Das war teilweise schon eine ganz schön heftige Zeit. Auch sie hatte Phasen mit 3 Jahren an denen sie in ihren unkontrollierten Wutausbrüchen um sich geschlagen hat, so daß schon mal der ein, oder andere Treffer bei mir landete. Allerdings niemals zielgesteuert, denn das wäre für sie sicher auch nicht ohne Konsequenzen abgelaufen. DAS ist eindeutig eine Grenzüberschreitung. Und es würde mich auch nicht mehr interessieren, wieviele Leute da um mich rumstehen. Diese Leute haben in keinsterweise Einblick in euer Familienleben und es wird sie vermutlich auch nicht interessieren was aus deinem Kind einmal wird. Meiner Meinung nach hast du richtig gehandelt, da du deinem Sohn gezeigt hast wo die Grenzen sind. Mach dir keinen Kopf..... Gruss Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Lola am 07. Juni 2005, 11:19:46 @ Mummerick
Du hast erzählt Du schreist zurück, Du schlägst zurück. Kinder lernen aber am Vorbild!!! Sag bitte nicht Sie hätten angefangen, das ist egal, und dann argumentier ich zurück dass Du das grosse Kind bist und damit vernünftiger sein müsstest. ;) Und vergiss Dein eigenes Ego wenn Sie Dich in aller Öffentlichkeit boxen oder so, pfeif drauf was die anderen Leute denken, das ist ein harter Weg, aber man kann lernen das zu ignorieren. Dem Kind eine aufzulegen zeigt ihm nur dass Schlagen in Ordnung ist Von einem Tag auf den anderen wird es sich nicht ändern, aber Du kennst die Lösung ohnehin: Konsequenz. Klare Grenzen setzen und vor allem RUHIG BLEIBEN! Abgesehen davon dass Kinder es eh nimma ernst nehmen wenn jemand dauernd mit ihnen schreit. Dein Beispiel mit dem Hund hat mir gut gefallen, ich habe von meiner Cousine ein bisserl mitbekommen wie sie ihren Welpen erzogen hat und einiges in die Kindererziehung einfliessen lassen. *sichmalvorsorglichvordenanderenusernduck* Also kurze klare Handlungsanweisungen, Konsequenzen ziehen und loben wenn sie was richtig machen, auch wenn es nur um alltägliche Dinge geht. So, weg vom Hund zurück zum Kind. ;) Kinder wollen Aufmerkamkeit. Und wenn sie (ihrer Meinung nach) zu wenig positive bekommen versuchen sie negative zu erlangen indem sie etwas anstellen. *g* Da ist es oft sehr hilfreich das auszuckende Kind völlig zu ignorieren und ihm erst wieder Aufmerksamkeit zukommen zu lassen wenn es sich wieder halbwegs beruhigt hat. Auf Dein spezielles Problem hin finde ich die Idee von Bea sehr gut, die Kinder einfach nicht nebeneinander zu setzen. Das Rumschreien von Ihnen musst Du dann aber auch ignorieren, besser wäre es natürlich einen Weg zu finden das abzustellen, aber da fällt mir auf die Schnelle keiner ein. Schau auch dass Du Dir selber ein paar Auszeiten verschaffst damit Du selbst wieder ruhiger wirst! Die eigene innere Ruhe wirkt sich nämlich sehr positiv auf die Kinder aus! Liebe Grüsse und alles Gute, Lola Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Sky am 07. Juni 2005, 13:05:59 Hi mummerick,
wenn Du so ein Fan von der Vorgehensweise der Nanny bist ,dann würde ich an Deiner Stelle das m.E.nach einzig richtige in deren Erziehungsratschlägen machen und zwar Dich nicht indem Du AUCH SCHLÄGST auf die Ebene des Kindes begeben.will heißen das was DU an DEinem Kind ändern willst darfst Du nicht selber tun ! Auf Augenhöhe mit Kind gehen und klipp und klar sagen mit mir nicht Freundchen!Wenn er dann erst mal austestet und wieder zutritt oder ähnliches würde ich ganz klar mir eine Konsequenz überlegen z.B.etwas was er gern macht fällt aus .Lob ihn wenn er es unterlässt Dich zu schlagen!Denk Dir dafür eine kleine"Belohnung"aus Zu dem Fall während des Autofahrens kann ich nur sagen, trennen wäre die eine Möglichkeit, könnte aber durch Aktionen wie an den Vordersitz treten oder ähnliches nicht wirklich aufhören ;) Bei solchen Aktionen zwischen Kids in meinem Auto half es anzukündigen das wenn keine Ruhe eintritt ein schöner Spaziergang für den Rest der Strecke ansteht für diejenigen die weiter rumkreischen ;) zum unterstreichen hab ich(auf der Landstrasse)mein Auto an den Rand der Strasse gestellt .Ruhe war :) LG Sky Edit:Ich bin übrigens der Meinung das das kein geschlechtsspezifisches Problem ist ! Hast Du schon mal den Rat einer Erziehungberatung aufgesucht ob der Junge eine Wahrnehmungstörung hat?Würde ich auf jeden Fall abklären lassen!Die Verbalattacken solltest Du schon ernst nehmen aber gelassen darauf REAGIEREN und nicht IGNORIEREN [Editiert am 07/06/2005 von Sky] Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Bea am 07. Juni 2005, 13:34:20 Hi Sky,
Auf Augenhöhe mit Kind gehen und klipp und klar sagen mit mir nicht Freundchen!Wenn er dann erst mal austestet und wieder zutritt oder ähnliches würde ich ganz klar mir eine Konsequenz überlegen z.B.etwas was er gern macht fällt aus .Lob ihn wenn er es unterlässt Dich zu schlagen!Denk Dir dafür eine kleine"Belohnung"aus Das funktioniert bei "normalen" Kindern sicherlich recht gut, aber nie und nimmer bei den umgangssprachlich bezeichneten "besonderen" Kindern. Diese Kinder ticken in so Momenten dermaßen aus, dass sie um sich herum gar nichts mehr wahrnehmen, geschweige denn zuhören was du ihnen zu sagen hast. Bei solchen Aktionen zwischen Kids in meinem Auto half es anzukündigen das wenn keine Ruhe eintritt ein schöner Spaziergang für den Rest der Strecke ansteht für diejenigen die weiter rumkreischen zum unterstreichen hab ich(auf der Landstrasse)mein Auto an den Rand der Strasse gestellt .Ruhe war Das habe ich auch schon ausprobiert. Allerdings hab ich mir dabei ein Eigentor geschossen, denn meine Kleine wollte/würde ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Auto austeigen. Und somit wäre ich ja wieder inkonsequent, weil wirklich davon fahren ist ja nicht ;-) Naja, muss jeder seinen Weg finden. Das allerwichtigste ist und bleibt die Konsequenz. Auch wenn es einem dabei oftmals fast das Herz bricht :( LG Bea Titel: Re: TV-Tipp für genervte Mütter Beitrag von: Sky am 07. Juni 2005, 18:29:38 Hi Bea,
ich habe jahrelang Einzelintegrationen bei AD(H)S Kinder gemacht. Der Augenkontakt da gebe ich Dir Recht funktioniert nicht wenn das Kind "akut"am toben ist da sollte der Erwachsene es davor schützen das etwas schlimmes passiert. Ist der "Anfall"vorbei sollte aber schon Körper/Augenkontakt hergestellt werden und das klappt dann auch,es wird sehr wahrscheinlich nicht so schnell Erfolg zeigen wie bei gesunden Kindern.aber trotzdem müssen sie eine Konsequenz erfahren. Auch Belohnugen(positive Verstärkungen)brauchen gerade diese Kinder so dringend! Ich will hier auch keine Lösungsschemata als das Ultimative hinstellen,sondern einfach Sachen erzählen die ich schon ausprobiert hab und die in meinem Fall funktionierten :) Bei einem Kind in dem Alter Deiner Tochter hätte ich da auch nicht mit angefangen ;) aber mummericks Sohn ist 8 Jahre ! Wir wissen ja auch nicht ob mummericks Sohn AD(H)S hat oder nicht . Gruss Sky |